Wie in Russland über den Fall Epstein berichtet wird
Deutsche Medien berichten sehr zurückhaltend und selektiert über die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Das russische Fernsehen zeigt seinen Zuschauern weitaus mehr Details.
Die Epstein-Akten waren am Sonntagabend das bestimmende Thema des Berichtes aus den USA, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat. Da man in dem russischen Bericht weitaus mehr über die veröffentlichten Akten erfährt, als in deutschen Medien, komme ich ohne weitere Vorrede zur Übersetzung des russischen Beitrages.
Beginn der Übersetzung:
Epsteins Verbrechen enthüllen die schockierende Wahrheit über das geheime Leben der westlichen Eliten
Diese Woche war das Thema in Amerika hauptsächlich der Skandal um die Veröffentlichung von dreieinhalb Millionen Seiten Dokumenten, den sogenannten „Epstein-Akten“, darunter Texte, Fotos und Videos.
Jeffrey Epstein wurde 1953 als Sohn eines Gärtners in Brooklyn, New York, geboren. Er hatte keine Hochschulbildung, doch sein Geschick im Aushecken von Finanztricks und sein Talent, Menschen für sich zu gewinnen, verhalfen ihm schnell zu einem Vermögen von Hunderten Millionen Dollar. Jeffrey Epsteins bedeutendstes Vermächtnis sind seine Verbrechen, die ihn als pädophilen Zuhälter, Menschenhändler und Schöpfer eines internationalen Netzwerks hochrangiger Persönlichkeiten bekannt machten, die bereitwillig mit ihm in den moralischen Abgrund gingen.
2008 erhielt Jeffrey Epstein eine harmlose Strafe für die Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution, verbüßte 13 Monate Haft und wurde vorzeitig entlassen. Gleichzeitig wurde er im Bundesstaat New York offiziell als Sexualstraftäter der Stufe 3 registriert, was bedeutet, dass ein hohes Rückfallrisiko besteht. Diese Registrierung gilt lebenslang und kann nicht widerrufen werden.
Die Haftzeit hatte jedoch keinerlei resozialisierende Wirkung. In unserem Land würde so eine Person als Serienvergewaltiger bezeichnet werden. Dank seines Geldes und seiner Verbindungen konnte Epstein Klagen von Dutzenden Frauen und Eltern von Mädchen abwehren, die durch Epstein und seine reichen, berühmten, hochrangigen und einflussreichen Gäste Missbrauch und Demütigung erlitten hatten.
Er empfing sie in seinem Haus in Palm Beach, Florida, und auf seiner eigenen Karibikinsel, wohin alle mit seinem Privatjet, dem „Lolita Express“, flogen. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton war dutzende Male Passagier. Allein das spricht Bände über Epsteins Verbindungen, zu denen Regierungsmitglieder, englische Lords, Mitglieder von Königshäusern, Milliardäre und Popstars gehörten.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Jeffrey Epstein wurde im Juli 2019 vom FBI erneut wegen Menschenhandels und Kindesmissbrauchs verhaftet. Dadurch gelangten die amerikanischen Geheimdienste in den Besitz von Epsteins gesamtem Archiv, in dem alles, was auf seinen ausschweifenden Partys geschah, einschließlich der brutalen Gewalt, in Fotos und Videos akribisch dokumentiert hat. Hinzu kamen E-Mail-Korrespondenz und umfangreiche Adressbücher sowie Transkripte von Telefonaten mit den Strafverfolgungsbehörden und Verhörprotokolle. Zusammen bildeten sie einen riesigen Dokumentenfundus, bekannt als die „Epstein-Akten“.
Im Grunde ist das riesiger, stinkender Haufen Dreck über die globale Elite, in dem derzeit jeder wühlt, der es will: Journalisten, Geheimdienste und Politiker gleichermaßen. Manche suchen nach etwas Heißem, manche wollen manipulieren und bedrohen, und gegen einige wird bereits aufgrund von Epsteins Akten ermittelt.
