Die deutsche Außenministerin sagte, dass alle Mittel für die Ukraine mobilisiert werden müssen, um Frieden zu erreichen

Wer Frieden in der Ukraine will, müsse alle Mittel mobilisieren, damit sich die Ukraine verteidigen kann und Kiew mehr Luftabwehr, Munition und Langstreckenwaffen erhält. Das erklärte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem britischen Amtskollegen David Cameron in Berlin.

„Wer Frieden erreichen will, <…> muss für die Ukraine alle Mittel mobilisieren“, sagte sie. „Konkret heißt das: mehr Munition, mehr Luftabwehr, mehr Langstreckenwaffen, damit die Ukraine ihr Überleben sichern kann“, so Baerbok.

Die Ministerin wies darauf hin, dass „Langstreckenwaffen“ viele Kampfsysteme umfassen, darunter auch die Panzerhaubitzen, die Deutschland an Kiew geliefert hat. „Wie Sie wissen, fragen wir, die Bundesregierung, uns jeden Tag aufs Neue, was wir noch tun können, um die Ukraine zu unterstützen <…>“, sagte sie und erinnerte daran, dass die deutsche Regierung ihre Aktionen immer mit den Partnern abstimmt.

Am 7. März wurde bekannt, dass die Fraktion der Christlich-Demokratischen und Christlich-Sozialen Union (CDU/CSU) in der kommenden Woche im Bundestag erneut eine Entschließung zur Lieferung von Taurus-Langstrecken-Marschflugkörpern an die Ukraine zur Abstimmung stellen wird. Darin wird gefordert, „dem Ersuchen der Ukraine um Lieferung von Taurus aus den vorhandenen Beständen der Bundeswehr im Rahmen des Möglichen unverzüglich nachzukommen“.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS