Es war absurd, was uns die westlichen Medien seit 2020 vorgespielt haben. Schon im Wahlkampf 2020 war vollkommen offensichtlich, dass Joe Biden unter schwerer Demenz leidet. Die Liste der Aussetzer und Gedächtnislücken, die Biden im Wahlkampf präsentiert hat, würde ein kleines Buch füllen. Dabei hatte Biden in dem Wahlkampf kaum öffentliche Auftritte, denn – wir erinnern uns – dank der bösen Seuche Corona wurde Biden in seinem Haus versteckt. Aber selbst bei den wenigen öffentlichen Auftritten, die er hatte, waren die Journalistenfragen abgesprochen und Biden hat die vorgegebenen Antworten vom Zettel oder Teleprompter abgelesen.

Darüber haben die westlichen Medien, die die US-Demokraten bedingungslos unterstützen, jedoch nicht berichtet.

Auch nachdem Biden Präsident geworden war, gingen seine geistigen Ausfälle weiter. In den ersten sechs Wochen seiner Präsidentschaft hat Biden keine einzige Pressekonferenz gegeben, weil sein Team offensichtlich Angst hatte, ihn frei sprechen zu lassen.

Später fand sich dann eine Lösung. Die Fragen der Journalisten wurden vorher eingereicht und Biden bekam Spickzettel, auf denen geschrieben stand, welchen Journalisten er das Wort erteilen sollte, welche Fragen sie stellen würden und auch die Antworten, die Biden geben sollte, waren auf den Spickzetteln in großen Buchstaben zu sehen. Die Kameras der Presse haben diese Spickzettel oft eingefangen. Obwohl all das offensichtlich ist und die Spickzettel mit den Fragen und Antworten im Bild festgehalten sind, hat das Weiße Haus bestritten, dass die Journalistenfragen vorher eingereicht werden.

Die deutschen Medien haben über all das nie berichtet. Wenn jemand wie ich darüber berichtet hat, dann wurde das bestenfalls als „russische Propaganda“ bezeichnet, wenn es überhaupt erwähnt wurde.

Nun ist das plötzlich anders und auch in Deutschland gibt es Berichte über Bidens Demenz. Was ist passiert?

Der Sonderermittler

Joe Biden hat nach seiner Zeit als Vizepräsident geheime Dokumente aus dem Weißen Haus mit nach Hause genommen, was nach US-Recht bekanntlich strafbar ist. Dem ehemaligen Präsidenten Trump drohte deshalb ein Strafverfahren.

Damit nicht allzu auffällig wird, dass die US-Justiz politisch eingesetzt wird, musste der von Präsident Biden eingesetzte US-Justizminister Merrick Garland einen Sonderermittler ernennen. Zum Sonderermittler wurde Robert Hur ernannt, über den die Medien schreiben können, er sei nicht „Pro-Biden“, weil Trump ihn 2017 zum Staatsanwalt von Maryland ernannt hat. In seinem englischen Wikipedia-Artikel steht sogar zu lesen, er habe mehreren Republikaner Wahlkampfspenden zukommen lassen.

Wer dem bei Wikipedia als Quelle angegebenen Link folgt, kommt zu einem Bericht von NBC, in dem man erfährt, dass Hur zwischen 2008 und 2022 dreimal etwas gespendet hat. Insgesamt waren das 901 Dollar, also nicht der Rede wert. Aber die Aussage, er habe drei Republikanern Wahlkampfspenden zukommen lassen, suggeriert, der Mann sei pro-republikanisch und damit natürlich auf keinen Fall ein Sympathisant von Biden.

Das Ergebnis

Hur hat nun seinen Bericht vorgelegt und mitgeteilt, er halte eine strafrechtliche Anklage gegen den US-Präsidenten nicht für gerechtfertigt, auch wenn Biden die Dokumente aus seiner Zeit als Vizepräsident „vorsätzlich“ behalten habe.

Interessant ist seine Begründung, warum er Biden nicht anklagen will. Er rechtfertigt das unter anderem damit, dass Biden die Dokumente nach ihrer Entdeckung freiwillig zurückgegeben habe. Und er fügt hinzu, dass eine Anklage vor Gericht kaum Aussicht auf Erfolg hätte, weil die Geschworenen einen derart dementen Mann nicht verurteilen würden. Im Spiegel, der nun plötzlich über Bidens Demenz berichtet, klingt das so:

