Funktioniert die atomare Abschreckung noch – und was, wenn nicht?
Viele fragen sich, warum die russische Regierung sich die ständigen Provokationen und Eskalationen des US-geführten Westens gefallen lässt, ohne endlich hart auf die ständigen Überschreitungen der russischen „roten Linien“ zu reagieren. Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach.
Ich höre es in Gesprächen in Russland und lese es auch in vielen Kommentaren deutscher Leser unter den Artikeln des Anti-Spiegel: Viele Menschen fragen sich, warum die russische Regierung es sich gefallen lässt, dass der US-geführte Westen die Eskalationen und Provokationen immer weiter verschärft. Wir erinnern uns: Im März 2022 hatte der Westen noch Angst, der Ukraine tödliche Waffen zu liefern, weil er fürchtete, Russland könne den Westen als Kriegspartei ansehen und entsprechend reagieren, was unweigerlich zum Atomkrieg führen würde. Damals hat der Westen der Ukraine nur Schutzwesten und Helme geliefert.
Schachspieler und Pokerspieler
Die folgenden Monate haben gezeigt, wie wichtig Mentalitätsunterschiede zwischen den Menschen verschiedener Länder sind, denn auch die Politiker sind Menschen ihrer Länder. Die Unterschiede zwischen den Ländern zeigen zum Beispiel in den Spielen, die in verschiedenen Ländern gespielt werden. Während in Russland ursprünglich Schach das „Spiel der Massen“ war, bei dem man rational denken muss, ist es in den USA traditionell Poker, bei dem es darum geht, den Gegner durch Bluffen zu übervorteilen. Wenn beim Poker ein Bluff scheitert, hat man Geld verloren, wenn man aber am Rande eines militärischen Konfliktes blufft, kann das (im aktuellen Fall) zum Atomkrieg führen.
Die USA sind genau so vorgegangen, wie ein Pokerspieler, indem sie die Grenzen des möglichen Bluffs ausgetestet haben. Zuerst haben sie Artilleriemunition und tragbare Javelin-Raketen an die Ukraine geliefert. Als Russland nicht reagiert hat, wurden Luftabwehr, HIMARS-Raketenwerfer und Artillerie geliefert. Als Russland auch darauf nicht reagiert hat, wurden schon schwer Kampfpanzer geliefert und es folgten Granaten mit abgereichertem Uran und Streumunition. Demnächst sollen auch atomwaffenfähige F-16 dazu kommen Und auch Angriffe gegen russisches Kernland findet man im Westen inzwischen nicht mehr schlimm.
Keiner dieser einzelnen, für sich genommenen kleinen, Eskalationsschritte hätte auf den ersten Blick eine harte Reaktion Russlands gegen den Westen gerechtfertigt, aber in ihrer Gesamtheit haben sie dazu geführt, dass die Ukraine heute russische Gebiete mit Erlaubnis des Westens beschießt, dass der Westen das Kampfgebiet mit Uranmunition verseuchen lässt und dass die Ukraine die amerikanische Streumunition vollkommen hemmungslos jeden Tag auf Wohngebiete in Donezk abfeuert.
Der Ruf nach dem Einsatz von Atomwaffen
Ich habe auf dem Anti-Spiegel schon Ende Juni darüber berichtet, dass der (nicht nur in Russland) einflussreiche Wissenschaftler Sergej Karaganow der russischen Regierung in seinen Artikeln empfiehlt, präventiv einen begrenzten Atomschlag gegen den Westen durchzuführen. Seiner Argumentation zufolge ist das die letzten Chance, einen großen Atomkrieg noch zu verhindern.
Der Grund ist, so seine Argumentation, dass der US-geführte Westen ansonsten so lange weiter provozieren und weiter eskalieren wird, bis ein Atomkrieg unabwendbar wird. Daher müsse Russland den Westen, wo man die Angst vor einem Atomkrieg anscheinend verloren hat, daran erinnern, dass es Atomwaffen gibt und dass sie schrecklich sind. Dass Karaganow mit seiner These, die westlichen Politiker hätten die Angst vor Atomwaffen vergessen, recht hat, hat sich am Wochenende an den Äußerungen von Frau Strack-Zimmermann und des britischen Verteidigungsministers gezeigt.
Karaganow argumentiert, dass Russland keinen allzu kleinen Atomschlag durchführen dürfe, weil der nicht schockierend genug sei, sondern sogar dafür sorge, dass Atomwaffen „einsetzbar“ gemacht werden. Es müsse ein heftiger Atomschlag sein, der groß genug ist, die Angst vor diesen Waffen ins Gedächtnis zurückzubringen, aber nicht so groß, dass er zu einem großen Atomkrieg führt.
