Anti-Spiegel-TV

Interview mit der ehemaligen österreichischen Außenministerin Kneissl über den Nahostkonflikt

Dieses Mal habe ich mit mit der ehemaligen österreichischen Außenministerin Karin Kneissl ein Interview über den Nahostkonflikt geführt.

Die ehemalige österreichische Außenminister in Karin Kneissl ist Expertin für den Nahen Osten, denn sie hat einen Teil ihrer Kindheit in der Region verbracht und dort auch studiert und ihre Dissertation im Völkerrecht über den Grenzbegriff der Konfliktparteien im Nahen Osten geschrieben. Da sie auch Arabisch und Hebröisch spricht, war es ein glücklicher Zufall, dass ich mit ihr über den aktuellen Krieg im Nahen Osten sprechen konnte.

Aus irgendeinem Grund hat die automatische Veröffentlichung des Artikels, in dem ich Anti-Spiegel-TV sonntags normalerweise ankündige, nicht funktioniert. Daher stelle ich die Sendung dieses Mal ausnahmsweise selbst schon am Sonntagabend online und nicht erst am Montag. #

Sie können alle Sendungen von Anti-Spiegel-TV auch hier bei RT-DE finden, allerdings aus Deutschland nur mit VPN.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

45 Antworten

  1. ich war um 19.30h online – aber da kam kein anti-spiegel tv auf rt. liegt es vielleicht an der zeitverschiebung? kommt es jetzt nach unserer zeit live schon um 18.30h? wie auch immer, ich freue mich drüber. und auch insgesamt: herzlichen dank für die vielen interessanten, lehrreichen und auch erdenden (weil realen) infos auf anti-spiegel. anti-spiegel hilft, den boden unter den füßen zu behalten – egal ob man nun im einzelfall mit allem einverstanden ist. aber auf jedenfall ist es info und nicht nur manipulation. DANKE !

    1. Ist mir genauso gegangen, hatte dann auch die Idee, dass es an der Winterzeit liegt und den Videostream dann eine Stunde zurückgestellt — und da war der Anti-Spiegel. Scheint jetzt um 18.30 zu sein.

      1. Wichtig ist ja nicht der Zeitpunkt, wann ENDLICH jemand IN DEUTSCHER SPRACHE , der auch WIRKLICH weiß, wie die einzelnen Mentalitäten der Menschen im Gesamtarabischen Raum ihr DENKEN in Taten umsetzen, zumindest zu den par Menschen sprechen konnte, die einigermaßen noch bemüht sind in DEUTSCH klar denken zu wollen.

        Ich selbst konnte nach dem,was Frau Kneissel ausführte, gestern abend etwas beruhigter einschlafen.

        Vielleicht auch Ansporn für Thomas Röper selbst nach einer solchen Erfahrung, mit einer wirklichen Expertin sprechen zu können, manchmal sich selbst etwas zu hinterfragen.

        Anlässe hierzu gibt es.

        Ganz „unglücklich“ übrigens @Thomas Röper, die deutsche Böcking, die man zum Gärtner machte, ins Gespräch zu bringen. Damit wertete man sich selbst ab…!

        1. Eine große Bitte an Thomas Röper

          Im übrigen, gäbe es noch sehr viel zu sagen von meiner Seite, doch auch ich bin gezwungen „meine Schnautze weitgehendst zu halten. Doch über das was „sagbar“ ist, rede ich auch in Zukunft ohne mir selbst einen Maulkorb umzulegen.

          Ich hoffe mal wirklich, dass die „Chemie“ trotz des Bocks mit der Baerbock noch passt und es zu einem weiteren Treffen mit Frau kommt.

          Mit einem Fulbright-Stipendium war sie von 1989 bis 1991 am Center for Contemporary Arab Studies an der Georgetown University in Washington, D.C. 1991/1992 absolvierte sie den cycle international der École nationale d’administration (ENA) in Paris. 1992 legte sie der Universität Wien ihre Dissertation vor und wurde zur Dr. iur. promoviert.

          Korrekte Anreede von Frau Dr. iur. Karin Kneissl in der Üerschrift hätte da schon ganz anders gewirkt.

