Man kann kaum bestreiten, dass Europa seit einigen Jahren von Witzfiguren regiert wird. Da war Baerbock mit ihren 360-Gradwenden, da war Liz Truss, die in ihrer kurzen Amtszeit als britische Premierministerin in einem ständigen Wettstreit mit Baerbock darüber stand, wer von beiden sich öfter mit dummen Aussagen blamiert. Da war Boris Johnson, der sich auch als Witzfigur in der Liste der britischen Premierminister verewigt hat. Oder Olaf Scholz, der Joe Biden gegenüber so devot war, dass vielen Deutschen das Zuschauen fast schon körperliche Schmerzen verursacht hat, während es im Rest der Welt für ungläubiges Kopfschütteln gesorgt hat.

Und heute ist das beispielsweise ein Macron, der wie ein Schuljunge Taschentücher (oder was auch immer) vom Tisch verschwinden und sich öffentlich von seiner „Frau“ schlagen lässt. Und natürlich ist da eine Kaja Kallas, die so dumm ist, dass man ihr in der EU – kein Scherz – den Zugang zu bestimmten geheimen Unterlagen verwehrt hat.

Die Liste ließe sich fortsetzen, es wirklich unglaublich was für Gestalten heute in Europa in Regierungspositionen sitzen.

Dem russischen Fernsehen war das am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick einen bissigen Kommentar wert, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Macron, Merz und Starmer sind Loser, die Europa regieren

Am Montag explodierten die weltweiten Medien förmlich mit den Aufnahmen der saftigen Ohrfeige, die die französische First Lady ihrem Mann in der französischen Präsidentenmaschine auf dem Flughafen in Vietnam verpasst hat.

Die Journalisten und die Ehrengarde warteten bereits darauf, dass sie das Flugzeug verließen. Und da bekam er einen Schlag, wie man so schön sagt, auf’s Maul, dann sah Macron die Kameras und winkte allen zu, wahrscheinlich ist das für ihn eine selbstverständliche und mechanische Bewegung.

Als klar wurde, dass das Vorspiel vor dem Verlassen des Flugzeug gefilmt worden war, dementierten die politischen Strategen des Élysée-Palastes zunächst alles und verbreiteten eine Version über die Machenschaften der „Kreml-Propaganda“, die das Video angeblich mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt habe. Doch es war zu offensichtlich.

Normalerweise nimmt Macron, wenn er neben Brigitte geht, ihre Hand. Diesmal zog sie ihren Arm zurück und hielt sich auf der Ganway am Geländer fest. Später wandten sich die Journalisten der New York Post an einen Lippenleser. Der Dialog zwischen dem französischen Präsidenten und der First Lady beim Verlassen des Flugzeugs war nach seinen Worten folgender:

Brigitte: „Lass mich in Ruhe, du armseliger Versager.“
Emmanuel: „Lass es uns versuchen, ich bitte dich.“
Brigitte: „Nein.“
Emmanuel: „Verstehe.“

Im Élysée-Palast versuchte man das ganze zu einem Scherz zu machen und erklärte: „Das war ein Moment, in dem der Präsident und seine Frau vor dem offiziellen Besuch einfach die Spannung mit Lachen abbauten. Es war ein Moment der Nähe.“

Der „Moment der Nähe“ wirkte irgendwie ungewöhnlich. Auf der Welt dürfte es nicht viele Ehepaare geben, die solche „Momente der Nähe“ praktizieren. Aber vielleicht betreibt Macron BDSM? Und das, was da gefilmt wurde, war nur eine Art Rollenspiel? Aber das zuzugeben, ist ihm peinlich.

Macron selbst kommentierte den Vorfall später so: „Meine Frau und ich haben einfach herumgealbert, oder besser gesagt, gescherzt, aber das haben alle zu einer Katastrophe von weltweitem Ausmaß aufgebauscht. Es sind alle möglichen Theorien aufgetaucht. Ich spreche darüber entspannt, denn letztendlich ist es unwichtig.“

Generell kann man Macrons PR-Leuten nur bedauern. Ein dummer Skandal nach dem anderen.

Es stellt sich heraus, dass der Mann, der eine Atommacht regiert, von seiner Frau geschlagen wird. In dieser Lage das Image eines starken Führers aufrechtzuerhalten, ist einfach unrealistisch. Und Macrons Ausreden verschlimmern den schlechten Eindruck von ihm nur noch, denn zu diesem und anderen Vorfällen der letzten Zeit sagte er auch: „In diesen Videos habe ich eine Serviette genommen, Hände geschüttelt, mit meiner Frau gescherzt, wie es so oft passiert – mehr nicht. Ich leugne nichts, ich glaube nicht, dass man Zeit damit verschwenden sollte, diese Videos zu interpretieren.“

Warum hat er selbst an die Serviette aus dem Zug erinnert? Hören Sie, im Westen wirft man Männern gerne häusliche Gewalt vor, aber warum nicht auch Frauen? Sogar in einer Präsidentenfamilie gibt es das. Wo bleibt da die Gleichberechtigung? Oder ist das erlaubt?

