Die New York Times deckt auf, wie tief USA und NATO in den Krieg gegen Russland verwickelt sind

Der Artikel, den die New York Times am 29. März veröffentlicht hat, ist so heikel, dass deutsche Medien wie der Spiegel ihn ihren Lesern tagelang verschweigen haben. Die New York Times hat in einem Artikel, der kopiert in ein Word-Dokument 26 Seiten A-4 lang ist, im Detail aufgezeigt, wie die USA, Großbritannien und die NATO generell in der Ukraine Krieg gegen Russland geführt haben und offenbar immer noch führen.
Die Staaten des Westen haben die Ukraine mit detaillierten Informationen in Echtzeit versorgt und die Ziele für ukrainische Artillerie- und Raketenangriffe auf russische Truppen und sogar auf Ziele in Russland selbst festgelegt. Nach der Lektüre des Artikels kann niemand mehr bestreiten, dass die USA, Großbritannien und im Grund die NATO selbst in der Ukraine Krieg gegen Russland führen.
All das, was die New York Times berichtet, ist für Leser des Anti-Spiegel nicht wirklich neu, denn hier habe ich oft erklärt, warum die Staaten des Westens längst Kriegsparteien im Krieg gegen Russland sind und dass die Ukraine Langstreckenangriffe nach Russland – nicht nur mit westlichen Waffen, sondern auch mit eigenen Drohnen – gar nicht selbst durchführen kann, weil sie die nötigen Aufklärungsdaten nicht hat und die Flugpläne, die die russische Luftabwehr möglichst umgehen sollen, gar nicht programmieren kann.
Auch wenn das an sich nichts Neues ist, sind die vielen Details, über die die New York Times berichtet, sehr interessant. Der Inhalt des Artikels ist so brisant, dass deutsche Medien wie der Spiegel nicht wussten, wie sie damit umgehen sollen. Der Spiegel beispielsweise brauchte ganze zweieinhalb Tage, bis er über den Artikel endlich berichtet hat, allerdings ohne seine Leser über die Brisanz der Enthüllungen zu informieren.
Da der Artikel extrem lang ist, habe ich beschlossen, ihn in mehreren Teilen zu veröffentlichen. Weil der Artikel selbst in mehrere Teile gegliedert ist, habe ich diese Gliederung übernommen. Am Montag habe ich die Eileitung übersetzt, am Dienstag den ersten Teil des Artikels, in dem bestätigt wird, dass die US-Armee mit Genehmigung der Biden-Regierung alle „ukrainischen“ Angriffe mit HIMARS-Raketen kontrolliert hat, am Mittwoch den Teil, in dem es um die Zeit bis Herbst 2022 geht. Heute geht es um das Jahr 2023 und die ukrainische Gegenoffensive, morgen folgt ein weiterer Teil.
Beginn der Übersetzung:
Die Partnerschaft: Die unbekannte Geschichte des Krieges in der Ukraine
Dies ist die bisher nicht erzählte Geschichte der klandestinen Rolle der USA bei ukrainischen Militäroperationen gegen die russischen Truppen. Der Autor Adam Entous führte mehr als ein Jahr lang über 300 Interviews mit Vertretern aus Regierungen, Militär und Geheimdiensten in der Ukraine, den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen, Belgien, Lettland, Litauen, Estland und der Türkei.
Teil 3 – November 2022 bis November 2023: Die am besten ausgelegten Pläne

Die Planung für das Jahr 2023 wurde rasch in Angriff genommen – zu einem Zeitpunkt, der rückblickend von einer irrationalen Euphorie geprägt war. Die Ukraine kontrollierte die Westufer der Flüsse Oskil und Dnjepr. Innerhalb der Koalition herrschte die Überzeugung, dass die Gegenoffensive 2023 die letzte Schlacht des Krieges sein wird: Entweder würde die Ukraine einen vollständigen Sieg erringen oder Putin wäre gezwungen, um Frieden zu bitten.
„Wir werden das ganze Ding gewinnen“, sagte Selensky laut einem hochrangigen US-Beamten gegenüber von Vertretern der Koalition.
Um dieses Ziel zu erreichen, erklärte Generalleutnant Sabrodsky im Spätherbst während eines Treffens der Partner in Wiesbaden, dass General Saluschny erneut darauf beharrte, dass der Hauptstoß eine Offensive in Richtung Melitopol sein müsse, um die russischen Streitkräfte auf der Krim von der Versorgung abzuschneiden – die große verpasste Chance, dem taumelnden Feind im Jahr 2022 den entscheidenden Schlag zu versetzen. Und erneut mahnten einige US-Generäle zur Vorsicht.
Im Pentagon sorgte man sich, ob genügend Waffen für die Gegenoffensive geliefert werden könnten. Vielleicht sollte die Ukraine, jetzt in ihrer bestmöglichen Position, erwägen, eine Verhandlungslösung anzustreben. Als General Milley, der Vorsitzende des obersten Generalstabs der USA, diese Idee in einer Rede andeutete, rief das unter den Unterstützern der Ukraine heftige Kritik hervor – einschließlich unter den damals überwältigend kriegsbefürwortenden Republikanern im US-Kongress.
In Wiesbaden, während vertraulicher Gespräche mit Generalleutnant Sabrodsky und den Briten, verwies General Donahue auf die russischen Schützengräben, die zur Verteidigung des Südens ausgehoben wurden. Er erinnerte auch an das zögerliche Vorrücken der Ukrainer zum Dnjepr nur wenige Wochen zuvor. „Sie graben sich ein, Leute“, sagte Donahue. „Wie wollt ihr da durchkommen?“
Was er stattdessen empfahl, so erinnerten sich Sabrodsky und ein europäischer Offizier, war eine Pause: Wenn die Ukrainer das kommende Jahr oder noch länger damit verbringen würden, neue Brigaden aufzubauen und auszubilden, wären sie weitaus besser aufgestellt, um anschließend bis nach Melitopol durchzubrechen. Die Briten hingegen argumentierten, dass die Koalition die Ukrainer unterstützen müsse, weil sie ohnehin angreifen würden. Sie müssten nicht so gut sein wie die Briten oder US-Amerikaner, schlussfolgerte General Cavoli, sondern nur besser als die Russen.
Es würde somit keine Pause geben. Generalleutnant Sabrodsky wandte sich an General Saluschny und sagte: „Donahue hat recht.“ Doch gleichzeitig gab Sabrodsky zu: „Niemand mochte die Empfehlungen von Donahue – außer mir.“
Außerdem war Donahue ein Mann, der im Begriff war zu gehen. Der Einsatz der 18. Luftlandedivision war von Anfang an nur als vorübergehend geplant. Nun sollte eine dauerhaftere Organisation in Wiesbaden etabliert werden: die Unterstützungsgruppe Sicherheit Ukraine (Security Assistance Group Ukraine), Rufnamen „Erebus“, benannt nach der griechischen mythologischen Figur, die für die Dunkelheit steht.