          …..in einem Atemzug mit der NULL Annalehnchen… Geht schon gar nicht.

          1. Röper ist halt einfach kein Interviewer. Gerade bei einem Interview mit einer solch hochkarätigen Person beschränkt man sich als Interviewer auf die Fragen. Es ist einfach rüpelhaft 😉 der zu interviewenden Person ins Wort zu fallen, egal, ob man meint aushelfen oder mit eigenen Wissen glänzen zu müssen.
            Gut fand ich dann die Nachfrage zur eigenen Theorie des inzenieten Überfalls … noch besser die fachkundige Antwort. Es reicht halt oft nicht Schema A oder Schema B über einen Fall zu legen und dann zu meinen, dass man die Lösung für alles sofort parat hat. Der Beweis für ein gewolltes Zulassen der Aktion für Israel wurde nie erbracht, hier herrschten Vermutungen vor, dafür aber sehr schwerwiegende Argumente dagegen …auch in diesem Interview .

  2. Russland ist unter anderem eines der länder die die Sommer-Winter-Zeit abgeschafft hat.

    Deswegen kommt man ein wenig durcheinander.

    Die EU wollte die Sommer-Winter-Zeit auch vor ein paar Jahren abschaffen aber wie das halt bei der EU ist dauert es halt und wurde durch die Corona Kacke und wegen der ukro Scheiße verschoben und nun wahrscheinlich nochmal verschoben wegen dem nahost Mist.

    Wohingegen bei all dreie Krisen die USA Schuld sind

        1. Ja, das ist sie. Als ich die Möglichkeit hatte im Rahmen der Österreichisch Russischen Gesellschaft einen Vortrag von ihr zu hören nutzte ich die Gelegenheit ein paar Worte mit ihr u wechseln. Ja, sie kommt in der Außenpoltik gleich nach Kreisky. Deshalb musste die gesamte FPÖ aus der Regierung torpediert werden, sie selbst war oder ist parteiunabhängig. Für Kurz war sie einige Nummern zu groß, schwache Führer suchen noch schwächere Partner. Das Ergebnis sieht man überall im Westen und teilweise auch in den Staaten der ehemaligen SU.

  3. Kneissl hat bei einem Empfang mit Putin getanzt, das geht ja gar nicht. Sie hatte auch über östereichische Interessen gesprochen, das geht ebenso nicht. Weil Östereich so neutral ist, geht ja nichts über Nato und EU-Vasallie. Daher wurde sie völlig neutral abgesägt.

    1. Ich kann den ja mal nachliefern. Also natürlich etwas unqualifiziert, aber dafür lustig.

      Annalena Baerbock kommt bekanntlich und nach eigener Aussage vom Völkerrecht. Nur niemand weiß genauer was dies bedeuten soll.

      Es war so, Annalena und Völkerrecht hatten früher eine recht innige Beziehung. Sie haben sich dann aber furchtbar in einem großen Streit verkracht und seitdem wollen beide nichts mehr miteinander zu tun haben.

      Gerüchten zufolge gibt es da auch gesetzliche Vorgaben, also Völkerrecht darf sich Annalena bis auf einen unbekannten Mindestabstand nicht mehr annähern. Man kann also sagen, das Völkerrecht gilt nur überall, nur dort NICHT wo Annalena ist.

      1. Annalena hat den Master im Völkerrecht, sorry „Regelbasierte Weltordnung“.
        Dazu braucht man halt kein Bachelor sondern nur geldlich bemittelte Eltern für geistig minderbemittelte Töchter, die an der London School of Economics and Political Science mit Knete spielen dürfen und sich danach als Doktorandin für Völkerrecht ausgeben dürfen.

      1. keine Ahnung 🙂
        Die Proxy Einstellungen sind die originalen aus der Fritz Box. Irgendwann war RT auch mal gesperrt, so dass ich immer über test.rtde.me reingegangen bin. Jetzt funktioniert aber de.rt.com auch wieder …..

        1. Zum Thema DNS und RT siehe in den Ereignissen vom Wochende. Dort ist auch ein Link zum Video von Richard Medhurst und RT DE, das ich ergänzend zum Kneissl Interview empfehle.

