Teil 2

Die New York Times deckt auf, wie tief USA und NATO in den Krieg gegen Russland verwickelt sind

Die New York Times hat am 29. März einen Artikel veröffentlicht, der aufzeigt, wie tief die USA und die NATO in den Krieg gegen Russland verwickelt waren. Der sehr lange Artikel bestätigt alles, was bisher als "russische Propaganda" bezeichnet wurde. Hier übersetze ich einen weiteren Teil des Artikels.

Der Artikel, den die New York Times am 29. März veröffentlicht hat, ist so heikel, dass deutsche Medien wie der Spiegel ihn ihren Lesern tagelang verschweigen haben. Die New York Times hat in einem Artikel, der kopiert in ein Word-Dokument 26 Seiten A-4 lang ist, im Detail aufgezeigt, wie die USA, Großbritannien und die NATO generell in der Ukraine Krieg gegen Russland geführt haben und offenbar immer noch führen.

Die Staaten des Westen haben die Ukraine mit detaillierten Informationen in Echtzeit versorgt und die Ziele für ukrainische Artillerie- und Raketenangriffe auf russische Truppen und sogar auf Ziele in Russland selbst festgelegt. Nach der Lektüre des Artikels kann niemand mehr bestreiten, dass die USA, Großbritannien und im Grund die NATO selbst in der Ukraine Krieg gegen Russland führen.

All das, was die New York Times berichtet, ist für Leser des Anti-Spiegel nicht wirklich neu, denn hier habe ich oft erklärt, warum die Staaten des Westens längst Kriegsparteien im Krieg gegen Russland sind und dass die Ukraine Langstreckenangriffe nach Russland – nicht nur mit westlichen Waffen, sondern auch mit eigenen Drohnen – gar nicht selbst durchführen kann, weil sie die nötigen Aufklärungsdaten nicht hat und die Flugpläne, die die russische Luftabwehr möglichst umgehen sollen, gar nicht programmieren kann.

Auch wenn das an sich nichts Neues ist, sind die vielen Details, über die die New York Times berichtet, sehr interessant. Der Inhalt des Artikels ist so brisant, dass deutsche Medien wie der Spiegel nicht wussten, wie sie damit umgehen sollen. Der Spiegel beispielsweise brauchte ganze zweieinhalb Tage, bis er über den Artikel endlich berichtet hat, allerdings ohne seine Leser über die Brisanz der Enthüllungen zu informieren.

Da der Artikel extrem lang ist, habe ich beschlossen, ihn in mehreren Teilen zu veröffentlichen. Weil der Artikel selbst in mehrere Teile gegliedert ist, habe ich diese Gliederung übernommen. Vorestern habe ich die Eileitung übersetzt, gestern den ersten Teil des Artikels, in dem bestätigt wird, dass die US-Armee mit Genehmigung der Biden-Regierung alle „ukrainischen“ Angriffe mit HIMARS-Raketen kontrolliert hat, heute veröffentliche ich Teil 2, in dem es um die Zeit bis Herbst 2022 geht. Morgen werde ich einen weiteren Teil veröffentlichen.

Beginn der Übersetzung:

Die Partnerschaft: Die unbekannte Geschichte des Krieges in der Ukraine

Dies ist die bisher nicht erzählte Geschichte der klandestinen Rolle der USA bei ukrainischen Militäroperationen gegen die russischen Truppen. Der Autor Adam Entous führte mehr als ein Jahr lang über 300 Interviews mit Vertretern aus Regierungen, Militär und Geheimdiensten in der Ukraine, den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen, Belgien, Lettland, Litauen, Estland und der Türkei.

Teil 2 – Juni bis November 2022 „Nachdem ihr Russland besiegt habt, werden wir euch endgültig blau machen“

Frontverlauf im November 2022 –  rot: russische Geländegewinne | rosa: von Russland gehalten | hellblau: von der Ukraine zurückerobert

Bei ihrem ersten Treffen zeigte General Donahue dem ukrainischen Generalleutnant Sabrodsky eine farbcodierte Karte der Konfliktregion. Darauf waren das Gebiet der US- und NATO-Truppen in Blau, das der russischen Truppen in Rot und das der ukrainischen Truppen in Grün markiert. „Warum sind wir grün?“, fragte Sabrodsky. „Wir sollten blau sein.“