An jenem Herbsttag, nachdem die Planungssitzung beendet war, begleitete Donahue General Sabrodsky zum Flugfeld der Lucius D. Clay Kaserne. Dort überreichte er Sabrodsky eine kunstvoll dekorierte Plakette, auf der das Drachen-Emblem der 18. Luftlandedivision prangte, umgeben von fünf Sternen. Der westlichste Stern symbolisierte Wiesbaden, der etwas weiter östlich gelegene den Flughafen Rzeszów-Jasionka. Die drei anderen Sterne symbolisierten Kiew, Cherson und Charkow.
Unterhalb der Sterne prangte das Wort: „Danke.“
„Ich fragte ihn: Warum danken Sie mir?“, erinnerte sich Sabrodsky. „Ich sollte mich bei Ihnen bedanken.“
General Donahue erklärte, dass es die Ukrainer seien, die kämpfen und sterben, die US-amerikanische Ausrüstung und Taktiken austesten und ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse teilen. „Dank euch“, sagte Donahue, „konnten wir all diese Dinge weiterentwickeln, was wir alleine nie geschafft hätten.“
Im Lärm des Windes auf dem Flugfeld tauschten sie sich gegenseitig aus, wer den größeren Dank verdiene, gaben sie sich zum Abschied die Hand, und General Sabrodsky bestieg die wartende C-130.
Der „neue Mann im Raum“ war Generalleutnant Antonio A. Aguto. Er war ein anderer Typ Befehlshaber mit einer anderen Vorstellung der Mission. General Donahue war risikofreudig, General Aguto hingegen hatte sich einen Ruf als besonnener Stratege sowie als Meister der Ausbildung und groß angelegter Operationen erarbeitet.
Nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 hatte die Regierung von Barack Obama das Training der ukrainischen Streitkräfte ausgeweitet, unter anderem auf einem Stützpunkt im äußersten Westen des Landes, ein Programm, das von General Aguto beaufsichtigt wurde. In Wiesbaden würde seine oberste Priorität nun darin bestehen, neue Brigaden auf den Kampf vorzubereiten. „Sie müssen bereit für den Kampf sein“, machte ihm der damalige US-Verteidigungsminister Lloyd Austin deutlich.
Das bedeutete mehr Eigeninitiative der Ukrainer und eine Neuausrichtung der Beziehung: Anfangs musste sich Wiesbaden das Vertrauen der Ukrainer verdienen. Nun waren es die Ukrainer, die das Vertrauen Wiesbadens gewinnen mussten. Und schon bald bot sich eine Gelegenheit.
Der ukrainische Geheimdienst hatte eine provisorische russische Kaserne in einer Schule im besetzten Makejewka entdeckt. „Vertraut uns in dieser Sache“, sagte Generalleutnant Sabrodsky zu General Aguto. Der US-Amerikaner ging darauf ein und Sabrodsky erinnerte sich später: „Wir haben den gesamten Prozess der Zielerfassung vollkommen eigenständig durchgeführt. Die Rolle Wiesbadens Rolle beschränkte sich darauf, die Koordinaten bereitzustellen.“
In dieser neuen Phase der Partnerschaft trafen sich US-amerikanische und ukrainische Offiziere weiterhin täglich, um Prioritäten festzulegen, die das Fusion Center in Zielkoordinaten umwandelte. Doch die ukrainischen Befehlshaber hatten jetzt mehr Spielraum, um HIMARS für zusätzliche Angriffe einzusetzen – basierend auf eigenen Geheimdienstinformationen, solange diese mit den vereinbarten Prioritäten übereinstimmten.
„Wir treten einen Schritt zurück, beobachten euch und stellen sicher, dass ihr nichts Verrücktes macht“, sagte General Aguto zu den Ukrainern. „Das Ziel ist“, fügte er hinzu, „dass ihr irgendwann eigenständig operieren könnt.“
Wie bereits 2022 ergaben die Kriegssimulationen im Januar 2023 einen zweigleisigen Plan. Die Nebenoffensive unter General Syrsky sollte sich auf Bachmut (Artjomowsk) konzentrieren – seit Monaten ein Schauplatz erbitterter Kämpfe – mit einem Angriff zur Ablenkung in Richtung der Region Lugansk, die Putin 2022 annektiert hatte. Diese Bewegung sollte russische Kräfte im Osten binden und den Weg für die Hauptstoßrichtung im Süden ebnen: den Angriff auf Melitopol, wo die russischen Befestigungen im feuchten und kalten Winter bereits angefangen hatten, in sich zusammenzufallen. Aber es nagten bereits andere Probleme an diesem neuen Plan.
General Saluschny war zwar der oberste Befehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, doch seine Autorität wurde zunehmend durch seinen Rivalen General Syrsky untergraben. Ukrainischen Offiziellen zufolge ging diese Rivalität auf die Entscheidung von Selensky im Jahr 2021 zurück, Saluschny über den Kopf seines damaligen Vorgesetzten Syrsky hinweg zu befördern. Nach der Invasion verschärfte sich diese Rivalität, da beide um die knapp zur Verfügung stehenden HIMARS-Batterien konkurrierten.
General Syrsky wurde in Russland geboren und hatte in der russischen Armee gedient. Bis zum Zeitpunkt an dem er sein Ukrainisch verbessert hatte, sprach er in Besprechungen fast ausschließlich Russisch. Saluschny nannte ihn mitunter spöttisch „den russischen General“.
Den US-Amerikanern war bewusst, dass Syrsky unglücklich darüber war, nur eine unterstützende Rolle in der Gegenoffensive zu spielen. Als General Aguto ihn anrief, um sicherzugehen, dass er den Plan verstanden hatte, antwortete Syrsky: „Ich bin damit nicht einverstanden, aber ich habe meine Befehle.“
Der Beginn der Offensive war für den 1. Mai angesetzt. Die Monate bis dahin sollten für die Ausbildung der Truppen genutzt werden. Syrsky würde vier kampferprobte Brigaden, jeweils zwischen 3.000 bis 5.000 Mann, für ein Training in Europa bereitstellen; dazu kämen vier weitere Brigaden zusammengestellt aus neuen Rekruten.
Doch der Syrsky hatte andere Pläne.
In Bachmut (Artjomowsk) setzten die Russen eine enorme Anzahl Soldaten ein – und verloren sie in rasantem Tempo. General Syrsky sah eine Gelegenheit, sie einzukesseln und Unruhe in ihren Reihen zu stiften. „Nehmt für Melitopol alle neuen Leute“, sagte er laut US-Offiziellen zu General Aguto. Und als Selensky sich gegen den Widerstand seines eigenen Oberbefehlshabers und der US-Amerikaner auf die Seite von Syrsky stellte, wurde ein zentrales Fundament der Gegenoffensive faktisch zunichtegemacht. Somit konnten die Ukrainer nur noch vier unerfahrene Brigaden zur Ausbildung ins Ausland schicken, während acht weitere in der Ukraine vorbereitet werden sollten.