Internetnutzer ließen sich von Brigittes Schlag inspirieren und produzierten Scherzvideos, andere rieten Macron, sich Hilfe zu suchen: „Emmanuel, wenn du Opfer häuslicher Gewalt geworden bist, ruf 39-19 an. Bleib nicht allein. Das ist zu ernst!“, witzelten Blogger in sozialen Netzwerken.

Doch der Präsident der Fünften Republik ist Ohrfeigen und öffentliche Blamagen gewöhnt. Das Volk liebt Macron so sehr, dass es seine Gefühle nicht zurückhält. Früher hat ein Bewohner der Gemeinde Ten L’Hermitage dem Staatschef mit dem Ruf „Nieder mit dem Macronismus!“ eine kräftige Ohrfeige verpasst. Ein paar Monate später flog ein Hühnerei auf Macron zu und prallte wie ein Ball von seinem Kopf ab. Im April 2023 flog dem französischen Staatschef erneut ein Hühnerei an den Kopf. Später, offenbar um die dumme Angewohnheit seines Gesprächspartners, alle zu betatschen, zu verhindern, nahm Erdoğan den Franzosen am Finger, ließ ihn lange nicht los und Macron stand gehorsam da. Die dumme Situation zog sich sehr in die Länge.

Und wie Donald Trump Macron verspottet! Er schnipste ihm direkt auf den Stufen des Weißen Hauses unsichtbare Staubkörnchen und vielleicht sogar Schuppen von der Schulter und zog ihn dann wie ein kleines Kind an der Hand davon. Oder die Bilder von der Beerdigung des Papstes, auf denen Trump Macron buchstäblich von Selensky wegschiebt und deutlich macht, dass er Macrons Anwesenheit während des Gesprächs nicht wünscht.

Am Freitag baten Journalisten den amerikanischen Präsidenten um einen Kommentar zu Macrons Ohrfeige. Trump gab dem jungen Kerl einen praktischen Rat: „Man muss immer darauf achten, dass die Tür geschlossen ist. Das ist nicht gut. Ich habe mit ihm gesprochen. Ihm geht es gut. Ich weiß nicht, was das alles zu bedeuten hatte.“

Solche Demütigungen tragen nicht zu Macrons Popularität bei, egal wie sehr er es herunterspielt. Seine Zustimmungswerte lagen lange Zeit bei 20 bis 25 Prozent. Und seinen Freunden geht es nicht besser. Merz‘ Arbeit wird von 31 Prozent der Deutschen gutgeheißen, während nur 22 Prozent der Briten mit Starmer zufrieden sind.

Es ist offensichtlich, dass Europa von Losern regiert wird. Selbst wenn man ihre Zahlen zusammenzählt, erreichen sie nicht Putins Zustimmungswerte, mit dem 81 Prozent der Russen zufrieden sind.

Europa wird wirklich von irgendwelchen Losern regiert. Zu den Genannten kommen noch die nicht gewählten Bürokraten Ursula von der Leyen und Kaja Kallas hinzu. Gegen Ursula wird wegen Betrugs beim Kauf von Hunderten Millionen Dosen Covid-Impfstoff ermittelt und der kleinen Kallas wurde aufgrund ihrer Dummheit der Zugang zu Dokumenten über die strategische Planung im Verteidigungsbereich der EU verweigert…

Kürzlich verglich der deutsche Europaabgeordnete Martin Sonneborn Kallas’ geistige Fähigkeiten mit denen eines Hamsters. Und der Vergleich fiel für die Chefin des europäischen diplomatischen Dienstes nicht gerade positiv aus. Sonneborn sagte im EU-Parlament zu Kallas: „Frau Kallas, warum sollte ich mit Ihnen über Kuba sprechen? Sie haben keine Ahnung von Kuba, Europa oder der Welt. Und Sie verstehen von Diplomatie und Außenpolitik genauso viel wie von Gehirnchirurgie. Ich würde mich eher mit meinem Hamster über Schwarze Löcher in Zwerggalaxien unterhalten.“

Das sind die heutigen Politiker in Europa. Sie haben die EU bereits in eine Energie- und Wirtschaftskrise getrieben und planen nun auch noch einen Krieg gegen Russland. Aber ohne Amerika haben sie Angst.

Ende der Übersetzung