Nur so, das meint Karaganow, würde sich ein großer, die Welt vernichtender Atomkrieg noch verhindern lassen, weil der Westen ansonsten seine Grenzen immer weiter austestet, bis die Welt wirklich vor dem Atomkrieg steht.
Andere russische Atomwissenschaftler sehen das ähnlich, schlagen aber nicht gleich einen Atomschlag gegen ein westliches Land vor, sondern einen demonstrativen Atomtest. Michail Kowaltschuk, Leiter des Atomforschungszentrums Kurtschatow, forderte zum Beispiel die Wiederaufnahme russischer Atomwaffentests, wenn die Umstände das erfordern. Er argumentiert dass die UdSSR 1961 die stärkste thermonukleare Bombe der Geschichte mit einer Sprengkraft von mehr als 50 Megatonnen als Reaktion auf die aggressive Rhetorik der USA getestet hat, „woraufhin die Amerikaner sofort verhandlungsbereit waren“, so Kowaltschuk. Und er fuhr fort:
„Das ist genau die gleiche Situation wie jetzt. Es reicht, wenn wir Tests auf Novaya Zemlya durchführen. (…) Nur einmal. Und alles wird sich klären.“
Karaganow, der für einen abschreckenden Atomschlag gegen ein europäisches Land argumentiert, hat seine Meinung nun wieder in einem Artikel veröffentlicht, aus dem die russische Nachrichtenagentur RIA vorab Auszüge veröffentlicht hat. Um zu zeigen, wie verzweifelt die russischen Experten aufgrund der westlichen Provokationen inzwischen sind und wie sie argumentieren, habe ich den RIA-Artikel übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Wie man den Dritten Weltkrieg verhindern kann
RIA Novosti veröffentlicht einen Auszug aus einem Artikel von Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik. Die vollständige Fassung des Artikels wird in der Zeitschrift „Russland in der Weltpolitik“ erscheinen.
Die Krise um die Ukraine ist eines der Symptome für eine viel gefährlichere Krankheit des Weltsystems. Seit vielen Jahren schreibe ich über die wachsende Gefahr eines dritten – und für die menschliche Zivilisation offenbar letzten – Weltkriegs. Diese Bedrohung wächst vor unseren Augen.
Die Hauptursachen für die Bedrohung sind die moralische, politische, intellektuelle, soziale und wirtschaftliche Krise auf mehreren Ebenen des überwiegenden Teils des kollektiven Westens, der in den letzten fünf Jahrhunderten dominiert und seine Interessen und Ordnungen durchgesetzt hat.
Derzeit läuft, was Intensität und Geschwindigkeit angeht, die mächtigste Umverteilung der Kräfte der Welt in der Geschichte. Der Westen ist in ein verzweifeltes „letztes Gefecht“ gezogen, um seine Vormachtstellung zu bewahren, die es ihm ermöglicht hat, den Rest der Menschheit auszurauben und andere Zivilisationen zu unterdrücken.
Es hat ein weltweites geoklimatisches, geostrategisches und geoökonomisches Erdbeben begonnen und es wird stärker. Es erheben sich neue Kontinente, die globalen Probleme verschärfen sich.
Das Entstehen neuer Reibungs- und Konfliktherde ist unvermeidlich. Man muss schon jetzt auf der militärischen Ebene eine politische und psychologische Barriere gegen ihre Eskalation errichten, um die Angst vor einem Atomkrieg wiederherzustellen, die die Welt während der Zeit der akuten Gegnerschaft des Kalten Krieges gerettet hat. Die Struktur der Gegnerschaft in einer multipolaren Welt – und sie wird nuklear und multipolar sein – wird noch viel komplizierter. Man muss bereits jetzt Sicherungen in diese Systeme einbauen. Und die wichtigste davon ist die Angst vor einem nuklearen Armageddon, die die Eliten zügelt und zivilisiert.
Bis jetzt haben wir die Entwicklung der Weltlage in die schlimmste Richtung nicht verhindert, weil es selbst nicht wollten. In der Ukraine haben wir den USA, dem Westen endlich Kontra gegeben, aber die Initiative zur Eskalation haben wir ihnen gelassen. Und sie bauen ihre Aggression immer weiter aus, liefern immer mehr tödliche und gefährliche Waffen. Wir haben ihnen bisher erlaubt, sich selbst davon zu überzeugen, dass die Eskalation nicht bestraft wird. Sie sind die Aggressoren. Aber indem wir ihnen keine harte Grenze setzen, beschwichtigen wir sie.
Mit unserer Nukleardoktrin, die die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen leichtfertig, wenn nicht gar rücksichtslos, hoch ansetzt, haben wir ungewollt zum Wachstum der westlichen Aggressivität beigetragen. Und die Amerikaner und ihre Vasallen schmarotzen davon: Sie haben einen großen Krieg gegen eine große Atommacht entfesselt und führen ihn, was früher undenkbar war.