Hinzu kam, dass die neuen Rekruten in Wahrheit alt waren, die meisten waren in ihren 40ern und 50ern. Ein hochrangiger US-Offizier erinnerte sich: „Wir dachten die ganze Zeit: Das ist nicht ideal.“
Das ukrainische Wehrpflichtalter lag zu diesem Zeitpunkt bei 27 Jahren. General Cavoli, inzwischen zum Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa befördert, drängte General Saluschny dazu, „eure 18-Jährigen ins Spiel“ zu bringen. Die US-Amerikaner kamen jedoch zu dem Schluss, dass weder der Präsident der Ukraine noch der General eine politisch so dermaßen heikle Entscheidung treffen würden. Zudem spielte sich auf der US-amerikanischen Seite eine ähnliche Dynamik ab.
Im Jahr zuvor hatten die Russen Kommandozentralen, Munitionslager und Stützpunkte der Logistik unklug in einer Distanz von 80 Kilometern zur Front stationiert. Doch US-Geheimdienstberichte zeigten, dass sich diese dadurch außerhalb der Reichweite von HIMARS befanden. Daher empfahlen Cavoli und Aguto den nächsten großen Schritt: die Lieferung von Army Tactical Missile Systeme (ATACMS), Raketen mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern, um es den russischen Kräften auf der Krim zu erschweren, Melitopol zu verteidigen.
ATACMS war für das Weiße Haus von Joe Biden ein besonders heikles Thema. Russlands Generalstabschef General Waleri Gerassimow hatte im Mai zuvor indirekt darauf angespielt, als er General Milley warnte, dass alles, was 300 Kilometer weit fliege, eine rote Linie überschreiten würde. Zudem stellte sich die Frage der Verfügbarkeit: Das Pentagon warnte, dass die eigenen Bestände nicht ausreichen würden, sollten die USA selbst in einen Krieg verwickelt werden. Die Botschaft aus Washington war eindeutig: Hört auf, nach ATACMS zu fragen.
Grundlegenden Annahmen wurde der Boden entzogen. Dennoch sahen die US-Amerikaner weiterhin einen Pfad zum Sieg – wenn auch einen, der immer schmaler wurde. Entscheidend war dabei, die Offensive pünktlich am 1. Mai zu beginnen, und zwar bevor die Russen ihre Verteidigungsanlagen wieder instand setzen und frische Truppen zur Verstärkung von Melitopol verlegen konnten.
Doch der Stichtag verstrich. Einige versprochene Munitions- und Waffenlieferungen verzögerten sich, und obwohl General Aguto versicherte, dass genug Ausrüstung vorhanden sei, um in die Offensive zu gehen, weigerten sich die Ukrainer loszulegen, solange nicht alles was zugesagt wurde, eingetroffen sei.
Irgendwann wandte sich General Cavoli zunehmend frustriert an General Sabrodsky: „Mischa, ich liebe Ihr Land. Aber wenn ihr jetzt nicht loslegt, werdet ihr den Krieg verlieren.“
Die Antwort von Sabrodsky war: „Ich verstehe, was Sie sagen, Christopher. Aber bitte verstehen Sie auch mich: Ich bin weder der Oberbefehlshaber noch der Präsident der Ukraine.“ Später erinnerte sich Sabrodsky: „Wahrscheinlich hätte ich genauso jammern müssen wie Cavoli.“
Im Pentagon wuchs derweil der Verdacht, dass sich tiefe Risse auftaten. General Sabrodsky erinnerte sich an eine Frage von General Milley: „Sagen Sie mir die Wahrheit. Habt ihr den Plan geändert?“
„Nein, nein, nein“, antwortete Sabrodsky. „Wir haben den Plan nicht geändert, und wir werden ihn auch nicht ändern.“ Als er diese Worte sprach, glaubte er noch fest daran, die Wahrheit gesagt zu haben.
Ende Mai zeigten Geheimdienstberichte, dass die Russen in rasantem Tempo frische Brigaden aufstellten. Die Ukrainer hatten noch nicht alles zur verfügung, was sie sich wünschten, aber sie hatten alles, was sie für notwendig hielten. Also mussten sie loslegen.
General Saluschny stellte den endgültigen Offensivplan bei einem Treffen der Stawka vor, dem Gremium zur militärischen Entscheidungsfindung. General Tarnawsky sollte mit zwölf Brigaden und dem Großteil der Munition die Hauptoffensive auf Melitopol führen. Generalleutnant Jurij Sodol, Befehlshaber der Marineinfanterie, sollte eine Scheinattacke auf Mariupol durchführen, die im Vorjahr nach einer brutalen Belagerung von den Russen eingenommene Hafenstadt, während General Syrsky die unterstützende Operation im Osten von Bachmut leiten würde, das nach monatelangem Stellungskrieg erst vor kurzem an die Russen verloren gegangen war.
Als General Syrsky im Gremium an der Reihe war zu sprechen, soll er laut ukrainischen Offiziellen erklärt haben, dass er vom Plan abweichen und einen umfassenden Angriff starten wolle, um die Russen aus Bachmut zu vertreiben. Anschließend würde er nach Osten in Richtung der Region Lugansk vorrücken. Dafür brauche er natürlich zusätzliche Truppen und Munition.
Die Koalitionspartner wurden nicht über das Ergebnis des Treffens informiert. Doch dann beobachtete der US-Geheimdienst, dass ukrainische Truppen und Munitionslieferungen in Richtungen verlegt wurden, die nicht mit dem vereinbarten Plan übereinstimmten.
Kurz darauf, bei einem hastig anberaumten Treffen an der polnischen Grenze, gestand General Saluschny gegenüber den Generälen Cavoli und Aguto, dass die Ukrainer tatsächlich beschlossen hatten, gleichzeitig in drei Richtungen anzugreifen. „Das ist aber nicht der Plan!“ schnauzte General Cavoli Saluschny entsetzt an.
Was war geschehen? Laut ukrainischen Offiziellen hatte Selensky nach dem Treffen der Stawka angeordnet, dass die Munition gleichmäßig zwischen General Syrsky und General Tarnawsky aufgeteilt werden sollte. Zudem erhielt General Syrsky fünf der neu ausgebildeten Brigaden, sodass für den Angriff auf Melitopol nur sieben zur Verfügung standen.
„Es war, als würde man dem Scheitern der Offensive gegen Melitopol zusehen, noch bevor sie überhaupt begonnen hatte“, bemerkte ein ukrainischer Offizier. 15 Monate nach Kriegsbeginn stand nun alles auf der Kippe. „Wir hätten an dem Punkt aussteigen sollen“, sagte ein hochrangiger US-Offizier. Doch sie taten es nicht.