Ein wichtiger Punkt, den man klarstellen muss: In Epsteins Akten wird der amtierende US-Präsident Donald Trump zwar erwähnt, er hat jedoch längst alle Fragen beantwortet, und Epsteins Akten enthalten nichts Neues gegen ihn. Es besteht auf Grundlage der Epstein-Akten keine Aussicht auf ein Gerichtsverfahren gegen Trump. Das ist wichtig. Es gibt nur den ganzen Wirbel, der so schnell verfliegt ist, wie er gekommen ist. Alles andere ist die Fantasie seiner Gegner.
Um jegliche Unklarheiten zu beseitigen, hat Trump selbst die vollständige Veröffentlichung der Epstein-Akten veranlasst. Der Kongress verabschiedete im vergangenen Herbst ein entsprechendes Gesetz, Trump unterzeichnete es, und das US-Justizministerium veröffentlichte die gesamte Akte auf seiner Website mit folgender Klarstellung: „Diese Dokumente können falsche oder verfälschte Bilder, Dokumente oder Videos enthalten, da alles, was dem FBI von Einzelpersonen übermittelt wurde, in den Materialien enthalten ist. Einige der Dokumente enthalten falsche und reißerische Anschuldigungen gegen Präsident Trump, die dem FBI unmittelbar vor der Wahl 2020 übermittelt wurden. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Anschuldigungen haltlos und falsch sind, und wären sie glaubwürdig, wären sie längst gegen Präsident Trump verwendet worden.“
Und sie wurden verwendet. Trump wehrte sich und für ihn sind die Epstein-Akten, wie man so schön sagt, kalter Kaffee.
Wir haben bereits darüber berichtet, wie kompromittierendes Material gegen Trump gefälscht werden kann.
Ganz am Ende des Jahres 2016, nach Trumps Sieg über Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl, erteilte Barack Obama, der seine letzten Monate im Weißen Haus verbrachte, den US-Geheimdiensten einen im Grunde kriminellen Auftrag: die Fälschung eines Dokuments, das Trump mit dem Kreml in Verbindung bringen sollte, wozu das sogenannte „Steele-Dossiers“ genutzt werden sollte. Dieses Dossier war von der Demokratischen Partei in Auftrag gegeben und aus England beschafft worden. Das Steele-Dossier ist eine völlig verzerrte Version von Trumps Besuch in Moskau, zu einer Zeit, als er noch nicht einmal an Politik dachte.
Dieses gefälschte kompromittierende Material vergiftete Trumps gesamte erste Amtszeit. Inzwischen ist offiziell erwiesen, dass es eine Fälschung ist, doch niemand kennt bisher die genauen Ausmaße. Möglicherweise wurden zu demselben Zweck auch Epsteins Akten mit gezielten Fälschungen gespickt.
Jedenfalls ist das alles eine riesige, schmutzige Geschichte, die, wenn man so will, die beängstigendsten Verschwörungstheorien über die Existenz eines kriminellen liberalen internationalen Netzwerks bestätigt, und angesichts dessen, was enthüllt wurde, verblassen die absurdesten Vermutungen.
Noch ein paar Worte zu Epstein selbst. Im Juli 2019 wurde er wegen der Ermittlungen in ein New Yorker Gefängnis verlegt. Etwas mehr als einen Monat später fand man ihn in Einzelhaft, erhängt an seiner Krawatte. Offiziell war es Selbstmord. Die Öffentlichkeit glaubt jedoch an Mord. Ein typisches Schicksal für diese sogenannten „gut vernetzten Betrüger“, sie machen sich zu viele Feinde und sie wissen zu viel um weiterzuleben.
Aus den USA berichtet unser Korrespondent.
Um in die Tiefen von Epsteins Akten einzutauchen, genügen wenige Schritte. Besuchen Sie die Website des US-Justizministeriums, bestätigen Sie Ihr Alter, und schon stehen Ihnen über 3,5 Millionen gescannte Dokumente, E-Mails, SMS und Fotos zur Verfügung. Die Terabytes an Informationen werden noch analysiert, doch je tiefer man vordringt, desto düsterer wird das Bild.