Später, Anfang Juni, als sie sich trafen, um die ukrainische Gegenoffensive durchzuspielen, saßen sie erneut nebeneinander, diesmal vor einer Karte des Schlachtfelds. Generalleutnant Sabrodsky bemerkte, dass die kleinen Quadrate, mit denen die ukrainischen Positionen markiert waren, inzwischen die Farbe Blau trugen – ein symbolischer Akt zur Unterstreichung der gemeinsamen Ziele. „Wenn ihr Russland besiegt habt“, sagte General Donahue an die Ukrainer gerichtet, „werden wir euch endgültig blau machen.“

Drei Monate waren seit der russischen Invasion vergangen, und die Karten erzählten die Geschichte des Krieges:

Im Süden hatten die Ukrainer den russischen Vormarsch bei Nikolajew am Schwarzen Meer gestoppt. Doch die Russen kontrollierten Cherson und ein etwa 25.000 Soldaten starkes Korps besetzte das Gebiet am Westufer des Dnjepr. Im Osten waren die Russen zwar bei Isjum gestoppt worden, doch hielten sie das Gebiet bis an die Grenze zu Russland, einschließlich des strategisch wichtigen Oskil-Flusstals.

Die russische Strategie hatte sich von einer Enthauptung – dem erfolglosen Angriff auf Kiew – zu einer langsamen Erstickung entwickelt. Die Ukrainer mussten daher in die Offensive gehen. Ihr oberster Befehlshaber General Saluschny favorisierte gemeinsam mit den Briten die ehrgeizigste Option: aus dem Gebiet um Saporoschje im Südosten in Richtung des besetzten Melitopol. Dieser Vorstoß, so waren sie überzeugt, würde die russischen Nachschubwege über Land unterbrechen, mit denen die Truppen auf der Krim versorgt wurden.

Theoretisch stimmte General Donahue dem zu. Doch laut Kollegen hielt er das Ziel Melitopol angesichts des Zustands des ukrainischen Militärs und der begrenzten Fähigkeit der Koalition, M777-Haubitzen bereitzustellen, für nicht realisierbar, ohne die US-amerikanische Einsatzbereitschaft erheblich zu schwächen. Um seinen Standpunkt in den Gefechtssimulationen zu untermauern, übernahm er die Rolle des russischen Befehlshabers. Jedes Mal, wenn die Ukrainer vorrückten, vernichtete General Donahue sie mit überwältigender Kampfkraft.

Letztendlich einigte man sich auf eine zweigleisige Offensive, um die russischen Befehlshaber zu verwirren. Laut US-Geheimdienstberichten glaubten diese, die Ukrainer hätten nur genügend Soldaten und Ausrüstung für einen einzigen offensiven Vorstoß. Der Hauptangriff sollte auf die Rückeroberung von Cherson und die Sicherung des Westufers des Dnjepr abzielen, andernfalls könnte das russische Korps auf den Hafen von Odessa vorrücken und sich für einen erneuten Angriff auf Kiew positionieren.

General Donahue hatte für eine gleichwertige zweite Front im Osten plädiert, aus der Region Charkow heraus, um das Oskil-Flusstal zu erreichen. Die Ukrainer hingegen plädierten für eine kleinere Ablenkung, um russische Truppen in den Osten zu ziehen und damit die Offensive auf Cherson zu erleichtern. Dieser Täuschungsangriff sollte als erstes erfolgen, um den 4. September herum. Anschließend sollten die Ukrainer zwei Wochen lang Artillerieangriffe durchführen, um die russischen Kräfte im Süden zu schwächen. Erst dann, um den 18. September herum, sollten sie in Richtung Cherson marschieren.

Und falls noch genügend Munition vorhanden sein würde, sollten sie den Dnjepr überqueren. Generalleutnant Sabrodsky erinnerte sich an die Worte von General Donahue: „Wenn ihr über den Fluss wollt, um zur Landenge der Krim zu gelangen, dann haltet euch an den Plan.“

Das war der Plan – bis er es nicht mehr war.

Selensky sprach manchmal direkt mit seinen regionalen Kommandeuren und nach einem solchen Gespräch erfuhren die US-Amerikaner, dass sich die Einsatzplanung geändert hatte. Cherson sollte schneller – und zuerst, am 29. August – angegriffen werden.