„Diese Entscheidungen über Leben und Tod – und darüber, welches Territorium man höher oder niedriger bewertet – sind letztlich souveräne Entscheidungen“, erklärte ein ranghoher Vertreter der Regierung von Joe Biden. „Alles, was wir tun konnten, war, ihnen Ratschläge zu geben.“
Der Anführer der Offensive auf Mariupol, General Sodol, nahm die Ratschläge von General Aguto bereitwillig an. Diese Zusammenarbeit führte zu einem der größten Erfolge der Gegenoffensive: Nachdem der US-Geheimdienst eine Schwachstelle in den russischen Linien identifiziert hatte, konnten die Truppen von General Sodol, mithilfe der von aus Wiesbaden gelieferten Zielkoordinaten, das Dorf Staromajorske zurückerobern – und damit fast 20 Quadratkilometer Gebiet.
Für die Ukrainer war das ein entscheidender Moment: Könnte die Offensive auf Mariupol mehr Erfolg versprechen als ein Vorstoß auf Melitopol? Doch der Angriff kam zum Stillstand – es fehlte an Truppen. Das Problem war auf den Lagekarten im Büro von General Aguto klar ersichtlich: Der Angriff von General Syrsky auf Bachmut entzog der ukrainischen Armee substantielle Ressourcen.
General Aguto drängte Syrsky darauf, Brigaden und Munition nach Süden zu verlegen, um die Offensive in Richtung Melitopol zu verstärken. Doch laut amerikanischen und ukrainischen Quellen blieb General Syrsky stur. Ebenso unbeirrt blieb er, als Jewgeni Prigoschin, dessen Wagner-Söldner die Russen bei der Eroberung von Bachmut unterstützt hatten, sich gegen die russische Militärführung auflehnte und seine Truppen in Richtung Moskau schickte.
Der US-Geheimdienst war der Ansicht, dass dieser Aufstand das Potential hatte, die Moral und Kohäsion der russischen Streitkräfte zu schwächen. Aus abgehörten Gesprächen wusste man, dass russische Kommandeure überrascht waren, dass die Ukrainer nicht entschlossener in Richtung des nur schwach verteidigten Melitopol vorrückten, so ein US-Geheimdienstler.
Doch aus Sicht von General Syrsky bestätigte der Aufstand von Prigoschin seine Strategie: die Russen in Bachmut festzunageln, um Zwietracht zu säen. Ein Teilabzug seiner Truppen nach Süden hätte diesen Plan zunichtegemacht.
„Ich hatte recht, Aguto. Du hattest unrecht“, erinnerte sich ein US-Beamter an die Worte von Syrsky, gefolgt von: „Wir werden Lugansk erreichen.“
Selensky hatte Bachmut als die „Festung unserer Moral“ bezeichnet. Am Ende war es eine blutgetränkte Demonstration der misslichen Lage, in die die zahlenmäßig unterlegenen Ukrainer geraten waren. Auch wenn die Schätzungen stark variieren, besteht kaum ein Zweifel daran, dass die russischen Verluste – in den Zehntausenden – die der Ukrainer bei Weitem übertroffen hatten.
Dennoch gelang es General Syrsky weder Bachmut zurückzuerobern, noch in Richtung Lugansk vorzurücken. Während die Russen ihre Brigaden neu formieren und ihren Kampf im Osten fortsetzen konnten, stand den Ukrainern keine vergleichbare Rekrutierungsquelle zur Verfügung. Prigoschin zog seine Kräfte zurück, bevor sie Moskau erreichten. Zwei Monate später kam er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, der laut US-Geheimdiensten die Merkmale eines vom Kreml arrangierten Attentats trug.
Somit blieb noch Melitopol.
Eine der größten Stärken der Operationszentrale in Wiesbaden war ihre operative Geschwindigkeit. Die Zeitspanne zwischen der Identifikation eines Ziels und dem ukrainischen Angriff konnte mit der Zeit drastisch verkürzt werden. Doch dieser Vorteil, und damit auch die Offensive auf Melitopol, wurde durch eine grundlegende Veränderung in der Vorgehensweise des ukrainischen Kommandeurs vor Ort untergraben. Er hatte deutlich weniger Munition zur Verfügung als ursprünglich geplant. Anstatt umgehend aus allen Rohren zu feuern, setzte er zunächst Drohnen ein, um die Geheimdienstinformationen zu verifizieren.
Dieses zeitraubende Vorgehen, verstärkt durch Übervorsicht und mangelndes Vertrauen, kulminierte, als sich die ukrainischen Streitkräfte nach wochenlangem, quälend langsamem Vormarsch durch eine Hölle aus Minenfeldern und Beschuss durch Hubschrauber dem besetzten Dorf Robotino näherten.
US-Offiziere schilderten die Schlacht, die in der Folge entbrannte: Die Ukrainer hatten zunächst die russischen Stellungen mit Artillerie beschossen und US-Geheimdienste deuteten darauf hin, dass sich die Russen zurückzogen. „Nehmt das Gebiet jetzt ein“, lautete in der Folge der Befehl von General Aguto an General Tarnawsky.
Doch die Ukrainer hatten auf einem Hügel eine Gruppe russischer Soldaten gesichtet. In Wiesbaden zeigten Satellitenbilder, dass es sich um einen russischen Truppenzug handelte, bestehend aus 20 bis 50 Soldaten. Für General Aguto war das kein hinreichender Grund, den Vormarsch zu unterbrechen. General Tarnawsky jedoch weigerte sich, vorzurücken, solange die Bedrohung nicht beseitigt war. Also übermittelte Wiesbaden die Koordinaten der russischen Stellung auf dem Hügel und riet dazu, gleichzeitig das Feuer zu eröffnen und vorzurücken.
Stattdessen ließ General Tarnawsky zunächst Aufklärungsdrohnen über den Hügel fliegen, um die Geheimdienstinformationen zu verifizieren. Das kostete wertvolle Zeit. Erst danach befahl er den Angriff. Nach dem Beschuss schickte er erneut Drohnen, um sicherzustellen, dass die Stellung tatsächlich gesäubert war. Anschließend gab er den Befehl zum Vormarsch nach Robotino, das schließlich am 28. August eingenommen wurde.
Die Verzögerung hatte die Ukrainer geschätzte 24 bis 48 Stunden gekostet. In dieser Zeit konnten die Russen weiter südlich von Robotino bereits damit beginnen, neue Verteidigungslinien zu errichten, Minen zu legen und Verstärkung aufzubieten, um den ukrainischen Vormarsch aufzuhalten.
„Die Lage hatte sich schlagartig völlig verändert“, sagte General Sabrodsky.