          Einen Proxy braucht man für RT DE eigentlich nicht. Ein vernünftiger DNS Eintrag im Router sollte reichen. Unser lokaler Anbieter liefert einen vollwertigen DNS ohne Zensur.

          Wo man den nicht selber setzen kann, weil der Router nicht konfiguriert werden kann, da muß man auf einem vollwertigen DNS beharren. Wenn der nicht geliefert wird, so ist das ein Kündigungsgrund, da der Dienst nicht vollumfänglich bereit gestellt wird. Kann ja nicht angehen, daß man für RT einen Proxy konfigurieren muß.

  4. Es ist eine wahre Wohltat, kompetente (Ex-) Politiker zu hören, die eine Lage klar darstellen und eben nicht nach einer Ideologie sich die Welt ausmalen. Von daher: Vielen Dank an Frau Dr. Kneissl – und auch an Hr. Röper für das Interview.
    Ich hätte für ein künftiges Interview einige Fragen an Frau Dr. Kneissl:

    1. Sie sehen den Beginn des Israel-Palästina-Konflikts mit der Balfour-Deklaration, Ihre Aussage: „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“. Man will einen Judenstaat mitten in der Wüste erschaffen. „Keiner hatte den Wunsch, in dieses unwirtliche Gebiet am Ende des Mittelmeers auszuwandern“. Erst durch den Holocaust änderte sich das.
    Frage: Die Geschichte der Juden ist auch die Geschichte Israels. Die Geschichte Israels, von Abraham und seinen Enkeln, den 12 Stämmen Israels, ansässig auf dem Gebiet des heutigen Israel/Palästina, ist ein Meilenstein des jüdischen Glaubens. Denken Sie nicht, dass zu jeder Zeit, ein Großteil der Juden es begrüßte, ihr Heimatland wieder in jüdischer, israelischer Hand zu sehen, auch wenn die Personen selbst lieber in westlichen Wohlstandsgebieten leben wollten?
    Ist es richtig die Betrachtung der Geschichte Israels/Palästinas gerade zu diesem Zeitpunkt zu starten? Ich denke nicht. (Da die Juden 1400 v.Chr. schon das Land Palästina und/oder Israel bevölkerten).
    Es ist allerdings richtig, wenn Sie den Beginn einer Konfliktsituation dahin datieren.

    2. Warum kam es gerade jetzt zum Angriff der Hamas? Sie haben die (zweimal gesellte) Frage eigentlich nicht beantwortet.

    3. Zum Angriff der Hamas. Hierbei geht es nun um die Frage, ob die israelische Regierung den Angriff zuließ, um im Gegenzug Gaza platt zu machen und für Netanjahu, darum von Gerichtsverfahren gegen ihn abzulenken und durch einen Zusammenschluss der Opposition mit ihm (wegen Krieg), seine Macht zu sichern. Ihre Aussage: „Die israelischen Nachrichtendienste unterschätzten die Situation“. Waren also überrascht.
    „Israel hat mit Hamas innigst zusammengearbeitet“. „Man dachte, man hat mit der Hamas einen Partner, der nicht an einer größeren Auseinandersetzung interessiert sei“.

    Fragen: Inwiefern können Sie von einer friedlichen Partnerschaft sprechen, während Israel Siedlungspolitik betrieb und ständig Anschläge und Gegenanschläge stattfanden?
    Hatte die Hamas dann ihrer Auffassung nach nur den Guten gespielt und dann böse gehandelt?
    Oder hat ein radikaler Flügel der Hamas den Frieden gebrochen?
    Wenn ein radikaler Flügel verantwortlich ist, warum wurde Israel von diesem überrascht?
    Wir wissen vom Ukraine-Konflikt, dass russische Soldaten an der Front keine Handys nutzen, da diese mit US-Betriebssystemen laufen und überwacht sind. Denken Sie wirklich, dass die USA, als Verbündeter der Israelis, nicht perfekt die Kommunikation der Hamas überwacht? Und ein so großer (zeitgleicher) Angriff ist nicht analog zu bewerkstelligen, da braucht es digitale Technik.

