Während es aus der Ukraine massenhaft Berichte über gewaltsame Entführungen von Männern auf offener Straße zum Militärdienst gibt, melden sich in Russland jeden Monat 30.000 Männer freiwillig zum Dienst an der Front. Diese Zahl ist in Russland bekannt, wurde vom Spiegel aber vor einigen Tagen als „Erkenntnis“ des britischen Geheimdienstes bezeichnet. Dabei war der Spiegel sich auch nicht zu schade, seine Leser zu desinformieren, indem er verschwiegen hat, dass es sich dabei um Freiwillige handelt. Stattdessen suggerierte der Spiegel, die Männer würden eingezogen, wie es in der Einleitung des Artikels hieß:

„Laut dem britischen Militärgeheimdienst zieht Russland jeden Monat Zehntausende Männer zum Krieg gegen die Ukraine ein. Eine offizielle weitere Welle der Mobilmachung vermeidet der Kreml bisher.“

Die westlichen Medien versuchen ihren Lesern verzweifelt zu vermitteln, dass die Russen kriegsmüde und gegen Putin eingestellt seien, der Spiegel-Artikel war einer der vielen Bausteine dieser wahrheitswidrigen Propaganda.

Nun hat das russische Verteidigungsministerium gemeldet, dass sich die Zahl der Freiwilligen nach dem Terroranschlag von Moskau sogar noch erhöht hat. In den zehn Tagen nach dem Terroranschlag von Moskau hätten sich 16.000 Freiwillige beim russischen Militär gemeldet. Das russische Verteidigungsministerium teilte dazu mit:

„Die meisten Kandidaten gaben als Hauptgrund für den Vertragsabschluss den Wunsch an, sich für die Opfer der Tragödie vom 22. März zu rächen.“

Täglich kämen landesweit bis zu 1.700 Personen, um Verträge mit dem russischen Militär abzuschließen, so das russische Verteidigungsministerium. Damit sei die Gesamtzahl der Freiwilligen seit Jahresbeginn auf 100.000 Männer angestiegen, worüber westliche Medien natürlich nicht berichtet haben.

Wenn es das Ziel der Hintermänner des Terroranschlages gewesen ist, die russische Moral zu beschädigen oder gar zu brechen, dann wurde das Gegenteil davon erreicht, wie auch ich in Gesprächen mit Russen jeden Tag feststelle.

Auf der anderen Seite verschweigen die westlichen Medien die brutalen Zwangseinberufungen in der Ukraine, wo Männer gewaltsam auf der Straße, im öffentlichen Nahverkehr, in Fitnessclubs und sogar in ihren Wohnungen eingefangen und an die Front gekarrt werden. Leider sind Umfragen in der Ukraine aufgrund der Repressionen in dem Land derzeit nicht möglich, aber die Moral in der Ukraine dürfte – im Gegensatz zur Russland – auf dem Nullpunkt sein, wie die vielen Videos der brutalen Greifkommandos in ukrainischen Städten zeigen.

Unter dem Druck hat der ukrainische Präsident Selensky nun das Alter für zwangsweise Einberufungen von 27 auf 25 Jahre heruntergesetzt. Auf diese Weise hofft man in Kiew, bis zu einer halben Million zusätzliche Männer in der Altersgruppe zwangsweise einziehen zu können.