„So begründete der Sonderermittler den Verzicht auf weitere Schritte unter anderem damit, dass Bidens Erinnerung während der Befragung »signifikant eingeschränkt« gewesen sei. Der Präsident sei ein »wohlmeinender älterer Mann mit einem schlechten Gedächtnis«. Für diese Einschätzung nennt Hur mehrere Beispiele:
Die Unterhaltungen der Ermittler mit dem US-Präsidenten beschreibt Hur als schwierig. Bidens Gedächtnis habe »erhebliche Einschränkungen« offenbart und sei teils »verschwommen« gewesen. Die Gespräche seien »oft quälend langsam« verlaufen.
So heißt es, Biden habe Mühe gehabt, sich an Ereignisse zu erinnern und mitunter sogar eigene Notizen zu lesen und wiederzugeben. »Er wusste nicht mehr, wann er Vizepräsident war, vergaß am ersten Tag des Gesprächs, wann seine Amtszeit endete und vergaß am zweiten Tag des Gesprächs, wann seine Amtszeit begann.«
Auch habe sich Biden nicht mehr daran erinnern können, wann sein Sohn Beau gestorben sei. Bidens ältester Sohn erlag 2015 einem Krebsleiden.
Ausgewertet wurden auch lange Mitschnitte von Unterhaltungen Bidens mit seinem Ghostwriter für ein 2017 erschienenes Buch. Das Material hinterließ bei den Ermittlern ein desaströses Bild. Demnach sagte Biden etwa, er habe »gerade all das geheime Material im Erdgeschoss« eines Hauses gefunden, das er damals in Virginia gemietet hatte.“

Der Beginn einer Kampagne?

Plötzlich finden sich im Spiegel auch in anderen Artikeln ganz nebenbei Andeutungen über Bidens Geisteszustand und darüber, dass er nicht einmal mehr die Grußworte vor der Presse, die beim Beginn von Treffen mit anderen Politikern üblich sind, ohne Spickzettel vortragen kann. In einem Artikel über das Treffen mit Bundeskanzler Scholz am Freitag schreibt der Spiegel beispielsweise:

„Bidens Stimme fehlt es an diesem Freitagnachmittag an Kraft. Ukraine, Gaza, Nato: Monoton liest er von seinem Sprechzettel die Themen ab, die er gleich mit seinem deutschen Gast bereden wird.“

Das sind ganz neue Töne im Spiegel, der bisher alle Vorwürfe der Republikaner, Biden sei geistig nicht mehr auf der Höhe, zurückgewiesen hat. Bestenfalls hieß es im Spiegel, Biden verspreche sich eben manchmal. Das sei schon immer so gewesen, aber dement sei Biden natürlich nicht.

Nun aber erfahren die überraschten Spiegel-Leser immer mehr über Bidens Aussetzer. In einem weiteren Artikel mit der Überschrift „Aussetzer des 81-jährigen US-Präsidenten – Harris verteidigt Biden in Altersdebatte, nennt Bericht »politisch motiviert«“ zeigt die Spiegel-Redaktion, dass sie die Aussetzer von Biden, über die nicht-westliche Medien seit über vier Jahren berichten, sehr gut kennt, aber den Lesern bisher verschwiegen hat. In dem Artikel zählt der Spiegel die Peinlichkeiten Bidens der letzten Tage plötzlich detailliert auf:

„Biden ist schon jetzt der älteste Präsident der US-Geschichte und sorgt immer wieder mit Versprechern und Verwechslungen für Aufsehen:
Zuletzt verwechselte Biden etwa den verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Kohl mit der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel, außerdem den verstorbenen französischen Staatschef François Mitterrand mit Amtsinhaber Emmanuel Macron. Bei der Pressekonferenz am Donnerstagabend unterlief Biden ein weiterer Schnitzer: Er bezeichnete den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi als »mexikanischen Präsidenten«.“

Nachdem die den US-Demokraten treu ergebenen westlichen Medien die Demenz von Biden jahrelang nicht nur verschwiegen, sondern sogar bestritten haben, ist es auffällig, dass beispielsweise der Spiegel das nun in wenigen Tagen mehrmals erwähnt.

Die US-Justiz hat die Bidens bisher geschützt ha. Beamte der Steuerfahndung haben beispielsweise unter Eid ausgesagt haben, dass ihre Ermittlungen gegen Hunter Biden von oben gebremst und behindert wurden. Daher ist es offensichtlich, dass der von Bidens Justizminister eingesetzte Sonderermittler Hur keinesfalls einen neutralen Bericht geschrieben hat. Dass Hur darin so deutlich auf Bidens Demenz hinweist und den US-Präsidenten damit de facto als amtsunfähig beschreibt, dürfte abgesprochen sein.

Vielleicht erleben wir gerade den Beginn einer Kampagne, mit der die westliche Öffentlichkeit auf einen Wechsel im Weißen Haus eingestimmt werden soll.