General Donahue machte General Saluschny darauf aufmerksam, dass mehr Zeit nötig sei, um die Voraussetzungen für einen Angriff auf Cherson zu schaffen. Diese unerwartete Planänderung, so warnte er, bringe die Gegenoffensive und das gesamte Land in Gefahr. Später erfuhren die US-Amerikaner den Hintergrund für diese Anweisung:

Selensky hoffte, Mitte September an der Sitzung der UN-Generalversammlung teilnehmen zu können. Ein militärischer Fortschritt auf dem Schlachtfeld, so glaubten er und seine Berater, würde sein Argument für weitere militärische Unterstützung der Ukraine stärken. Also krempelten Selensky und sein Stab den ursprünglichen Plan in letzter Minute um – ein erster Vorgeschmack auf eine fundamentale Diskrepanz, die den Kriegsverlauf zunehmend prägen sollte.

Das Ergebnis war nicht das, was geplant war. Die Russen reagierten, indem sie Verstärkungen aus dem Osten nach Cherson verlegten. Nun erkannte auch General Saluschny, dass die geschwächten russischen Truppen im Osten den Ukrainern möglicherweise genau das ermöglichen würden, was General Donahue vorgeschlagen hatte – das Oskil-Flusstal zu erreichen. „Macht, macht, macht – ihr habt sie am Boden!“, drängte General Donahue den ukrainischen Befehlshaber, wie sich ein europäischer Offizieller erinnerte.

Die russischen Truppen brachen schneller zusammen als erwartet und ließen auf ihrer Flucht große Teile ihrer Ausrüstung zurück. Die ukrainische Führung hatte niemals damit gerechnet, dass ihre Truppen das Westufer des Oskil Fluss erreichen würden. Als es dennoch eintrat, stieg das Ansehen von Generaloberst Syrsky beim Präsidenten erheblich. Im Süden berichtete der US-Geheimdienst nun, dass es dem russischen Korps am Westufer des Dnjepr an Nahrung und Munition mangelte.

Die Ukrainer zögerten. General Donahue drängte den Feldkommandeur, Generalmajor Andrej Kowaltschuk, weiter vorzurücken. Doch ohne Erfolg. Bald schalteten sich die Vorgesetzten von Donahue ein, die Generäle Cavoli und Milley, und wandten sich direkt an General Saluschny – ebenfalls ohne Ergebnis. Der damalige britische Verteidigungsminister Ben Wallace fragte General Donahue schließlich, was er tun würde, wenn General Kowaltschuk sein Untergebener wäre.

„Er wäre längst entlassen worden“, antwortete General Donahue lapidar. „Ich kümmere mich darum“, erwiderte Wallace. Die britischen Streitkräfte hatten in Kiew erheblichen Einfluss; anders als die US-Amerikaner hatten sie nach der Invasion kleinere Offizierskontingente in die Ukraine entsandt. Nun machte der Verteidigungsminister von diesem Einfluss Gebrauch und forderte, den ukrainischen Kommandeur abzusetzen.

Für Wladimir Putin war wahrscheinlich kein Flecken ukrainischen Bodens wertvoller als die Krim. Während die Ukrainer zögernd am Dnjepr vorrückten, in der Hoffnung, den Fluss zu überqueren und in Richtung der Halbinsel vorzustoßen, entstand das, was ein Beamter des Pentagon als die „zentrale Spannung“ bezeichnete: Um dem russischen Präsidenten einen triftigen Grund für Verhandlungen zu geben, hätten die Ukrainer Druck auf die Krim ausüben müssen, erklärte der Beamte. Doch genau das hätte Putin dazu bringen können, „etwas Verzweifeltes“ in Betracht zu ziehen.

Die Ukrainer ihrerseits begannen bereits mit Bodenoffensiven, um diesen Druck aufzubauen. Zudem hatte das Weiße Haus genehmigt, dass man die Ukrainer bei der Entwicklung, der Herstellung und dem Einsatz von Marinedrohnen zur Attacke auf die russische Schwarzmeerflotte unterstützen würde. Die USA hatten ihnen einen Prototyp einer Wasserdrohne überlassen, der ursprünglich für die Abwehr eines chinesischen Angriffs auf Taiwan entwickelt worden war. Zunächst durfte die US-Marine den Ukrainern relevante Standorte russischer Kriegsschiffe außerhalb der Hoheitsgewässer der Krim übermitteln. Im Oktober begann die CIA dann heimlich die ukrainischen Drohnenangriffe auf den Hafen von Sewastopol logistisch zu unterstützen.