General Aguto schrie General Tarnawsky regelrecht an: „Drängt weiter vor!“ Doch die Ukrainer mussten ihre Truppen von der Front in die hinteren Linien rotieren. Mit nur sieben Brigaden war es unmöglich, schnell genug neue Kräfte nachzuziehen, um den Vormarsch aufrechtzuerhalten. Tatsächlich wurde der ukrainische Vorstoß durch eine Kombination verschiedener Faktoren gebremst. Doch in Wiesbaden fluchten die frustrierten US-Amerikaner nur noch über den Zug russischer Truppen auf dem Hügel. „Ein verdammter Truppenzug hat die Gegenoffensive gestoppt“, bemerkte ein Offizier.
Die Ukraine konnte Melitopol nicht erreichen und musste in der Folge ihre Ambitionen herunterschrauben. Das neue Ziel war nun die kleine, besetzte Stadt Tokmak, etwa auf halbem Weg nach Melitopol, nahe wichtiger Eisenbahnlinien und Verkehrswege.
General Aguto hatte den Ukrainern mehr Eigenständigkeit eingeräumt. Doch nun entwarf er einen detaillierten Artillerieplan – Operation Rolling Thunder –, der genau vorgab, was, womit und in welcher Reihenfolge die Ukrainer beschießen sollte. General Tarnawsky wies jedoch einige Ziele zurück und bestand darauf, erst Drohnen zur Verifizierung der Angriffskoordinaten einzusetzen, wodurch „Rolling Thunder“ zum Stillstand kam, noch bevor er rollen konnte.
Verzweifelt bemüht, die Gegenoffensive zu retten, genehmigte das Weiße Haus eine geheim gehaltener Lieferung einer kleinen Anzahl von Granaten mit Streumunition und einer Reichweite von etwa 160 Kilometern. General Aguto und Generalleutnant Sabrodsky entwickelten daraufhin eine Operation gegen russische Angriffshubschrauber, die zur Bedrohung für die Truppen von General Tarnawsky wurden. Mindestens zehn Hubschrauber konnten zerstört werden, woraufhin die Russen ihre Luftstreitkräfte auf die Krim oder ins Hinterland zurückzogen. Trotzdem konnten die Ukrainer nicht weiter vorrücken.
Der letzte verzweifelte Vorschlag der US-Amerikaner war, General Syrsky das Kommando über den Vorstoß gegen Tokmak zu übergeben. Das wurde jedoch abgelehnt. Daraufhin wurde vorgeschlagen, dass General Sodol seine Marineinfanterie nach Robotino entsenden und dort einen Durchbruch durch die russische Linie erzwingen sollte. Doch stattdessen befahl General Saluschny der Marineinfanterie, sich nach Cherson zu verlegen, um dort eine neue Front zu eröffnen – eine Operation, die aus Sicht der US-Amerikaner aussichtslos war, da sie den Dnjepr überqueren und in Richtung Krim vorrücken müssten. Die Marineinfanterie schaffte es Anfang November zwar über den Fluss, doch gingen ihnen dabei die Kämpfer und die Munition aus.
Die Gegenoffensive, die den entscheidenden Schlag gegen die Russen hätte versetzen sollen, endete unrühmlich.
In der Folge lehnte es General Syrsky ab, Fragen zu seiner Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Generälen zu beantworten. Ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte erklärte jedoch: „Wir hoffen, dass der Tag kommen wird, an dem die von Ihnen erwähnten ukrainischen und US-amerikanischen Generäle vielleicht gemeinsam von Gesprächen während des Kampfes gegen die russische Aggression berichten werden – nach dem Sieg der Ukraine.“
Andrej Jermak, der Leiter des ukrainischen Präsidialamts und wohl der zweitmächtigste Mann des Landes, sagte gegenüber der New York Times, dass die Gegenoffensive „in erster Linie durch das politische zögern der Verbündeten und die ständigen Verzögerungen bei Waffenlieferungen ausgebremst worden sei“.
Doch für einen anderen ranghohen ukrainischen Beamten lag der wahre Grund für das Scheitern woanders: „Der eigentliche Grund, warum wir keinen Erfolg hatten, war, dass eine unzureichende Anzahl von Truppen für die Umsetzung des Plans zugewiesen wurde.“
So oder so hinterließ das verheerende Ergebnis der Gegenoffensive bei beiden Partnern zerrüttete Gefühle. „Die wichtigen Beziehungen wurden aufrechterhalten“, sagte Frau Wallander, eine Beamtin aus dem Pentagon. „Aber es war nicht mehr die inspirierte und vertrauensvolle Bruderschaft von 2022 und Anfang 2023.“
Ende der Übersetzung
Morgen folgt Teil 4: Vertrauensbrüche und Grenzüberschreitungen
40 Antworten
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was ich bis heute nicht verstanden habe ist, warum man die ukrainischen Nachschubwege massiv und umfangreich zerstört hat. Ich bin kein Militärexperte, aber irgendwie mangelt es mir da an Verständnis. Es gibt 2 primäre Wege: einmal via Lvov-Umgebung (Eisenbahn, Autobahn, Brücken), dann von Polen. Auf ukrainischer Seite müssten das doch für Raketen angreifbare Ziele sein.
Ich bin auch kein Militärexperte aber vielleicht ist es nicht so einfach wie du dir das vorstellst. Auch gibt es entlang der polnisch-ukrainischen Grenze bis hinunter zum Schwarzen Meer noch viel andere Wege um Waffen zu transportieren. Wie viele Raketen bräuchte es die alle dicht zu machen?
Heijajajeiei auch. Wieso hat man denn nicht auf die Amis gehört.
Die Amis können Tuchdown und Homerun.
Man muss nicht erst Drohen schicken zur Aufklärung, man muss einfach los rennen und gleichzeitig schießen wenn es einem der Coach befiehlt.
Da gibt man den Ukrainern mal eigene Kompetenzen an die Hand und dann machen die einfach was sie wollen. Und überhaupt was machen die dort in Bachmut noch rum, wenn sie längst hätten auf der Krim sein können zum Sekt schlürfen?
Die Amerikaner geben wirklich ihr Bestes. Vertrauen, Anerkennung, die besten Strategien zum Sieg und nicht zuletzt die besten Waffen der Welt aber die Ukrainer? Ach ja. Was kann der Herr dazu, wenn das dumme Personal die besten Bemühungen zu Nichte macht.
Rolling Thunder (Donnergrollen) hieß übrigens die Operation, die im Vietnamkrieg, Laos gleich mit bombardierte um den Nordvietnamesischen Truppen den Weg abzuschneiden. Wie das endete wissen wir.
… und Hollywood zeigt, wie’s geht. Offensichtlich haben sich die Ukrainer nicht genug dieser Filme angesehen. Der Artikel ließt sich wie ein Drehbuch für einen solchen, da wird einem schlecht, wenn man an die Toten denkt. Unter dem Titel „Der enthüllte Wahnsinn: …“ findet man auf den NDS eine Einordung, der ich mich ganz anschließe.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=131092
@ Physikus
Stimmt, ein herrvorragende Aufarbeitung dieses Artikels.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Ich bin gespannt, wie man das Thema Wiesbaden in der Zukunft aufzuarbeiten gedenkt.