Die Situation wird durch die offensichtliche Degradation der westlichen Eliten noch verschärft. Sie wird sich in absehbarer Zeit nur noch verschlimmern. Jede neue Forderung der westlichen Führer ist dümmer, rücksichtsloser und ideologisierter als die vorherige – und damit gefährlicher für die Welt. Sie fördern absichtlich die Zersetzung ihrer Gesellschaften, indem sie anti-menschliche Anti-Werte propagieren. Ein Gesundung, falls und wenn sie denn eintritt, ist in weiter Ferne und höchstwahrscheinlich erst nach einer Katharsis zu erwarten.
Ich sehe keine andere Möglichkeit, als die nukleare Bedrohung zu verstärken, um den Selbsterhaltungstrieb des Westens und der weltweiten Eliten insgesamt zu wecken. Hoffentlich, ohne sie bis zum Ende durchzusetzen. Aber der Gegner muss sich der unbedingten Bereitschaft unserer Führung und Gesellschaft bewusst sein, diesen Schritt im Notfall zu tun. Wir müssen denen, die den Glauben an die Hölle verloren haben, diesen Glauben wiedergeben.
Objektiv gesehen treibt uns die Systemkrise des modernen globalistischen Kapitalismus, die 2008 an die Oberfläche kam, was ihm die moralischen Grundlagen genommen hat, und der auf endlosem Wachstum des Konsums beruht und begonnen hat, den Planeten zu zerstören, auf einen großen Krieg zu.
Die daraus resultierende Erschöpfung vieler Rohstoffe, die Umweltverschmutzung, der Klimawandel, die zunehmende soziale Ungleichheit und das Aussterben der Mittelschicht sowie die zunehmende Dysfunktionalität der politischen Systeme sind in den Industrieländern in aller Munde, aber innerhalb der Dogmen des demokratischen Liberalismus und des Globalismus tun sie praktisch nichts oder können nichts tun. Aber die Spannung wächst vor unseren Augen. Und es wird immer schwieriger, die Aufmerksamkeit von den ungelösten Covid-Problemen, von der nach außen angeheizten Feindseligkeit (die autoritären Russen oder die totalitären Chinesen sind an allem schuld) und den angefachten, relativ regionalen Kriegen (Ukraine) abzulenken. Die Geschwüre schwellen vor unseren Augen an.
Die Gefahr eines großen Krieges wird durch die Entwicklung der Militärtechnologie verschärft, durch immer tödlichere Systeme, die zunehmend durch künstliche Intelligenz gesteuert werden. Es ist gut, dass wir in der Hyperschalltechnik voraus sind, wir müssen weiterarbeiten. Aber bald werden wir eingeholt und viele Länder, auch atomar bewaffnete, werden in der Lage sein, fast sofort zuzuschlagen. Nervosität, Fehlerwahrscheinlichkeit und Misstrauen werden zunehmen.
Eine neue militär-technische Revolution hat begonnen. Man nehme alleine die Massenproduktion von relativ billigen Drohnen. Noch vor fünf Jahren, im Jahr 2018, erschien der Drohnenangriff auf Öleinrichtungen in Saudi-Arabien exotisch. Jetzt ist das alltäglich. Und sie eignen sich unter anderem geradezu ideal für Terrorakte, auch unter Einsatz von Massenvernichtungswaffen, was vor dem Hintergrund des allgemeinen Misstrauens, wenn nicht gar Hasses, leicht einen großen Krieg provozieren würde.
Und die gegenseitige Verteufelung – die auf unserer Seite erwidert wird – senkt die moralischen Hürden für gewaltsame Lösungen. Schon jetzt werden Hunderttausende von Ukrainern zur Schlachtbank getrieben, um gegen die verhassten Russen zu kämpfen. Offensichtlich sterben noch viel mehr durch den Zusammenbruch der Infrastruktur und des Gesundheitswesens. An diese Opfer wird nicht erinnert oder sie werden auf jede erdenkliche Weise verharmlost. Es ist klar, dass man über die verteufelten Russen selbst noch schlechter denkt. Die Russophobie hat ein Ausmaß erreicht, das in der Geschichte fast beispiellos ist, vielleicht vergleichbar mit Hitlers Haltung gegenüber Slawen und Juden. Und bei uns wächst nicht nur gegenüber den Führern der westlichen Länder, sondern auch gegenüber ihren Einwohnern zumindest ein verachtender Ekel. Im moralisch-psychologischen Sinne ist eine Vorkriegssituation im schnellen Entstehen begriffen. Wir sehen keine normalen Menschen. Oder wir sehen betrogene Menschen. Und sie sehen uns sicherlich nicht als normal an.