Im selben Monat fing der US-Geheimdienst ein Gespräch des russischen Kommandeurs für die Ukraine, General Sergej Surowikin, ab. Darin sprach er tatsächlich darüber, „etwas Verzweifeltes“ zu tun: den Einsatz taktischer Atomwaffen, um die Ukrainer daran zu hindern, den Dnjepr zu überqueren und direkt auf die Krim vorzurücken.

Bis zu diesem Moment hatten US-Geheimdienste die Wahrscheinlichkeit, dass Russland in der Ukraine Atomwaffen einsetzen würde, auf fünf bis zehn Prozent geschätzt. Nun jedoch erklärten sie, dass diese Wahrscheinlichkeit auf 50 Prozent steigen könnte, sollte die russische Front im Süden zusammenbrechen.

Die befürchtete „zentrale Spannung“ schien sich ihrem Höhepunkt zu nähern. In Europa drängten die Generäle Cavoli und Donahue den neuen ukrainischen Befehlshaber, Brigadegeneral Alexander Tarnawsky, seine Brigaden voranzutreiben, das russische Korps vom Westufer des Dnjepr zu vertreiben und dessen Ausrüstung zu erbeuten. In Washington hingegen fragten sich die ranghöchsten Berater von Präsident Joe Biden nervös das Gegenteil: ob sie die Ukrainer möglicherweise dazu drängen müssten, ihr Vorrücken zu verlangsamen.

Es hätte der beste Moment für die Ukrainer sein können, um den Russen einen entscheidenden Schlag zu versetzen. Es hätte aber auch der Moment sein können, in dem der Krieg auf gefährliche Weise eskalieren konnte.

Letztlich kam es in einer Art übergeordneter Unklarheit nie zu diesem finalen Moment. Um ihre sich zurückziehenden Truppen zu schützen, ließen die russischen Befehlshaber kleine Kontingente als Nachhut zurück. General Donahue riet General Tarnawsky, diese entweder zu vernichten oder zu umgehen und sich auf das Hauptziel – das russische Korps – zu konzentrieren. Doch jedes Mal, wenn die Ukrainer auf eine solche Nachhut stießen, hielten sie sich in der Annahme zurück, dass dahinter eine größere feindliche Streitmacht in Stellung lag.

General Donahue teilte General Tarnawsky mit, dass die ukrainischen Truppen laut Satellitenbildern lediglich von ein oder zwei russischen Panzern aufgehalten wurden. Doch weil der ukrainische Befehlshaber diese Satellitenbilder nicht selber sehen konnte, zögerte er und scheute sich, seine Truppen weiter vorrücken zu lassen. Um die Ukrainer in Bewegung zu setzen, übermittelte die Task Force Dragon genaue Zielkoordinaten, woraufhin die Besatzungen der M777-Haubitzen die Panzer mit Geschossen vom Typ Excalibur zerstörten – ein zeitraubender Vorgang, der sich jedes Mal wiederholte, wenn die Ukrainer auf eine russische Nachhut trafen..

Dennoch gelang es den Ukrainern Cherson zurückzuerobern und das Westufer des Dnjepr zu säubern. Doch an dieser Stelle endete die Offensive. Aufgrund von Munitionsmangel überquerten die Ukrainer den Fluss nicht. Und sie rückten nicht – wie sie es gehofft und die Russen befürchtet hatten – in Richtung Krim vor.

Während sich die russischen Truppen über den Fluss zurückzogen, gruben sie mit gewaltigen Maschinen tiefe und langgezogene Schützengräben in die Erde. Dennoch war die Stimmung unter den Ukrainern von Triumph geprägt. Bei seinem nächsten Besuch in Wiesbaden überreichte Generalleutnant Sabrodsky seinem Kollegen Donahue ein „Souvenir“: eine taktische Weste, die einem russischen Soldaten gehört hatte, dessen Kameraden, sich bereits auf dem Marsch nach Osten befanden. In Richtung dessen, was 2023 zum bisher härtesten Schlachtfeld des Krieges werden sollte: in Richtung eines Orts namens Bachmut (Artjomowsk).