    4. Der ägyptische Geheimdienst hatte vor dem Angriff gewarnt. Sie sagen, Geheimdienste hatten Frankreich vor den Bataclan-Anschlägen gewarnt.

    Frage: Sehen Sie die Situation gleich? Frankreich, ein Land im Frieden, ein westliches Land in dem das Bild von terroristischen Moslems als Islamophobie gilt und Israel, das sich im Kriegszustand befindet und das einen riesigen Aufwand betreibt, um sich vor ständigen Anschlägen zu schützen?

    Frage: Sie führen anhand der fiktiven israelischen Netflixserie an, dass der Angriff nicht abgewehrt wurde, weil die Überwachung der Grenzen zu Gaza nur elektronisch sei. Wir haben also eine Mauer mit Toren und da stehen keine! Sicherheitsbeamten, die bei einem Angriff Hilfe rufen können? Selbst wenn die Überwachung nur elektronisch erfolgt, sieht man doch, wenn Planierraupen 45 Minuten lang gegen die Mauer oder Tore fahren?
    Die Angreifer drangen 45 Kilometer ins Hinterland ein, überfielen Israelis und verschleppten sie, wieder 45 Kilometer zurück. Ist das nicht Zeit genug für israelische Kampfhubschrauber aufzusteigen?

    Frage: Sie selbst sprechen von arabischstämmigen Israelis, die die Hamas/Palästinagebiete unterlaufen haben. Wie kann es sein, dass diese nichts von so einer lange geplanten, großen Initiative gewusst haben sollen?

    Frage: 3000 Raketen an einem Tag, erfordern Planungen, Lieferungen, ausländische Hilfe in riesigem Umfang, alles ohne aufzufallen?

    1. Frage 1 ist eine reine Suggestivfrage, zudem unerheblich. Damit würde man ja von Frau Kneissl nur „Solidarität“ und „Verständnis“ für die Juden einfordern und ihr gar keine sachliche Frage stellen.

      « Da die Juden 1400 v.Chr. schon das Land Palästina und/oder Israel bevölkerten »

      Das wissen wir überhaupt nicht. Das sind mythische Texte. Es ist nicht mal klar, wann sie entstanden sind (siehe Chronologiekritik / récentisme). Keinesfalls lassen sich aus solchen Mythen irgendwelche Ansprüche ableiten. • Wenn wirklich irgendwann in grauer Vorzeit, wie im AT beschrieben, hebräische Nomaden von Südosten ins Hochland von Judäa einwanderten (und zum Teil auch ins Hügelland, siehe dazu Israel Finkelstein, Keine Posaunen vor Jericho), so leben ihre Nachfahren sehr wahrscheinlich immer noch dort. Diese Hebräer konvertierten im Laufe der Zeit zum Christentum und vor allem zum Islam. Sie sind heute ein Teil der Palästinenser.

      Die osteuropäischen Juden können mit irgendwelchen Gestalten aus der Bibel, wenn wir die mal trotz aller Probleme für einen authentischen Bericht halten wollen, absolut nichts zu tun haben, da sie ganz anders aussehen und ganz andere kulturelle Traditionen mitbringen.

      Der Zionismus ist ein historischer Identitätsbetrug: Osteuropäische Juden behaupten, die meisten davon gar nicht religiös, sondern säkular, sie seien die Nachfahren der hebräischen Stämme, von denen in der Bibel die Rede ist. Diese Lüge ist ungeheuerlich. Und damit begründen sie ihren Anspruch auf das Land.

    2. « so großer (zeitgleicher) Angriff ist nicht analog zu bewerkstelligen, da braucht es digitale Technik. »

      Hmm. Die Wehrmacht hatte am 22. Juni ’41 keine digitale Technik. Trotzdem hat sie einen ziemlich großen Angriff gewuppt. Deutlich größer als am 7. Oktober.

      Der Punkt ist wohl eher, daß es heute gar keine nicht-digitale Technik mehr gibt. Alle benutzen sie. Sicher auch die Russen an der Front, weil sie leider keine eigenen modernen Kommunikationsmittel entwickelt und bereit gestellt haben.

