Die russischen Prankster, die es sich zu Beruf gemacht haben, unter falschem Namen berühmte Menschen anzurufen, haben im russischen Fernsehen eine eigene TV-Sendung, in der sie ihre Pranks mit Experten diskutieren und analysieren. In der Sendung über den Prank mit Johann Wadephul, dem außenpolitischen Berater von Friedrich Merz, war ich als Experte geladen und der YouTube-Kanal Druschba-FM hat die Sendung auf Deutsch übersetzt.

Das Telefonat mit Wadephul fand Ende November statt, die Sendung wurde Ende Dezember aufgezeichnet und am 29. Januar ausgestrahlt. Warum die Sendung erst zwei Monate nach dem Telefonat ausgestrahlt wurde, können Sie bei Interesse hier nachlesen.

Die Prankster

Für alle, die neu auf dem Anti-Spiegel sind und noch nie von den russischen Prankstern gehört haben, will ich hier noch einmal kurz von ihnen erzählen.

Die beiden russischen Prankster Vovan und Lexus haben sich darauf spezialisiert, westliche Politiker und andere Berühmtheiten unter falschem Namen anzurufen und oft gelingt es ihnen dabei, ihren Gesprächspartnern dabei, einiges Interessantes zu entlocken. Ich kenne die beiden persönlich, war schon einige Male als Experte in ihrer Fernsehshow und habe mit ihnen bei Anti-Spiegel-TV auch ein interessantes Interview geführt, dass Sie hier anschauen können.

Sollten Sie von den beiden noch nie gehört haben, finden Sie hier, hier, hier, hier und hier Beispiele dafür, was die Jungs machen. Mein Favorit war übrigens diese Geschichte, über die wir auch in dem Interview gesprochen haben.

Das, was sie machen, nennen sie „Prank-Journalismus“, denn sie wollen mit ihren Telefonstreichen zeigen, wie und worüber die Mächtigen miteinander reden, wenn sie glauben, unter sich zu sein. Manchmal gelingt es den Prankstern, echte Sensationen zu veröffentlichen, meist sind die Gespräche jedoch nicht sensationell, aber deshalb für politisch Interessierte nicht weniger spannend, denn irgendwelche interessanten Details gibt es dabei immer.