Ende der Übersetzung

Morgen folgt Teil 3: Die am besten ausgelegten Pläne


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

28 Antworten

  1. So so Excalibur kam auch zum Einsatz.
    Die spinnen die Amis. In der nächsten Folge findet König Artus den heiligen Gral auf der Krim.
    Aber halt: „Doch weil der ukrainische Befehlshaber diese Satellitenbilder nicht selber sehen konnte, zögerte er und scheute sich, seine Truppen weiter vorrücken zu lassen.“
    Zu dumm auch, da hatte die USA glatt vergessen dem Mann ein i-Pad zu schenken. Wir erinnern uns an die Stelle wo jemand rief: „Ein Königreich für ein Pferd“ oder wie es hier besser heißen sollte: „Die Krim für ein i-Pad“.
    Die Ukrainer verlieren weil sie den Amis nicht aufs Wort gehorchen. Das lesen wir dann im nächsten Teil.

    1. Die Ukrainer verlieren weil sie den Amis nicht aufs Wort gehorchen. Das lesen wir dann im nächsten Teil.

      Das wird in allen Teilen mehrfach vorkommen. Irgendwer muss doch schuld sein und die unfehlbaren Amerikaner können es offensichtlich nicht gewesen sein.

  2. „… wie tief die USA und die NATO in den Krieg gegen Russland verwickelt waren“…
    wieso „waren“? (Die Überschrift ist besser, da steht „sind“)
    Wirklich geändert hat sich nichts, nur kosmetische Korrekturen für die Medien.
    Wobei man mit sehen muss, dass praktisch alle westlichen Medien fast täglich behaupten, Russland habe wiederum den Waffenstillstand gebrochen und ukrainische Energieanlagen beschossen, aber die Ukraine den Waffenstillstand einhielte, also das absolute Gegenteil berichten.
    Offensichtlich erhält Trump auch nur solche Informationen, nichts über den tatsächlichen Verlauf, wie man aus seinen Äußerungen entnehmen kann (ich denke nicht, dass er wissentlich lügt).

      1. Achtung, Triggerwarnung: VT!
        Vermutlich, weil ihm der Tiefe Staat (den er eigentlich austrocknen will), der Militärisch-Industrielle Komplex, seine Tec-Bros UND Blackrock (und wer weiß wer noch) eingeflüstert haben, dass die 666 Mrd $ erst zurückgeholt werden müssen, die „Gewinne realisiert“ werden müssen.
        Die satanisten werden niemals aufhören, dafür ist der Rammbock urkain viel zu wichtig, die haben zu viel investiert (Welteinigungskrieg für die NWO).
        Ob Trump schon weiß, dass er ermordet werden wird, sobald er TATSÄCHLICH dem Frieden in der Region helfen will, glaube ich nicht. Noch ist er der Deal-Maker, und vielleicht geht es schneller als er denken und gucken kann… Als Präsident der usa hat er zwar alle Macht, aber nur theoretisch.
        So meine Meinung, aber Achtung: VT!

  3. Doch an dieser Stelle endete die Offensive. Aufgrund von Munitionsmangel überquerten die Ukrainer den Fluss nicht.

    Was für ein Idiot hat das denn geschrieben? Wegen Munitionsmangel haben die Ukrainer nicht (mal eben) den Dnjepr überquert, na logisch.

    Und das wo ein paar Seiten vorher noch von zahlenmäßig überlegenen Russen die Rede war. Aber man dreht es sich halt immer so wie es gerade passt und am Anfang ging es halt für die Russen noch voran, da musste eine Erklärung her, die nicht an der Großartigkeit amerikanischer Militärplaner kratzt. Das stimmt so aber ganz sicher nicht. Die seriösen (!!) Schätzungen zur russischen Invasion schwanken zwischen 100-150.000 Soldaten. Da war nix mit zahlenmäßiger Überlegenheit.

    Und eben dank dieses arroganten Dünkels hat man es in der Folge auch verkackt. An wessen Kriegsführung erinnert mich so etwas doch gleich? Fällt mir bestimmt wieder ein. 😉

  4. Ich komme nicht umhin festzustellen, so einige Stellen an diesem Text erinnern mich an Rambo, wo im Nachhinein immer die Anderen zu schwach, oder zu blöd waren und die Amerikaner der große Zambalow. Na, ja man kann ja seine Mitschuld am Desaster nicht zugeben (Amerika halt), bin nun besonders auf die Fortsetzung gespannt.

    1. Danke.
      Weite Strecken des Artikels lesen sich wie eine Geschichte vom Pferd. Evt. hat Relotius einen neuen Job gefunden.