Das Adressbuch des berüchtigtsten Pädophilen enthielt Kontakte zu denen, die man als „die Crème de la Crème“ bezeichnet. Darunter viereinhalbtausend Nachrichten von Ariane de Rothschild, einer Schlüsselfigur der Rothschild-Dynastie. Die E-Mails enthielten Diskussionen über Investitionen und gemeinsame Freizeitaktivitäten. Doch diejenigen, die tiefer gruben, bemerkten vor allem etwas anderes.
„Ich dachte, du würdest es witzig finden, dass in einer Harvard-Vorlesung eine Geschichte über Hitler erzählt wurde, wie arm er war und dass er in einem Obdachlosenheim gelebt hat, das von drei reichen Familien finanziert wurde: den Gutmanns, den Epsteins und den Rothschilds. Und es stimmt tatsächlich.“
„Zuallererst: Es ist hundertprozentig wahr.“
„Super! Hast du mein Video mit den Mädels bekommen?“
Vielleicht wurde der Mathematiklehrer ohne Hochschulabschluss, der sein Vermögen angeblich an der Wall Street gemacht hatte, dank solcher Verbindungen sowohl im Westen als auch im Osten bekannt. Niemand kann bis heute die Herkunft seines Vermögens erklären – Epstein hinterließ bei seinem Tod 500 Millionen Dollar.
Jeffrey Epstein besaß zwei Privatinseln in der Karibik. Scheinbar riss sich die gesamte Forbes-Liste darum, auf die Hauptinsel, Little St. James, zu gelangen. In den veröffentlichten Dokumenten fragt Elon Musk, der reichste Mann der Welt, Epstein, „wann die wildeste Party steigt“. Nachdem die Korrespondenz nun öffentlich wurde, zeigt er sich stolz, nicht teilgenommen zu haben. „Im Gegensatz zu euch bin ich zur Vernunft gekommen und habe mich geweigert, hinzugehen. Epstein hat so oft versucht, mich auf seine Insel zu locken, dass ich ihn schließlich blockiert habe“, schrieb Musk auf seinem Social-Media-Account X.
Es wurde eine unversendete E-Mail veröffentlicht, in der Epstein die Eskapaden von Microsoft-Gründer Bill Gates, einem weiteren der reichsten Menschen der Welt, auflistete. „Epstein behauptete, er habe ihnen beiden geholfen, Drogen zu beschaffen und geheime Treffen mit verheirateten Frauen zu arrangieren. In einem Entwurf der E-Mail heißt es, Gates habe Epstein unter Tränen gebeten, die Nachrichten zu löschen“, berichtete der Journalist Andrew Kaczynski auf CNN.
Das sieht ganz nach der Generalprobe für eine Erpressung aus. Es ist bekannt, dass Gates auch mit Epsteins Flugzeug, dem berüchtigten „Lolita Express“, geflogen ist, in dem angeblich Orgien stattfanden. Verängstigt rechtfertigt er sich aus irgendeinem Grund in einem australischen Fernsehsender: „Wissen Sie, rückblickend war es eine Sackgasse, und es war dumm von mir, Zeit mit ihm zu verbringen. Ich bin einer von vielen, die es bereuen, ihn jemals gekannt zu haben.“
Die zuvor vom Justizministerium veröffentlichten Dokumente boten lediglich einen allgemeinen Überblick über den Inhalt des Archivs. Nun sind Details ans Licht gekommen. Videomaterial, das man als noch recht harmlos eingestuft hat, wurde veröffentlicht. Einige Aufnahmen zeigen Epstein, wie er in der Küche seiner Inselvilla mit Mädchen Fangen spielt. Andere enthalten offene Pornografie.
