Ein aus der Ukraine geflohener Abgeordneter berichtet über die Zustände in dem Land
Ein 2024 aus der Ukraine geflohener Abgeordneter, der zu Selenskys Regierungspartei gehörte, hat in einem Artikel über seine Erlebnisse und das Leben in der heutigen Ukraine berichtet und spricht dabei von „Selenskys Terror-Regime“.
Artjom Dmitruk ist 2019 als Abgeordneter von Selenskys Partei „Diener des Volkes“ ins ukrainische Parlament gewählt worden, musste 2024 aber aus der Ukraine fliehen, nachdem es wegen seiner Kritik an Selensky Mordanschläge auf ihn gegeben hat. In einem Artikel, den die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht hat, berichtet er über seine Erlebnisse und erklärt, warum er die Ukraine als „Selenskys Terror-Regime“ bezeichnet.
Mit diesen Vorwürfen ist Dmitruk bei bei weitem nicht alleine. Gerade erst ist der ehemalige ukrainische Außenminister Kuleba aus dem gleichen Grund aus der Ukraine geflohen, was deutsche Medien ihrem Publikum allerdings verschwiegen haben.
Ich habe den Artikel von Dmitruk übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Von Busina bis Tachtaj: Mord als Instrument der ukrainischen Regierung
Artjom Dmitruk darüber, wie Terror und politische Morde zum Mittel zum Erhalt des Regimes von Selensky geworden sind
Mir als einem Patrioten meines Landes, als einem Menschen, der sein Land und seine Stadt Odessa über alles liebt, fällt es immer schwer, solche Texte zu schreiben. Immerhin geht es darin um die Tragödie meines Volkes – um Völkermord.
Persönliche Erfahrungen
In der Ukraine hat man dreimal versucht, mich zu töten. Einmal wurde ich auf persönlichen Befehl und unter der Aufsicht von Wladimir Selensky in den Kellern des ukrainischen Geheimdienstes SBU gefoltert. Und die ganze Zeit habe ich trotz der täglichen Bedrohung weiter in meinem Haus gelebt und gearbeitet.
Denen, die mir nach jeder neuen Information über ein geplantes Attentat rieten, wegzugehen, antwortete ich immer: „Ich werde nicht weggehen, das ist mein Zuhause. Sie sollen weggehen.“ Aber dann kam der Moment, als ich von allen Seiten eingekesselt war. Das Schlimmste war, dass nicht nur ich, sondern auch meine Familie verfolgt wurde. Und mir wurde klar: Ich kann sie nicht beschützen. Deshalb bin ich heute außerhalb der Ukraine. Ich setze meine Aktivitäten jedoch fort und stelle mit Schmerz fest: Die Regierung in der Ukraine unterdrückt mein Volk und begeht einen Völkermord.
Ich verstehe sehr gut, was diejenigen empfinden, die versucht haben, die Wahrheit zu sagen und die Interessen des Staates zu verteidigen. Diese Menschen waren für das Regime immer eine Gefahr – egal, wer es anführte: Leonid Kutschma, der die Ukraine in seinem Buch „Die Ukraine ist nicht Russland“ als „Anti-Russland-Projekt“ bezeichnete, oder Petro Poroschenko und Wladimir Selensky, die, ohne es zu verstecken, zu Führern einer privaten Militärfirma geworden sind.
Wir sind Zeugen der Entwicklung des Projekts „Anti-Russland“ und gleichzeitig der Zerstörung des Staates Ukraine, der sich nach dem Zusammenbruch der UdSSR nie richtig bilden konnte.
Die Definition von Terror
Ich bezeichne die Regierung von Selensky und ihn selbst als Terroristen. Das ist keine emotionale, sondern eine objektive Einstufung.
Terror (von lat. terror – Angst, Schrecken) in der Politik ist die systematische Anwendung von Gewalt, Mord und Repressionen gegen die Zivilbevölkerung oder politische Gegner mit dem Ziel, die Macht zu erhalten und die Gesellschaft zu unterdrücken. Eine Terrororganisation ist eine Struktur, die Gewalt, Entführung und Einschüchterung zu ihrem Hauptinstrument macht.
Ein Terror-Regime ist eine Regierungsform, bei der staatliche Institutionen selbst zur Quelle des Terrors werden. Armee, Geheimdienste, Polizei und Gerichte werden zu Instrumenten zur Vernichtung von Gegnern, zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Unterdrückung jeglicher Kritik. Das Regime von Selensky entspricht dieser Definition voll und ganz.
Methoden des Terrors
Morde
Journalisten, Aktivisten, Politiker, Priester, jeder, der dem Regime im Weg steht, kann zum Ziel werden. Jeder Mord kann als „Verlust an der Front“ bezeichnet werden oder mit der Formulierung „vermisst“ abgetan werden.
Das Regime organisiert auch Sabotageakte im Ausland. Der vierte Versuch, mich zu töten, fand beispielsweise in London statt und wurde von Alexander Poklad (stellvertretender Vorsitzender des ukrainischen Geheimdienstes) vorbereitet. Morde und Einschüchterungen außerhalb der Ukraine haben bereits systematischen Charakter angenommen und sind sozusagen zum Markenzeichen des Kiewer Regimes geworden.