      Ganz besonders hervor zu heben ist diese Stelle im Arikel:
      „Im selben Monat fing der US-Geheimdienst ein Gespräch des russischen Kommandeurs für die Ukraine, General Sergej Surowikin, ab. Darin sprach er tatsächlich darüber, „etwas Verzweifeltes“ zu tun: den Einsatz taktischer Atomwaffen, um die Ukrainer daran zu hindern, den Dnjepr zu überqueren und direkt auf die Krim vorzurücken.“

      Was für ein „Gespräch“ hätte das sein sollen?
      Über den Einsatz der Atomwaffen hätte der General wohl ausschließlich mit dem Oberbefehlshaber gesprochen aber sicher nicht mit irgendwelchen Leute, die in der Ukraine im Einsatz sind….

      1. Wobei ich auch nicht glaube, daß er jetzt von heute auf morgen aus dem Projekt
        aussteigt. Er steht jetzt nicht mehr in der Öffentlichkeit. So gesehen ist es
        m.E. gar nicht so verkehrt soetwas zu berichten. Es werden dann hoffentlich weniger
        Teslas angezündet.

      2. @GMT

        Erinnerst du dich noch an die abgefangenen Planungsgespräche der deutschen Offiziere, die darüber philosopherten, wie viele Raketen es bräuchte, um die Krimbrücke ordentlich zu beschädigen? Auf ähnlicher Ebene könnte dieses abgefangene Gespräch stattgefunden haben. Wahrscheinlich sogar sehr viel allgemeiner, weil die schwarze Katze im Westen längst im Raum war, wie auch der Artikel zeigt.

    1. Stellen Sie sich vor, die USA kämpfen gegen Kanada und Mexiko (und vielleicht Grönland) und erfahren, dass russische Offiziere entscheidend daran beteiligt sind, ihre Truppen mit verheerenden Massenvernichtungswaffen zu beschießen. Was meinen Sie, was dann passieren würde? Eben. Und dass dies während des Ukraine-Krieges nicht geschehen ist, liegt daran, dass Moskau der Erwachsene im Raum ist.

      Ja genau. Darum sind Dr. Karaganows 10-15 Eskalationsstufen ungefähr so wie der Versuch den Urknall abzukühlen.
      Man muss sich die Pfeifen im Westen doch nur mal ansehen… wie will man denen mit Logik kommen?

      Selbst wenn irgendwo nur die Hintergrundstrahlung etwas ansteigt, wird das Gebäude der EU-Kommission weiß glühen, wegen der Rotationsgeschwindigkeit im Inneren. Meine Güte, die kommen doch heute schon nicht mehr in ihrem Leben geschweige denn mit der Welt klar.

      1. ….Ur-Knall…??

        Nette Theorie – aber völliger Un-Sinn…..

        Hat man doch schon Galaxien entdeckt, die es alterstechnisch laut dieser Theorie gar nicht geben dürfte… – und außerdem – aus NICHTS ein ganzes Universum zu „schaffen“ – auf sowas kann auch nur ein christ kommen, wie eben dieser französische Mönch, dem dieser Unsinn eingefallen ist…. „Urknall“ – der hatte wohl zuviele Bohnen gegessen….. 😋😋

        1. @VladTepes

          Ja, da haben die Wissenschaftler selbst kräftig ins Bein gepinkelt, als der James-Web-Teleskop etwas entdeckt, wo die selbst nicht mehr weiter wussten und ihr Theorem bzw. Axiom durch den Teleskop kräftig verschrottet. Als ich das las, habe ich mich totgelacht, denn bis heute können die nicht erklären wie diese Anomalie überhaupt entstanden/entwickelt hat. Bin nicht sicher, aber so wie aussieht scheinen da welche zu geben die älter ist als das Universum selbst. OHO, wie erkären die das?

        2. Nette Theorie – aber völliger Un-Sinn…..

          Hat man doch schon Galaxien entdeckt, die es alterstechnisch laut dieser Theorie gar nicht geben dürfte… – und außerdem – aus NICHTS ein ganzes Universum zu „schaffen“ – auf sowas kann auch nur ein christ kommen, wie eben dieser französische Mönch, dem dieser Unsinn eingefallen ist…. „Urknall“ – der hatte wohl zuviele Bohnen gegessen….. 😋😋

          Ja stimmt, Mönche und Bohnen scheinen da eine gute Zusammenfassung des Horizonts menschlichen Denkens darzustellen.