Auch die zwischen Epstein und seinen Freunden ausgetauschten Nachrichten sind schockierend, wie beispielsweise diese von Epstein: „Wo bist du? Geht es dir gut? Mir hat das Foltervideo gefallen.“
Wer Epstein das Foltervideo geschickt hat, wurde geschwärzt. Die US-Generalstaatsanwaltschaft gab offiziell bekannt, dass sie die Dokumente vor der Veröffentlichung über 200.000 Mal überarbeitet hat. Eine der schrecklichsten Entdeckungen im Archiv ist das Tagebuch mit Aufzeichnungen von Epsteins Opfern, das bei einer Durchsuchung seiner Ranch „Zorro“ in Mexiko sichergestellt wurde. Den handschriftlichen Einträgen zufolge wurde eine Teenagerin von Epstein vergewaltigt und geschwängert. Und als sie eine Tochter zur Welt brachte, hat Epsteins Freundin und Komplizin Ghislaine Maxwell, den wirren Notizen zufolge, das Kind sofort weggenommen.
„Im Flur sagte Ghislaine, sie sei wunderschön. Sie war wunderschön, nicht sie ist! Sie war ein wunderschönes Mädchen. Ich hörte sie schreien: ‚Wo ist sie? Warum jammert sie nicht mehr? Sie wurde geboren!‘ Ich hörte ihr leises Weinen. Ich kann nicht mehr!“, heißt es in den Einträgen.
Epstein erklärte dem Opfer laut den Tagebucheinträgen, er arbeite an einem idealen Genpool und wolle die Menschheit verbessern.
„Warum ich? Das ergibt keinen Sinn. Warum meine Haar- und Augenfarbe? Das klingt sehr nach Nazi…“, heißt es im Tagebuch.
In einem Interview wurde Epstein gefragt: „Sind Sie ein Sexualstraftäter dritter Stufe?“
„Stufe eins“, antwortete Jeffrey Epstein.
„Stufe eins, die höchste und schlimmste?“
„Nein, ich bin die niedrigste.“
„Sie sind die niedrigste. Stufe eins, aber ein Verbrecher?“
„Ja.“
Die Zwecke, für die die Babys dann verwendet wurden, finden sich offenbar im unveröffentlichten Teil des Archivs. Aufnahmen von privaten Partys namens „Spirituelle Küche“, die die serbische Künstlerin Marina Abramović, die nur in engsten Kreisen bekannt war, für die Elite veranstaltete, wurden öffentlich zugänglich gemacht. In der Korrespondenz lobte Epstein ihre satanische Arbeit in höchsten Tönen und empfahl sie seinen Freunden aktiv. Bei einer dieser Aufführungen verschlangen Gäste, darunter die Hollywoodstars Hugh Jackman und Lady Gaga, gierig die Eingeweide einer jungen Frau, die in einer dunkelroten Flüssigkeit lag. (Anm. d. Übers.: Das Video gibt es tatsächlich, die Bilder werden an der Stelle des russischen Beitrages auch gezeigt, nur ist nicht ganz klar, ob es sich dabei um echte Leichen oder um Attrappen handelte, was für normale Menschen allerdings auch schon eklig genug wäre)
Dem Schriftverkehr zufolge begann der Verfechter der wahnsinnigen Eugenik unmittelbar nach dem „Maidan“, die Ukraine ins Visier zu nehmen. Epstein versprach Ariane de Rothschild große Möglichkeiten. Und vor den ukrainischen Wahlen 2019 sprach er in Mails mit einem Unbekannten über Selensky als zukünftigen Präsidenten.
„Es wird sehr interessant sein, die Politik in der Ukraine jetzt zu beobachten; die gesamte Politik ist eine Farce.“
„Ja, es ist lustig, aber es ist raffinierte Korruption, da lässt sich Geld verdienen. Enorm viel.“
Ging es dabei um Menschenhandel oder den Diebstahl westlicher Hilfsgelder? Vielleicht um beides.
Epstein sprach mit dem ehemaligen US-Finanzminister Larry Summers über Selensky als Projekt.
„Selensky steht unter großem Druck. Er ist Schauspieler, nicht wahr? Ich glaube nicht, dass er ein zweiter Reagan ist“, schrieb Epstein.