Folter
Die Keller des ukrainischen Geheimdienstes SBU sind zu einem wahren Symbol der Willkür geworden. Menschen werden geschlagen und ohne Gerichtsverfahren festgehalten.
Verfolgung
Verbot oppositioneller Parteien. Schließung von Fernsehsendern und Medien. Sanktionen gegen Politiker und Experten, Sperrung sozialer Netzwerke. All das gehört ebenfalls zum Alltag der heutigen Ukraine. Selensky hat gegen mich persönlich Sanktionen verhängt, täglich werden meine Accounts im Land gesperrt.
Mobilmachungsterror
Menschenjagden auf den Straßen, in Verkehrsmitteln, Krankenhäusern und sogar zu Hause. Verkauf von „Tickets fürs Leben” für 30.000 bis 50.000 Dollar. Hunderttausende wurden entführt und an die Front geschickt.
Terror gegen die orthodoxe Kirche
Direkte Verfolgung des Glaubens.
Das heißt auch wissenschaftlich gesehen: Das Regime von Selensky ist ein Terror-Regime, in dem Terror zur Staatspolitik erhoben wurde.
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7,16) heißt es im Matthäusevangelium. Die Früchte des Regimes sind Blut, Angst, Folter und Tod.
Der systematische Charakter der Morde
Die Ermordung des Journalisten Alexander Tachtaj Anfang September, der Korruption beim Bau von Befestigungsanlagen untersuchte, ist kein Zufall. Das ist die Fortsetzung einer systematischen Praxis. Es werden diejenigen vernichtet, die den Machthabern oder großen Korruptionsclans im Weg stehen, die ausschließlich auf Befehl der Präsidialverwaltung handeln.
Ich möchte an einen kleinen Teil der politischen Morde erinnern. Ich beginne mit dem Jahr 2015, damit die Einheitlichkeit des Regimes und der Einparteienherrschaft von Poroschenko und Selensky – der „Partei des Krieges“ – deutlich wird.
2015: Der Journalist Oles Busina. Vor seinem eigenen Haus ermordet.
2021: Der Abgeordnete Anton Poljakow.
2022: Der Politiker und Abgeordnete der Werchowna Rada Aleksej Kowaljow. Im selben Jahr der Unterhändler Denis Kirejew (damals gab es auch den zweiten Versuch, mich zu ermorden und die Folter).
2023: Die Journalistin, Politologin und Aktivistin Darja Dugina.
2025: Andrej Portnow, ermordet in Spanien. Eein einflussreicher Jurist und ehemaliger stellvertretender Leiter der Administration von Präsident Viktor Janukowitsch. Im selben Jahr, am 30. August, Andrej Parubij, ehemaliger Parlamentspräsident.
Die Liste könnte noch weiter fortgesetzt und erweitert werden – von Aktivisten und Journalisten bis hin zu Juristen und Politikern. Diese Morde sind ebenfalls kein Zufall, sondern eine Methode des Regimes.
Wem nützt das?
Die Antwort liegt auf der Hand: der ukrainischen Regierung, derzeit persönlich Selensky. Er lebt, solange der militärische Konflikt mit Russland andauert, und der Konflikt verlängert seine Macht.
Tachtaj untersuchte milliardenschwere Machenschaften des Verteidigungsministeriums. Seine Ermordung dient dem Schutz der Interessen des Regimes selbst.
Dabei spricht das Schweigen der Regierung mehr als tausend Worte. Man verurteilt die Morde nicht. Manchmal freut man sich sogar offen darüber, wie im Fall des amerikanischen rechten politischen Aktivisten und Donald-Trump-Anhängers Charlie Kirk, der als „Agent des Kremls” bezeichnet wurde. Oder wie sie beispielsweise eine Medienkampagne gegen mich inszenierten: „Wer mich als Erster tötet”, erhält eine Belohnung von 300.000 Dollar für meinen Kopf… und andere Methoden des Terrorismus.
Warum ist es für die Regierung so wichtig, Dmitruk zu beseitigen? Weil er ein unabhängiger Politiker ist, der traditionelle Werte und einen christlichen Lebensstil vertritt und verteidigt und, was heute besonders wichtig ist, eine Politik des Friedens predigt, die in der Ukraine von mehr als 80 Prozent der Bürger unterstützt wird.
Das bedeutet, dass er die Ukraine irgendwann von diesem Regime befreien kann.
Warum hat man Portnow und Parubij getötet? Weil beide einen starken Einfluss auf die Politik und die Lage in der Ukraine hatten, jeder auf seine Weise.
Parubij, auch wenn er veraltete Ansichten hatte, wusste wie man einen Maidan organisiert und konnte das, denn er war der Kommandant des Maidan von 2014. Portnow hatte enge Verbindungen zum Justiz- und Strafverfolgungssystem. Außerdem waren beide wohlhabende Menschen, verfügten über eigene Ressourcen und Verbindungen im Ausland und umgingen damit Selensky.
