„Das Schweigen des Westens zeigt seine Mitschuld“
Während westliche Medien und Politiker die Sprengung der Nord Streams am liebsten vergessen würden und die Staatsanwaltschaften der betroffenen Länder die Ermittlungen eine nach der anderen einstellen, ist Medien und Politikern im Globalen Süden klar, wer die Pipelines gesprengt hat.
Ich behaupte immer wieder, dass Medien und Politik außerhalb der Blase des kollektiven Westens viele Dinge ganz anders sehen als die westlichen Medien und Politiker. Und ich behaupte immer wieder, dass die westlichen Medien verschweigen, wie im Globalen Süden über die Fragen der internationalen Politik gedacht wird. Das hat der Generaldirektor der Cameroon News Agency nun einmal mehr bestätigt.
Man mag im Westen dabei denken, „Wer oder was ist schon die Cameroon News Agency?“, aber das wäre wieder ein Zeichen der neokolonialen Arroganz, die im Westen vorherrscht, denn viele afrikanische Medien bekommen ihre Meldungen von dieser Nachrichtenagentur. Was diese und andere nicht-westliche Nachrichtenagenturen melden, findet seinen Weg in die nicht-westlichen Medien. Daher zeigt diese Meldung, wie außerhalb der westlichen Medienblase über internationale Entwicklungen berichtet und gedacht wird.
Die Meldung darüber habe ich in der russischen Nachrichtenagentur TASS gefunden und übersetze sie.
Beginn der Übersetzung:
Experte: Das Schweigen des Westens zu den Nord Stream-Explosionen zeigt seine Mitschuld
Die USA haben nicht nur die Verantwortung für die Entfesselung des Krieges gegen Russland durch die Ukraine übernommen, sondern waren auch an der Vorbereitung von Explosionen an Gaspipelines beteiligt, sagt Xavier Messe a Tiati, Generaldirektor der Cameroon News Agency
Das anhaltende Schweigen der westlichen Länder zu den Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream und Nord Stream 2 sei ein Beweis für ihre Mitschuld an diesem Akt des Staatsterrorismus. Diese Meinung äußerte Xavier Messe a Tiati, Generaldirektor der Cameroon News Agency (CNA), gegenüber einem TASS-Korrespondenten zum Ersuchen der russischen Generalstaatsanwaltschaft an Zypern, die USA, Frankreich und Deutschland, bei den Ermittlungen zu den Explosionen zu helfen.
„Die Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream und Nord Stream 2 waren nichts anderes als ein Terroranschlag mit dem Ziel, der Wirtschaft der Russischen Föderation schweren Schaden zuzufügen, indem die Gaslieferungen an die westlichen Staaten unterbrochen werden“, so der Experte. „Einige amerikanische Journalisten, deren Seriosität in diesem Fall außer Zweifel steht, zeigten sofort mit dem Finger auf die USA. Die Russische Föderation hat wiederholt eine internationale Untersuchung gefordert, um die Verantwortlichen für den Terroranschlag zu ermitteln. Das Schweigen der angefragten westlichen Länder, ihre anhaltende Weigerung, sich zu äußern, und ihre Verlegenheit sind der Beweis für ihre Mitschuld an diesem Akt des Staatsterrorismus“.
Nach Ansicht des Experten haben die USA nicht nur die Verantwortung für die Entfesselung des Krieges gegen Russland durch die Ukraine übernommen, sondern waren auch an der Vorbereitung von Explosionen an Gaspipelines beteiligt. Das Ziel sei es, Russland zu schädigen und Deutschland und Frankreich zu zwingen, Gas von den USA zu kaufen. „Frankreich und Deutschland weigern sich, an den Ermittlungen teilzunehmen, weil sie Strafmaßnahmen seitens der USA befürchten“, meint er.
Andrej Iwanow, der Sprecher der russischen Generalstaatsanwaltschaft, hatte zuvor erklärt, dass „die zuständigen Behörden der USA, Zyperns und Frankreichs trotz der vorliegenden Fakten über die Umstände der Finanzierung und der sonstigen Unterstützung bei der Begehung der genannten Terroranschläge nicht untersucht haben und die zuständigen Behörden der Bundesrepublik Deutschland sich ihren internationalen Verpflichtungen zur Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation entziehen.“
Ende der Übersetzung
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