Die Herrschaften der BPK sehen das bis jetzt noch sehr entspannt und reden
sich, in gewohnter Manier, raus.
USA steuern Angriffe auf russisches Kernland von Wiesbaden aus – Konsequenzen für Deutschland? | BPK
https://www.youtube.com/watch?v=6AM8VcHAtLE
Also Experte bin ich nicht, aber es wäre nur gerecht, wenn Wiesbaden und Ramstein mal von Haselnüssen besucht würden 🤷♂️ eventuell fängt dann mal das Lämpchen an zu leuchten. Und es wäre sogar noch vom Völkerrecht gedeckt (UN Feindstaatenklausel und kein Friedensvertrag) wenn man bedenkt, dass die Sowjetunion schon 2 Mal von Deutschland (unter Ansporn der Angelsachsen) überfallen und nun arbeitet Deutschland, unter Anleitung, am 3. Mal. Da sollte man nach dem Sprichwort „Wer nicht hören will muss fühlen “ agieren. 🤔🤔😢😢
Ich empfehle Rambo III.
Es ist zu schön zu sehen wie cool Sivester Stallon mit den mutigen Mudschahedin reitet und diesen finsteren fiesen Russen in seinem monströsen Kampfhubschauber fertig macht.
Ja, ja ich weiß: Brzezinski, El Quaida, das Ende der UdSSR, die Türme, die Taliban, der IS, Syrien …usw. Man könnte die Geschichte auch ganz anders erzählen. Aber wer will das den wissen.
Was mir dazu einfällt:
„It may be dangerous to be America’s enemy, but to be America’s friend is fatal,“
Kissinger
Allerdings wird so langsam immer klarer, weshalb die USA Deutschland eroberten:
4. Grundlegende Ziele der Militärregierung in Deutschland:
„b) Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchführung der Besetzung und Verwaltung müssen Sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbrüderung mit deutschen Beamten und der Bevölkerung werden Sie streng unterbinden. “
https://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=2297&language=german
Genau deswegen sind die USA in den Krieg eingetreten sonst wäre die Rote Armee erst am Atlantik zum Stehen gekommen (übrigens wäre Frankreich dann auch keine „Siegermacht“ geworden worüber sich einige wunderten🤔😉).
Deutschland wurde nur benutzt, um gegen den Bolschewismus vorzugehen 🤷♂️ aber auch das ist nicht im Schwarz-Weiß Modus zu betrachten. 🤔😉
Liest sich wie reinste Propaganda!
Wie Röper in früheren Beiträgen herausgearbeitet hat, ist ja gerade dieses Auf-Emotionen-zu-Fokussieren oft ein Zeichen von Propaganda.
Der Artikel deckt meiner Meinung nach mehr zu als er aufdeckt.
Es geht weiter mit dem Reinwaschen der USA/Nato, einfach nur genial. Dieser Ungehorsam der Ukrainer geht ja gar nicht! Aber so läuft es nun mal, wenn eine der Seiten ganz allein auf ihre Kosten die Drecksarbeit machen muss. Jetzt versteht man auch Selenskiys Auftritte noch besser. Er hat ganz einfach, in seiner Verblendung, die falsche Seite gewählt. Hat er wirklich geglaubt die USA/Nato machen sich die Hände schmutzig. Und ausgerechnet die USA, die gewinnt ihre Kriege immer erst in Hollywood.
….das nennt man „Gesichtswahrung“…
– wie die Spitze des Eisberges – hier nun wirft man der Öffentlichkeit einige wenige, sowieso schon bekannte Fakten als Bröckchen hin, garniert mit ein wenig harmlosem Unbekannten, bauscht dieses auf und verkauft das als Non-Plus-Ultra der Wahrheit – doch der große-große Rest bleibt unter Verschluß… – die Masse ist’s zufrieden und die Verursacher kommen wie immer ohne Strafe davon….. – also nix Neues im G’schichtchen …
Die USA inszeniert sich hier als Helfer für den Freiheitskampf der wackeren Ukraine. Dass die USA der Brandstifter ist und der Krieg ausschließlich nur wegen geostrategischen Interessen der USA geführt wird, wird dabei ausgeblendet.
Zusätzlich ist die Legendenbildung aber jetzt auch dazu nötig, es der USA zu ermöglichen sich da wieder herauszuziehen, denn jetzt soll Deutschland und die EU hier übernehmen und dazu gebracht werden sich selbst und am besten auch Russland gleich mit zu zerlegen.
….wie schon geschrieben, der „Ukraine – Feldzug“ der Angelsächsischen Globalisten, wurde schon jahrzehntelang geplant.. …aber diese Mal, geplant als „finaler Schlag“ gegen die Donbassrepubliken ging es schief !!.. ….Russland wurde zwar auch gewaltig geschädigt, man denke nur an die Toten seit 2014 und besonders seit dem 24. Februar 22, aber in der Endkonsequenz werden die „NATO – Verbrecher“ jetzt in der Ukraine nicht nur gestoppt, sondern auch zurückgeschlagen !!.. …Putin sagte ja mal, „…vielleicht hätten wir eher reagieren sollen ??“..
…ist Vergangenheit, wichtig ist jetzt für Russland, die Ziele der MSO ALLE zu erreichen !!..
…der „Nebeneffekt“ ist aber, dass auch durch die MSO und besonders durch die „Globalisten – Agenda – Klima – Lüge“, die EU – NATO – Vasallen, auch wirtschaftlich niedergehen !!..
…die MSO hat diesen Vorgang, ausser der gewaltigen wirtschaftlichen Verschiebung nach Asien, besonders China, noch beschleunigt !!..
…aber die USA ist selbst ein „Niedergehendes Imperium“…
..Richard Wolff: Niedergang von Wirtschaft und Imperium !!..😈
https://www.youtube.com/watch?v=167LEwPL9Xw&t=1238s
Ein total aufgeblähter Beamtenapperat versucht jetzt erneut den Endsieg gegen Russland. 🤣
Eine einzige Lachnummer. Diese ganze Show dient doch nur noch dazu, den durchgeboosterten Schlafmichel,
von den Problemen im eigenen Land abzulenken. Die starren jetzt wieder wie gebannt, auf den Russen, der
bald vor der Tür steht. Das gleiche Spiel wie bei der Plandemie. Da war es der Virus.
Übrigens 4 US Soldaten sind kürzlich auf einem Truppenübungsplat in Litauen mit einem Panzer in einem
Schlammloch versunken. Was soll man da noch sagen ????????????