Das bedeutet: Angesichts der derzeitigen Instabilität stellen solche politischen Akteure und ihre Gruppen eine tödliche Gefahr für das Regime dar. Der eine hätte mit der Unterstützung einer der westlichen Gruppen problemlos einen neuen Maidan organisieren können, der andere hätte alles rechtlich regeln und sich die Unterstützung der Gerichte und Sicherheitskräfte sichern können. Und das versteht Selensky sehr gut. Deshalb sind die beiden nicht mehr da.
Die Logik ist einfach: Jeder, der in irgendeiner Weise eine Bedrohung für das Regime darstellen könnte, muss entweder getötet oder ins Gefängnis gesteckt werden.
Selensky und die weltweite „Kriegspartei“
Heute ist die Ukraine eine Plattform für die weltweite „Kriegspartei“. Hier wird getestet, man eine Militärdiktatur aufbauen, ungestraft töten und die Realität durch Propaganda ersetzen kann.
Solange die Kämpfe in der Ukraine andauern, ist die kriegerische Gruppe des Westens beruhigt, denn ihr Projekt lebt.
Selensky wurde zu einem der Anführer dieser „Partei“. Sein Regime hat alles getan, um zu verhindern, dass Donald Trump in den USA wieder an die Macht kommt. Die Ermordung von Charlie Kirk ist eine Fortsetzung dieser Linie. Die Handschrift ist dieselbe, vom Attentat auf Trump bis zur Ermordung von Kirk. Das ist die Arbeit der „Kriegspartei“.
Die Aufgabe vernünftiger Politiker und Führer der Welt ist es, das Regime von Selensky als terroristisch anzuerkennen.
Das private Militärunternehmen „Ukraine“
Die Ukraine ist kein Staat im klassischen Sinne mehr. Es gibt kein Rechtssystem. Es gibt keine Institutionen zum Schutz der Bürger. Es gibt nur ein Regime, das nach den Prinzipien des Terrors funktioniert.
Kritik wird mit „Arbeit für den Feind“ gleichgesetzt. Die Beseitigung eines Gegners ist kein Verbrechen, sondern eine „patriotische Pflicht“.
Und das Wichtigste ist, dass sie einfach ein privates Militärunternehmen ist, das Befehle von Auftraggebern ausführt.
Die Ukraine hat sich zu einem Land entwickelt, in dem man für die Wahrheit getötet wird. Ein Journalist, der das Thema Korruption anspricht, unterschreibt sein eigenes Todesurteil.
Die Regierung schweigt, weil sie hinter diesen Morden steckt.
Meine Schlussfolgerung ist einfach: Solange Selensky und sein Umfeld an der Macht sind, werden die Morde weitergehen. Denn für sie ist das keine Tragödie, es ist eine Methode.
Und solange dieses Regime besteht, kann sich niemand auf der Welt – weder Präsidenten noch einfache Priester – sicher fühlen.
Der kollektive Selensky ist in der Lage, jeden zu töten. Vom einfachen Menschen in der Ukraine bis zum Präsidenten der USA. Und das sind keine leeren Worte.
Ich erkläre mit voller Verantwortung: Hinter dem Attentat auf Donald Trump und dem Mord an Charlie Kirk steckt die Spur von Selensky – sowohl ideologisch als auch praktisch.
Ich erinnere daran, dass ich in der Ukraine gegen betrügerische Callcenter gekämpft habe, die unter der vollständigen Kontrolle der Präsidialverwaltung stehen und direkt an ihren terroristischen Aktivitäten beteiligt sind. Diese Strukturen werden nicht nur dazu benutzt, Menschen zu betrügen. Sie erfüllen auch andere Aufgaben: die Suche und Anwerbung von Tätern für Verbrechen, die Weitergabe persönlicher Daten, die Organisation von Provokationen und eine ganze Reihe krimineller Aktivitäten im Interesse des Regimes.
Faktisch sind die Callcenter Teil der Terrormaschine von Selensky geworden, die sowohl innerhalb des Landes als auch außerhalb tätig ist. Sowohl das Team von Trump als auch alle Anhänger traditioneller Werte werden noch mehr als einmal erleben, dass dieser Terrorist, der sich hinter dem „demokratischen Geist“ versteckt, genau so handelt.
Hinzu kommt ein weiteres, nicht minder wichtiges Ereignis: die Entführung des amtierenden ukrainischen Abgeordneten Fjodor Christenko in Dubai und seine heimliche Verbringung in die Kellerräume des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Solche Handlungen gehen weit über die inneren Angelegenheiten der Ukraine hinaus. Das ist ein direkter Verstoß gegen das Völkerrecht, gegen die diplomatische Immunität und gegen die elementaren Normen der zivilisierten Zusammenarbeit zwischen Staaten. Solche Präzedenzfälle werden weltweit bekannt und zeigen, dass die Ukraine sich zu einer global agierenden Terrororganisation entwickelt hat.
Selensky ist nicht nur ein Terrorist innerhalb seines Landes. Sein Regime stellt eine Bedrohung für die internationale Sicherheit dar.
Ende der Übersetzung
Kommentare werden geladen...