Die modernen Informationstechnologien und das Internet haben nicht, wie erhofft, zu einer zunehmenden Aufklärung der Massen geführt, sondern vielmehr zu mehr Möglichkeiten, sie zu manipulieren, und, wie es scheint, zu einer massenhaften intellektuellen Degradation. Ganz sicher jedenfalls auf der Ebene der öffentlichen Eliten, die wir beobachten können.
Das Gesamtergebnis ist ein fast beispielloses Maß an Misstrauen und Argwohn zwischen den Großmächten, das in offene Gegnerschaft umgeschlagen ist. Und das vor dem Hintergrund eines zerstörten Systems von Dialogen, dem Zusammenbruch des Systems der Rüstungsbegrenzung, das in der Vergangenheit nicht sehr nützlich und manchmal sogar schädlich war, aber zumindest Kommunikationskanäle zwischen den führenden Militärmächten geboten hat.
Und schließlich wiederhole ich das Offensichtlichste: Es gibt eine in der Geschichte beispiellos schnelle Umverteilung der Kräfte der Welt – vom Westen hin zur Weltmehrheit, als deren militärischen und politischen Kern die Geschichte Russland festgelegt hat.
Die Menschheit steht vor einer existenziellen Aufgabe: Sie muss die sich unaufhaltsam abzeichnende Katastrophe, den Dritten Weltkrieg, der sich bereits am Horizont des Jahrzehnts abzeichnet, verhindern, indem sie den Westen, vor allem die USA, zwingt, zurückzutreten und sich an die neue Realität anzupassen. Dazu muss man seinen „Tiefer Staat“, seine Führungseliten, deren niedrige Qualität nicht den Herausforderungen entspricht, vor denen die Menschheit steht, zwingen, sich so weit wie möglich zu erneuern. Der untergehende Westen kann alle mit sich in den Abgrund reißen, auch seinen „Tiefen Staat“.
Das aufstrebende große China scheint noch nicht bereit für eine solche Herausforderung zu sein. Es hat noch wenig Erfahrung mit globaler Diplomatie, einschließlich der Diplomatie mit militärischen Kräften. Also: „wer, wenn nicht wir“?
Es scheint, die moderne weltgeschichtliche Mission unseres multiethnischen Volkes liegt in der Verhinderung von Weltkriegen, zusammen mit der Befreiung von Ländern und Völkern von der Hegemonie und von Hegemonen, in der Verteidigung der staatlichen Souveränität, des Menschen im Menschen und Gottes in ihm, in der außenpolitischen Komponente der nationalen und staatlichen Kulturpolitik, im „russischen Traum“, den wir entweder noch suchen oder den wir uns scheuen, für uns und die Welt zu formulieren.
Wenn es uns gelingt, eine globale Katastrophe zu vermeiden, wird sich in zwei Jahrzehnten ein neues Gleichgewicht der Kräfte und ein viel gerechteres, bunteres und multikulturelles internationales System in der Welt etablieren. Wenn nicht, werden wir nicht nur an uns selbst scheitern, nachdem wir uns in der Konfrontation mit dem Westen auf den Feldern der Ukraine erschöpft haben, sondern auch zusammen mit allen anderen in einem Weltkrieg enden.
Aber in dieser potenziell viel gerechteren Welt wird es weiterhin notwendig sein, die „Sicherung“ zu verstärken, das Vertrauen auf nukleare Abschreckung und Einschüchterung. Neue Giganten werden auf den Plan und unweigerlich in Konkurrenz treten. Die Aktivierung des nuklearen Faktors und des von ihm ausgehenden Schreckens ist notwendig, um zu verhindern, dass unvermeidliche Gegnerschaften zu Kriegen eskalieren. Wenn also Atomwaffen eingesetzt werden müssen (Gott bewahre!), muss der Schlag massiv genug sein.
Wenn Atomwaffen in minimalem Umfang und mit einer Sprengkraft von einigen Kilotonnen eingesetzt werden, kann der Krieg zwar gewonnen werden, aber der Schrecken der Atomwaffen, der ein Dreivierteljahrhundert lang für relativen Frieden gesorgt hat, wird zerstört. Atomwaffen würden „einsetzbar“ werden. Ich weiß, dass nicht nur ich, sondern auch einige Kollegen im Westen in diesem Zusammenhang einen begrenzten Austausch von Atomschlägen zwischen Indien und Pakistan befürchtet haben. Die Welt wäre nicht zusammengebrochen und die heilige Angst vor Atomwaffen wäre verschwunden. Der Einsatz von Atomwaffen in Europa, das in den globalen Medien immer noch eine Schlüsselrolle spielt, würde diese Angst zurückbringen. Aber ich wiederhole: Gott bewahre, und ich bete, dass die Waffen Gottes nicht eingesetzt werden müssen, um diejenigen zur Vernunft zu bringen, die die Vernunft verloren haben.
Ende der Übersetzung
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