          Die „Und es werde Licht“-Theorie benötigt halt einen Mittelpunkt, um Gott noch irgendwie im Spiel zu halten. Ich persönlich bevorzuge die These das jede Galaxie eher für sich steht (ich weiß, ist schon widerlegt worden). Denn diese universale Clusterwirtschaft ergibt mit einem zentralen Urknall eigentlich eher weniger Sinn. Aber man kann auch alles über die 90 Mrd. Lichtjahre im Durchmesser (aktuelle Ausdehnung des Universums und es wächst angeblich noch…) auch gleich wieder zum Urknall zusammenmanschen, ist auch Wurscht. Wird dann bis zum nächsten Urknall aber sehr sehr sehr sehr sehr… lange dauern, ungefähr.

          Das Problem liegt halt in der These, dass es sonst dann wirklich nichts mehr gäbe. Eine steile These innerhalb der Unendlichkeit.

          Aber das sind wohl auch nicht die brennenden zentralen Fragen, wenn man damit nicht gerade seine Brötchen verdienen muss. So ein paar Milliarden Jahre bleibt der Bumms im Wesentlichen unverändert. Wird die Menschheit also um mehr als eine Ewigkeit überdauern.

          1. Das Problem ist eher auf der einen Seite der „Reifegrad“ des Menschen – der IMMER noch in seiner Höhle lebt – seine 4 Wände braucht, seine Scheuklappen…. – ein erweitertes, universelles Denken ist den Wenigsten möglich.
            Und auf der anderen Seite sind es die technischen Möglichkeiten…..: wie hoch ist nochmal die Lichtgeschwindigkeit? Richtig, mit 300000km/s gibt man sie an – sprich die Entfernung, welche das Licht in einem Jahr zurücklegt entspricht ergo ca. 9,46 BILLIONEN km….. – also selbst die „90 Milliarden Lichtjahre“ – ist auch nur ’ne Zahl – mit den menschlichen (noch-) Möglichkeiten nicht meßbar….
            Ich selber denke – das Universum ist Chaos, es hat keine kontinuierlichen Bewegungsabläufe – die man sowieso momentan nicht real messen kann – es ist wahrscheinlich unendlich groß und besteht weit länger als der menschliche Denk- und Vorstellungsrahmen es her gibt…..
            …und wenn dann noch solche „Ideen“ von Paralleluniversum/Multiversum dazukommen… – dann fühl ich mich zeitreisend zurückversetzt in die 70-er Jahre und ihre schillerndbunten, pulsierenden Lichtkleckseffekte der zugedröhnten Hippie-Generation auf zuviel Gras&Co. – die nach einer übergroßen Rauschmittelkonsumierung am Feldrand stehen und staunen…..: OOOOOOOOOHHH…
            Also sowas wie „Led Zeppelin“ mit einer Mischung aus -Whole Lotta Love- und -Stairway To Heaven- … wobei am Morgen dann eher sowas wie „Celtic Frost“ mit -Drown In Ashes- folgt….. 😇😈😝

  5. Taktische Atomwaffen? Das reden sie so am Telefon? Nukleare Verseuchung, direkt auf Russenland?
    Weshalb nicht das Zentrum zerstören? Weil Berlin einst auch nicht angegriffen wurde?

    1. diese Fanatiker sind Selbstmörder ihres Landes. Es ist egal, was und wo. Jede Atomwaffe wird sofort mit Totalagriff auf alles entgegnet, nicht beantwortet, also nicht abwarten, bis detoniert. Auch wenn einige Idioten in der EU „die NATO und wir werden einen Atomkrieg überleben“ rausplustern, igorierend das „wie“. Denken und Handeln wie Selbstmordattentäter des IS.

  6. …ist alles schon „Geschichte“ !!.. …die Gegenwart ist wichtig, die „Berge“ von beseitigten „NATO – Kapazitäten“ in der Ukraine werden jeden Tag höher ??…😎

  7. …im Prinzip ist es allen Analysten klar, dass die ganze Ukraine – „Geschichte“ schon seit Beginn des „Unabhängigen Staates Ukraine“ begann, als sich der CIA und andere Organisationen der Globalisten in der Ukraine einnisteten !!.. ….dasselbe geschah auch in Russland, aber doch nicht so intensiv und nur in Weissrussland verhinderte es der 2. Präsident Lukaschenko !!.. …in Russland später Putin.. ….aber jetzt, wird dieser „Historische Irrtum“ für die nächsten 200 Jahre geklärt !!😎

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