„Ich kenne die großzügigen Unterstützer gut“, antwortete Summers.
„Ist ihm überhaupt bewusst, was er da tut? Er wirkt wie ein typischer osteuropäischer Abenteurer, der mit ukrainischem Nationalstolz spielt, obwohl er ein strenggläubiger Jude ist. Natürlich ist das billige Effekthascherei für die Wähler, aber es ist alarmierend, wenn er das Ganze jetzt vor unseren Investoren inszeniert.“
Laut dem Journalisten Ben Swann trafen sich Epstein und Selensky wiederholt. Der Kontakt kam über den Modelagenten Jean-Luc Brunel zustande. Swann selbst wurde vor neun Jahren vom Fernsehen entlassen, weil er versucht hatte, die sogenannte Pizzagate-Theorie, einen hochrangigen Pädophilenring in Washington, öffentlich zu machen. „Selensky scheint Verbindungen zu Epstein und dem Mädchen- und Kinderhandel in der Ukraine zu haben. Und eben diese Erschütterungen in der Ukraine, wie Epstein in seinen E-Mails behauptete, würden viele Möglichkeiten eröffnen“, sagt Ben Swann.
Der Zusammenhang zwischen Pizza und Kindesmissbrauch kam erstmals 2016 ans Licht, als E-Mails aus Hillary Clintons Wahlkampfteam, veröffentlicht von Julian Assange, an die Öffentlichkeit gelangten. Tucker Carlson erklärte das so: „Das waren E-Mails, die John Podesta, einem ehemaligen hochrangigen Beamten der Regierungen von Clinton und Obama, anderen schrieb. Darin fielen die Worte ‚Pizza‘ oder ‚Pizza-Partys‘ in einem völlig unnatürlichen, geradezu bizarren Zusammenhang. Tatsächlich schien der Begriff ‚Pizza‘ ein Codewort für etwas anderes, etwas Düstereres zu sein.“
Damals, vor zehn Jahren bemerkten Internetnutzer dann in den WikiLeaks-Dokumenten, dass Hillary Clintons Gefolge Pizza bestellte, deren Geschmack besprach, und dass die hauptsächlich an einem einzigen Ort serviert wurde.
Laut Internet-Ermittlern der Pizzagate-Affäre befand sich das wichtigste Versteck hochrangiger Pädophiler in Washington in einem unterirdischen Raum, dessen Eingang in eine unauffällige Pizzeria namens Comet Ping Pong umgewandelt worden war. Die ist unter demselben Schild noch heute an der Connecticut Avenue in Betrieb. Ihr Besitzer James Alefantis wurde 2012 aus unerfindlichen Gründen zu einer der einflussreichsten Personen in Washington gekürt. Verschwörungstheoretiker behaupteten, ihm gehöre auch die Pizzeria nebenan.
Ein weiteres Pizza-Restaurant gehörte laut Internetnutzern dem Leiter der Anti-Menschenhandels-Einheit des Justizministeriums während der Obama-Regierung. Die unauffälligen Gebäude gegenüber von Comet Ping Pong wurden von Wohltätigkeitsorganisationen genutzt, die Verbindung mit der Clinton Foundation hatten. Eine dieser Organisationen, so die Verschwörungstheoretiker, engagierte sich übermäßig für die Rettung von Kindern in Haiti.
Auf den Social-Media-Profilen von Personen aus dem Umfeld des Pizzeria-Besitzers wurden schockierende Fotos von Kindern entdeckt. Bei einer Durchsuchung der Villa von Obama-Berater und Clinton-Wahlkampfmanager John Podesta wurden Gemälde gefunden, die Folter, Gruppenvergewaltigung und Kindermord darstellten. Die Ermittler deckten die Verbindungen auf, darunter auch zu Soros, der die Pizzeria mutmaßlich finanziert hatte.