    3. « 4. Der ägyptische Geheimdienst hatte vor dem Angriff gewarnt. Sie sagen, Geheimdienste hatten Frankreich vor den Bataclan-Anschlägen gewarnt. »

      Es ist sehr leicht, von irgendeiner „Warnung“ zu raunen, wenn Außenstehende keinerlei Einblick in die Abläufe haben und nichts über die Natur dieser „Warnungen“ wissen, die natürlich nicht konkret veröffentlicht werden. Es hat sich irgendwie so eingebürgert, daß bei vielen echten oder pseudo Anschlägen von „Warnungen“ gemurmelt wird, die aber stets vage bleiben, natürlich wegen der sogenannten „nationalen Sicherheit“.

      Beim Bataclan – „C’est pour la Syrie!“ – sahen viele (wie auch in den Ereignissen von Nizza, München Olympia EKZ, Berlin Weichnachtsmarkt) eine LARPer Aktion einer wohl israelischen Schauspieltruppe. Siehe auch Journalist Richard Gutjahr, der mehrmals dabei auftauchte und während seiner Zeit bei ARD/ZDF/DLF regelmäßig nach Israel reiste, wohl weil seine Familie dort lebte:

      Journalist Richard Gutjahr kann Tel Aviv verlassen – 23.07.2014 – Schwäbische

  5. Das ohne wenn und aber,die Frau Karin Kneissel liefert den besten Lage-Beitrag, zu Nahost.
    Sie verfügt offensichtlich über ausgezeichnete Geschichtkenntnisse.
    Ein weiterer Punkt ist die unaufgeregte rational nüchterne Lageeinschätzung frei von irgendwelchen
    Verschwörungsteheorien und abenteuerlichen Vermutungen und Unterstellungen.
    Warum das Ganze in diesen Wochen und Tagen?
    (Auch dazu gibt es eine rational nüchterne Erklärungen.)
    Die eine wurde Erwähnt, die Kontakte zu den Saudis.
    Eine weitere entscheidende erklärung , aufgrund des Ukrainekrieges hat sich der Westen auf breiter
    Front in eine massive Schwächephase manöverirt, wirtschaftlich ,militärisch UND diplomatisch.
    Die Hamas und nicht nur diese, hat den Zeitpunkt als günstig, erfolgversprechend eingeschätzt
    den Judenstaat zumindest zurückzudrängen oder zu vernichten.
    Die Israelis so der Plan, sollten in einen Abnutzungskrieg gelockt werden, DARM der 7.Oktober
    Ob das für die Hamas und Hisbolla aufgeht, wird die nähere Zukunft zeigen.
    Eine ausweitung zum Flächenbrand ist möglich bis hien in den 3.Weltkrieg mit verheerenden Auswirkungen.
    Im Hintergrund spielt müsste Logo, sein die geopolitische Lage mit hinein.
    Na ja es wird noch dauern bis der Westen, ins besondere die EU schnallt, das fundamentale Problem
    für Europa ist nicht Russland, das liegt auf längere Sicht für beide im Süden.
    Dort köchelt auf lange Sicht eine Demographisch- Ökonomisch, Trübe Suppe zusammen.
    Der idiotische Knatsch gegen Russland, ist eine Geostrategische Dummheit der Sonderklasse.
    MfG.

  6. So wie Isis ein Produkt der CIA ist, so ist auch die Hamas ein Produkt des Mossad. Der Angriff der Hamas wurde von Israel zugelassen, weil es den eigenen Interessen dient. Es war der Startschuss für den langersehenten 3.Weltkrieg der zu der Eine-Welt-Regierung, geführt aus Jerusalem, führen soll. Die Vollendung der NWO, die sich gerade entfaltet.

  7. Vielen Dank für dies sehr schöne und interessante Interview mit einer klugen Frau. Ihre Einschätzung zur Ursächlichkeit des Durchbruches durch den zionistischen Todesstreifen teile ich aber eher nicht; eher nicht, weil soviel Nebel darüber liegt, daß ich mir nicht sicher sein kann.