Seit Dienstag ist erstmals seit dem 2. Weltkrieg, eine Panzerbrigade in Litauen direkt an der russischen bzw. weißrussischen Grenze stationiert. Aber auch was die Ukraine angeht, wird über die Entsendung deutscher Truppen gesprochen.
Wie brandgefährlich diese Entsendung ist, darüber sprechen heute Robert Farle und Jürgen Elsässer
https://www.youtube.com/watch?v=5Lb3PZZcUTw
Putins Brief an das deutsche Volk
… hebt er im ersten Teil seines Briefes die hervorragenden kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Leistungen der Deutschen hervor, zu denen sogar die kleine, friedliebende DDR fähig war. Dies belegt er mit einem Zitat aus der Encyclopaedia Britannica (Ausgabe von 1980). Dort ist die Deutsche Demokratische Republik mit ihren 17 Millionen Menschen auf Platz sieben der weltgrößten Industrienationen gelistet….
Im zweiten Teil seines Briefes widmet sich Putin dem Narrativ, dass er laut den deutschen Kriegshetzern spätestens bis 2030 Deutschland angreifen wird, und legt sehr plausibel dar, weshalb Russland, selbst wenn es mehr als genug Mittel dazu hätte, niemals Deutschland angreifen und erst recht nicht besetzen wird….
Eine funktionierende Logistik spielt in jedem Krieg, auch in einem modernen, eine entscheidende Rolle. Aber der deutsche Verkehrssektor und dessen Infrastruktur stünden laut Putin vor dem Zusammenbruch, und so viele Pioniertruppen, um das alles wieder in Ordnung zu bringen, habe ganz Russland nicht.
Die Infrastruktur ist veraltet und marode, denn Jahrzehnte der Unterinvestition haben Schienen, Brücken und Bahnhöfe in schlechtem Zustand hinterlassen … Wie soll das dann erst funktionieren, wenn das russische Militär zusätzlich bedient werden müsste?…
All diese Probleme – so schließt Putin seinen Brief vom 1. April – sollten für die Deutschen Beweis genug sein, dass Russland ihr Land, das einst zu den besten der Welt gehörte, heute aber eine gigantische Belastung darstellt, nicht einmal als Geschenk annehmen würde, geschweige einen einzigen Soldaten dafür ins Feuer schicken würde.
— RT DE, Rainer Rupp, 01.04.2025
https://archive.ph/4fyaw
….ich denke, das Gebiet der „DDR“ wird aus der Zielerfassung, ausgelassen !!.. ….West – Berlin und einzelne andere Punkte, natürlich nicht ??..😎😈
@ паровоз ИС20 578
Es ist völlig absurd, zu glauben, Russland könnte Deutschland angreifen.
Wie ich bereits etwas weiter unten schrieb, ist dieses Kriegsgeschrei nur dazu da,
von den wirklichen Problemen in diesem Land abzulenken, die man nicht mehr
unter Kontrolle bringt.
…Richtig.. …das Panzerfahrzeug wurde ja geborgen, aber wo die 4 Besatzungsmitglier geblieben sind, wurd nichts darüber gesagt ?.. ….da ist doch erst ein Vortrupp, mit Fahne und Einweihung !!.. …bevor die gesamte „“Schwere Kampfbrigade“ da stationiert ist, vergehen noch Monate bis Jahre !!.. ….schreibt sogar das brd – Vasallen – Regime – Blatt für die „Auxiliartruppen“… ..“Bundeswehr in Litauen: In großen Schritten zur deutschen Kampfbrigade“… …hahahaha… ….hahahaha… ich fass es nicht…
https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/bundeswehr-litauen-grosse-schritte-deutsche-kampfbrigade
….ich denke, da irren sich Farle und Elsässer.. …eine „Gefahr“ sind die nicht, sollte es aber unvorhergesehene Ereignisse geben, höchstens eine „Zielscheibe“ !!..
…die Dummheit der brd – Vasallen, ist unermesslich !!.. …“Tiger und Panther gegen T 34″ war 1943 !!!🤣🤣🤣🙈🙈🙈
@ Yorck1812
„…die Dummheit der brd – Vasallen, ist unermesslich !!“
Klare Mehrheit will Wehr- und Zivildienst wieder einführen
Der neue ARD-DeutschlandTrend zeigt: 72 Prozent der Befragten wollen, dass junge Menschen wieder Wehr- oder Zivildienst leisten müssen. Davon will die Mehrheit den Dienst auch für Frauen einführen.
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/klare-mehrheit-will-wehr-und-zivildienst-wieder-einfuehren,UhJEM0H
Eines muss jedem Leser der Serie klar sein: Röper hat das nicht veröffentlicht um sich das Verhalten der Amis schönzusaufen, sondern deren Denkart schonungslos offenzulegen !
Das ist ihm bisher geglückt.
Amerikaner sind die größten, schönsten, schlausten und – obwohl sie unzweifelhaft in der Lage sind auf der ganzen Welt Unfrieden zu stiften – sie haben größte Probleme damit eine Niederlage sowohl einzugestehen, als auch dem „gemeinen Volk“ zu „verkaufen“.
Ich kann also nicht verleugnen, diese von der New-York-Times veröffentlichte Posse, diese Mischung aus Harry Potter und 007, mit einer gewissen Schadenfreude zu lesen. Es wird mir also inneres Laubhüttenfest sein, in den nächsten Folgen zu erfahren auf welch perfide Weise die Ukrainer die heroischen Strategien der Amerikaner sabotierten und aus welchem Grund auf dem Kremel immer noch nicht die Ukrainische Flagge gehisst wurde …
….du weist doch – die yankee’s brauchen keine Eier in der Hose – die haben ’ne Gun….. 😝😝
Der übersetzte Artikel könnte von Claas Relotius sein. Vielleicht ist er das sogar, unter Pseudonym.
Die „New York Times“ ist nicht „die USA“, sondern globalistisch, pro-europäisch und mit Nähe zum Nationalsozialismus. Die NYT ist das Gegenteil von „regierungsnah“, hat nicht einmal Zugang zu den Presseereignissen der US-Regierung. Der Status der EU-nahen NYT in den USA ist dem der US-nahen Zeitschrift „Compact“ in Deutschland vergleichbar, wenn auch in „umgekehrter“ Weise.
Donald J. Trump@realDonaldTrump
The failing @nytimes writes total fiction …
Donald J. Trump@realDonaldTrump
The Fake Newspaper!
“THE NEW YORK TIMES IS TRULY THE ENEMY OF THE PEOPLE!” – President Trump on the NY Times
by Joe Hoft Jul. 12, 2022
https://www.thegatewaypundit.com/2022/07/new-york-times-truly-enemy-people-president-trump-new-york-times/
– July 12, 2022 –
Statement by Donald J. Trump, 45th President of the United States of America
The failing New York Times is down 40% year-to-date because they are Fake News. Their reporters are dishonest, and their front page has become a work of total fiction, not news. They hate our Country, and they hate reporting the truth … The New York Times will continue to decline because people no longer believe their reporting is even close to being true. Fake polls, phony stories, and made up quotes—they are a disgrace to journalism and have set it back many many years. THE NEW YORK TIMES IS TRULY THE ENEMY OF THE PEOPLE!