Obwohl noch nicht direkt, sind bereits indirekte Beweise für Kindesmissbrauch öffentlich geworden. Es ist weiterhin unklar, ob Peter Mandelson, der offen homosexuelle ehemalige britische Botschafter in den USA, dessen Fotos in Unterhose weltweit in den Medien kursierten, die Hotdogs bestellt hat. Doch die Tatsache, dass er nicht nur in Epsteins Villa Urlaub gemacht hat, sondern ihm auch vertrauliche Informationen zukommen ließ, führte bereits zu Mandelsons Austritt aus der Labour Party, der Einleitung von Ermittlungen, Hausdurchsuchungen und möglicherweise zum Sturz des gesamten Kabinetts von Starmer.
Auch der französische Präsident Macron wurde in Epsteins Korrespondenz gefunden.
Donald Trumps Unterstützer Charlie Kirk, dessen Mord nun noch unheimlicher erscheint, sprach ebenfalls von diesem weitverzweigten Netzwerk, das nicht nur Kinder an die Elite vermittelte, sondern auch vertrauliche Informationen und, was am wichtigsten ist, kompromittierendes Material sammelte, wie Kirk sagte: „Erstens gibt es Beweise dafür, dass Epstein entweder vom Mossad, dem israelischen, amerikanischen oder saudischen Geheimdienst erschaffen wurde. Oder vielleicht war er einfach nur ein Auftragsmörder. Vielleicht war er einfach der, an den sich Länder wandten, ein paar hundert Millionen Dollar investierten und sagten: ‚Hey, könntest du ein Mitglied der Königsfamilie mit einer 13-jährigen Tochter finden, damit wir sie zwingen können, das zu tun, was wir wollen?‘ Jeffrey Epstein war eine Schlüsselfigur in einer langjährigen Erpressungsoperation gegen die mächtigsten Menschen der Welt.“
Für Clinton und seine Frau ist die Veröffentlichung des zweiten Teils des Epstein-Dossiers bereits zu einem großen Problem geworden. Bekannt ist, dass Epstein Clinton mindestens 17 Mal im Weißen Haus besuchte und dass der Präsident selbst dutzende Male mit seinem Flugzeug flog.
Ein Foto von Bill in Monica Lewinskys blauem Kleid, das bei einer Durchsuchung der Wohnung eines Pädophilen in Manhattan gefunden wurde, beweist an sich nichts. Um den Skandal zu vertuschen, begannen die USA mit den Bombenangriffen auf Jugoslawien. Wie die Los Angeles Times damals berichtete, forderte Hillary Clinton von ihrem Mann, Streubomben auf die Serben abzuwerfen: „Es ist wirklich keine Überraschung, dass Hillary Clinton Präsident Clinton drängte, Streubomben auf die Serben abzuwerfen, um ‚unseren Way of Life‘ zu schützen. Die First Lady ist eine Sozialingenieurin. Sie glaubt an therapeutische Polizeimaßnahmen und die Verantwortung des Staates, diese umzusetzen. Krieg ist eine andere Form der Sozialtechnik: ‚Reparatur‘ mit Sprengstoff, Sozialtherapie mit Marschflugkörpern“, schrieb die Zeitung.
Epsteins Selbstmord im Gefängnis vor wenigen Jahren schien alle Probleme der Clintons gelöst zu haben.
Wie kommentieren Sie die Anschuldigung Ihrer Verbindungen zu Epstein?“, wurde Bill Clinton damals von Journalisten gefragt.
„Ich denke, die Beweise sind eindeutig“, antwortete Bill Clinton lachend.
Und dennoch wurde die Familie Clinton aufgefordert, Ende Februar vor dem Kongress zu erscheinen und sich den Fragen zu stellen. Zuvor werden den Mitgliedern des Repräsentantenhauses die ungeschwärzte Akten aus dem Dossier vorgelegt. Am Montag soll Ghislaine Maxwell, die als Einzige im Fall des Pädophilenrings eine Haftstrafe verbüßt, per Videokonferenz vor dem Kongress aussagen. Ihren Anwälten zufolge wird sie jedoch nur aussagen, wenn ihr garantiert wird, dass keine neuen Anklagen gegen sie erhoben werden.
Ende der Übersetzung