    Sie führt ein sehr schwaches Argument zur Untermauerung ihrer These an, die Hamas habe hier super performt und Israel überwältigt, indem sie auf eine „kritische“ israelische TV Serie verweist, die im Libanon auf Netflix großen Erfolg gehabt habe, und worin Mißstände in den israelischen Geheimdiensten angeprangert würden.

    Also hier ist doch allergrößtes Mißtrauen angezeigt. Hier wurde, wenn ich mal ihren Ausführungen folge, quasi ein Publikum zur Akzeptanz genau jenes Narrativs vorbereitet, das am 7. Oktober ff initial verbreitet wurde. Das ist doch zuerst mal nur qua Herkunft feindliche Propaganda in fiktionaler Form, die aus irgendeinem Grunde in die Köpfe gespült wird, und dann in der weiteren Analyse im Hinblick auf die Ereignisse der letzten drei Wochen um so verdächtiger erscheinen muß.

    Es kann logisch und taktisch einfach nicht angehen, daß man in der Fiktion des Feindes nach Erklärungen für die Wirklichkeit sucht. Sicher, es könnte zufällig mal so sein, aber man sollte doch mißtrauisch werden, wenn einem solche Narrative unter die Nase gehalten werden, und dann auch noch via Netflix.

  8. Einziger Kritikpunkt; viel zu kurz, um auch nur im Ansatz das Thema zu streifen. Wenn man eine solche Frau zu Gast hat, verstehe ich nicht, warum man das nicht ordentlich macht. Also von der Zeit her im Tacheles-Format.

  9. Also, das TV-SerienArgument hat mich echt total überzeugt. Die israelischen Grenzwächter haben vor lauter entmenschlichender Elektronik überhaupt nix mitbekommen, keine Bewegungsmelder, Erschütterungen durch die explodierende Mauer, usw.. Wahrscheinlich haben sie sogar stundenlang PlayStation gespielt.
    Ich habs immer gewusst, das Smartphone wird noch unser Ende sein. 😁 Was allerdings WIRKLICH stimmen könnte … 😋

  10. Ich schätze Frau Kneissl sehr, habe sie sogar einmal bei einem Vortrag persönlich kennengelernt, aber diesmal bin ich nicht ihrer Meinung. Ich habe die Interviews mit ehemaligen israelischen Wachsoldatinnen gehört. Die berichteten davon, dass sogar bei streunenden Katzen elektronischer Alarm ausgelöst wurde und sie immer wieder wegen falschem Alarm aufgescheucht wurden. Meiner Meinung nach war das eine lange vorbereitete Aktion, die an Pearl Harbour, 9/11, und die Brutkastenlüge, die zum Krieg gegen den Irak führte, erinnert. Es geht um die Schaffung Groß-Israels, eingebettet in den Great Reset und den geplanten weltweiten Völkermord. Dass Frau Kneissl so naiv ist, an die Unmöglichkeit eines Übersehens zu glauben, kann ich kaum glauben. Will sie da nur nicht anstreifen? In Ungnade ist sie sowieso schon gefallen.

    1. 1. Quod erat demonstrandum: Zu viele falsche Alarme stumpfen bekanntlich ab, wenn’s ernst ist. – 2. Frau Kneissl glaubt das Gegenteil der Unmöglichkeit eines Übersehens; gut also, dass Ihnen das Glauben an eine Naivität Frau Kneissls so schwer fällt.

    2. der mossad scheint zu einem kindergarenverein verweichlicht zu sein, wenn man kneissls these folgt.

      ich frage mich, wie die wochen vor dem angriff abgehaltenen trainings der hamas, die auch medial bekannt sind und zu dem zeitpunkt auch in israel waren, falsch eingeschätzt werden konnten… und stunden nach dem erfolgten durchbruch durch die grenze noch keine reaktion seitens israels erfolgte… fragen über fragen.

      nicht nur mit dem klimahoax, erdölhoax oder dem evolutionshoax werden wir verarscht. geopolitik erscheint im anglitz dieser expertenmeinungen als genau solcher.. ein hoax. es stehen wie es scheint höhere interessen dahinter.

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