🤦♂️🤦♂️
Als Text gerne, danke. Habe Bildungslücken bei Emojis.
….ok – ich übersetze mal freihändig diese 2 Emojis im Zusammenhang…..:
Uff, schon wieder dieser Spam-Troll mit seinen Zutextattacken-und-copy&paste-müllungs-Überfällen… – die so garn nix mit Kommentar bzw. Artikel zu tun haben sondern nur dem Zwecke dienen Aufmerksamkeit zu erhaschen, vom Thema abzulenken, zu diskreditieren und seine Zahlmeister zufriedenszustellen, sprich eben diese seine Freunde vor Kritik zu schützen und ins richtige Licht zu stellen….. etc. – etc. – etc. – –
Genau deswegen nutze ich eben diese smileys – die sparen Zeit, Energie und Platz – haben für den gewieften Foristen hier jedoch dieselbe Aussagekraft, sind sogar noch aussagekräftiger als so manche Zutextattacke mit mehr als 1000 Worten – die da i.d.R. doch nur leeres G’schwätz sind…..
😝😂😇
@Vlad
Danke für ihre „Übersetzung“ – zeigt die doch sehr gut auf, dass es IHNEN gar nicht um Inhalte geht sondern Sie da nur ihre infantilen Gefühle zum Ausdruck bringen & selber weder Artikel noch Kommentar verstehen & Zusammenhänge schon gar nicht herstellen können.
Eventuell ist es IHNEN zu komplex obwohl es ganz einfach IST!
Aber vielleicht halten Sie erst einmal mit ihren imaginären „Wir &Uns“ Kriegsrat?
…und wie immer nur tumbe Beleidigungen eines Blockwarts mit rudimentären Mutterinstinkten… – oh my Dracula…
Sie können die NYT gern für ein hochwertiges Qualitätsmedium halten. In den USA gilt sie allerdings als unseriös.
🤦♂️🙄
…die NYT versucht vielleicht, sich von der „Globalisten – Nähe“ zu distanzieren ??..😎
@паровоз ИС20 578
„Der übersetzte Artikel könnte von Claas Relotius sein. Vielleicht ist er das sogar, unter Pseudonym.“
Richtig, darauf könnte man kommen, wenn man sich über die mindestens letzten 10 Jahre versucht hat sich allseitig & umfassend zu informieren & nicht ganz vergesslich zu sein!
Vielleicht mag der Autor des NY-Artikel sich bewerben für den nächsten Hollywoodschinken…….. wie man hier öfter liest, ist das geneigte Publikum voll dabei .
Ja ja, besser bekannt als das Selbstmordkommando von Krynky. Ein paar Seiten vorher ist eine spontane Überschreitung des Dnjepr nur am Munitionsmangel gescheitert. Doch schon ist so ein Vorhaben, trotz weiterer Offensiven an anderen Stellen schon wieder aussichtslos. Der Autor merkt jedenfalls selber nicht was er schreibt. Ansonsten scheinen auch die Meinungen der vielen interviewten „Insider“ extrem auseinander zu gehen.
So kennt man sie, die akademischen „Fachleute“ im Westen. Selbst wenn sie dass gleiche Gewerk beackern, hat jeder ganz eigene Vorstellungen. Bildung wird beliebig oder gleich Glückssache.
Mir stellt sich die Frage: Warum der Artikel in der NYT jetzt ? Die wussten mit grösster Warscheinlichkeit schon früher Bescheid über all die Machenschaften. Was ist der Plan ?
Der Artikel ist ohne jeden Informationsgehalt, alles Fabel und Kolportage, nichts ist belegt. Im Hintergrund die Beteiligung der Regierung Biden am Krieg, die offen bekannt ist. Nun ist der Ukrainekrieg für die USA schon länger zum Debakel geworden, und die „New York Times“ versucht zu erklären, daß das Debakel nicht Schuld der „Demokraten“, sondern der Ukrops ist.
„New York Times Fantasy Tale of Ukraine’s Almost Great Victory Over Russia“
„This is a ridiculous attempt to burnish the image of the Pentagon and US European Command as strategic and tactical geniuses who could have beaten the Russians if only those damn Ukrainians had followed their advice.“
30 March 2025 by Larry C. Johnson
https://sonar21.com/new-york-times-fantasy-tale-of-ukraines-almost-great-victory-over-russia/
Weil die Ukrops nicht kämpfen können und nicht bereit sind genug zu opfern?
Übrigens, nicht absolut gerichtsfest belegte Presseberichte… Die müssen ca. 99,9999998% ausmachen. Mal ganz grob geschätzt, also +/- 0,0000001. Es ist doch letztlich auch allein die erzählte Geschichte, welche zählt. Über heroische Amis und die grobschlächtigen Ostler, welche nix alleine gebacken bekommen. Ein absoluter Klassiker in der westlichen Literatur. 😉
Wen soll so eine „erzählte Geschichte“ interessieren, und warum? Der Relotius Entous bringt lauter wörtliche Zitate, als hätte er Tonbänder davon, und detaillierte Ausschmückungen, als sei er dabei gewesen. Die Story ist sofort als Fabel erkennbar und mühselig zu lesen, da sie Gefasel ohne jede Substanz und Beweiskraft ist. Vieles ist erkennbar falsch. Sofern die Story überhaupt zur Kenntnis genommen wurde, meist als schlechter Witz.
@паровоз ИС20 578
„Die Story ist sofort als Fabel erkennbar und mühselig zu lesen, da sie Gefasel ohne jede Substanz und Beweiskraft ist.
Vieles ist erkennbar falsch. Sofern die Story überhaupt zur Kenntnis genommen wurde, meist als schlechter Witz.“
Ja, aber wie wir hier lesen können in den Kommentaren, hängt man begeistert an den Lippen des Autors & zieht merkwürdige Schlussfolgerungen!
Ich finde, es ist sogar ein Meisterwerk für Manipulation der Leute – die glauben wirklich jeden Mist….
…vielleicht „Distanzierung“ von den Globalisten – Demokraten ??..😈
Verstehe den Hype um diesen Artikel nicht so ganz. Es ist doch klar, dass hier nichts „aufgedeckt“ wird. Der Autor erzählt nur, was auch autorisiert wurde. Dabei kommen die Amis hervorragend weg (aus ihrer Sicht natürlich), und die Ukrainer haben es vergeigt. Es ist unmöglich zu sagen, was hier wahr ist und was erfunden. Ist die Übersetzung des Artikels nicht vertane Zeit?