Ukraine

Russland ist bereit, sein Getreide an die 3. Welt zu verschenken: Die Ereignisse des 20. März

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine vom 20. März, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung vom 20. März.

Beginn der Übersetzung:

Eine Million Geschosse aus der EU für Kiew und russisches Getreide für Afrika: Die Situation um die Ukraine

Der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping, der am Montag zu einem Staatsbesuch in Moskau angekommen ist, werden die Vorschläge Pekings zur Lösung des Konflikts in der Ukraine besprechen.

In seiner Rede auf der parlamentarischen Konferenz Russland-Afrika versicherte der russische Staatschef, dass Moskau im Falle eines Rückzugs Russlands aus dem Getreideabkommen „die gesamte Menge [an Getreide], die in der vorangegangenen Periode geliefert wurde“, kostenlos an bedürftige afrikanische Länder liefern werde.

Die USA kündigten ein weiteres Militärhilfepaket für die Ukraine im Wert von 350 Millionen Dollar an und die EU-Länder genehmigten einen Plan zur Lieferung von einer Million Granaten an Kiew in den nächsten 12 Monaten, wofür zwei Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen.

Verlauf der Operation

Nach Angaben von Generalleutnant Igor Konaschenkow, dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, haben die russischen Streitkräfte über Nacht bis zu 490 Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in den Regionen Donezk, Kupjansk, Krasnoliman, Cherson, Süddonezk und Saporoschja vernichtet.

Auch eine beträchtliche Menge an militärischer Ausrüstung wurde zerstört. Die taktische und militärische Luftwaffe, die Raketentruppen und die Artillerie der russischen Streitkräfte haben 82 Artillerieeinheiten an Feuerstellungen, feindliche Truppen und Ausrüstung in 112 Gebieten getroffen, so Konaschenkow.

Die russischen Streitkräfte kontrollieren etwa 70 Prozent von Artjomowsk (ukrainischer Name: Bachmut), aber die ukrainischen Streitkräfte planen eine Offensive, wie aus einem Brief des Gründers der privaten Militärfirma, Jewgeni Prigozhin, an den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu hervorgeht. „Nach den vorliegenden Informationen plant der Gegner Ende März/Anfang April eine groß angelegte Offensive und flankierende Schläge, um die Söldnergruppe Wagner von den russischen Streitkräften abzuschneiden“, heißt es in dem Brief.

Prigozhin forderte Schoigu auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Umsetzung der ukrainischen Pläne zu verhindern, da dies „zu negativen Konsequenzen für die Militäroperation führen wird“.

Das ukrainische Kommando verstärkt seine Truppenverbände bei Donezk, wie der pensionierte Oberstleutnant der LNR-Volksmiliz Andrej Maroschko berichtete. Ihm zufolge bewegen sich Kolonnen von gepanzerten Rad- und Kettenfahrzeugen durch die Siedlungen Slavjansk, Kramatorsk und Druzhkovka in Richtung Artjomovsk.

Die Wichtigkeit der Berücksichtigung der Moskauer Position bei der Umsetzung des Getreideabkommens

In seiner Rede auf der parlamentarischen Konferenz Russland-Afrika betonte Putin, wie wichtig es sei, den Standpunkt Moskaus bei der umfassenden Umsetzung des Getreideabkommens zu berücksichtigen, und wies darauf hin, dass die weitere Beteiligung der russischen Seite an dem Abkommen davon abhänge. Er betonte, dass Moskau auf dem Paketcharakter des Abkommens bestehe, „vor allem im Interesse der afrikanischen und anderer Entwicklungsländer“. Der russische Präsident verwies darauf, dass bisher von der Gesamtmenge des aus der Ukraine exportierten Getreides „45 Prozent in europäische Länder und nur 3 Prozent nach Afrika gegangen sind“, und sagte, dass „trotz aller Beschränkungen und Begrenzungen für den Export von russischem Getreide fast 12 Millionen Tonnen aus Russland nach Afrika geliefert wurden“. (Anm. d. Übers.: Das Getreideabkommen umfasst nicht nur den Export von ukrainischem Getreide, sondern der Westen sollte alle Sanktionen aufheben, die den Export von russischem Getreide und Düngemitteln behindern, was der Westen nicht getan hat, Details finden Sie hier)

Putin versicherte, dass Moskau für den Fall, dass es sich entschließen sollte, das Getreideabkommen nicht zu verlängern, bereit sei, „die gesamte Menge, die in der Vergangenheit in die besonders bedürftigen Länder Afrikas geliefert wurde, von Russland aus kostenlos an diese Länder zu liefern.“

Gespräche über den Friedensplan

Moskau habe die Vorschläge Pekings zur Lösung des Konflikts in der Ukraine gelesen, sagte Putin bei einem Treffen mit Xi Jinping.

„Natürlich werden wir die Gelegenheit haben, darüber zu sprechen“, sagte der russische Staatschef und wies darauf hin, dass China „von den Grundsätzen der Gerechtigkeit und der Achtung der grundlegenden Bestimmungen des internationalen Rechts“ ausgehe.

Selenskys Weigerung, sich mit führenden Hierarchen der Ukrainisch-Orthodoxe Kirche zu treffen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selensky hat sich geweigert, die führenden Hierarchen der kanonischen ukrainisch-orthodoxen Kirche unter der Leitung ihres Oberhaupts Metropolit Onufry zu empfangen, die zum Büro des Staatschefs gekommen waren und um ein Treffen gebeten hatten.

Nach Angaben von Sergej Nikiforow, dem Pressesprecher von Selensky, traf sich die Delegation mit Mitarbeitern der zuständigen Abteilungen des Präsidialamtes, um die Bitte an das Staatsoberhaupt übergeben, zu registrieren und zur weiteren Prüfung vorzulegen.

Die Hierarchen der Ukrainisch-Orthodoxe Kirche weigerten sich jedoch, ihre Botschaft an einen Vertreter des Büros von Selensky zu übermitteln, und erklärten, sie hofften auf ein persönliches Treffen mit dem Staatschef.

Waffen für Kiew

Washington hat der Ukraine ein weiteres Militärhilfepaket im Wert von rund 350 Millionen Dollar gewährt, wie US-Außenminister Anthony Blinken in einer Erklärung mitteilte. Das Paket umfasst insbesondere Munition für HIMARS-Mehrfachraketen und Haubitzen, Munition für Bradley Schützenpanzer, HARM-Radarraketen, Panzerabwehrwaffen und Flussboote. Blinken betonte, dass „nur Russland“ die Feindseligkeiten in der Ukraine beenden könne.

Die EU-Länder haben einen Plan für die Lieferung von einer Million Granaten an die Ukraine in den nächsten 12 Monaten gebilligt, für die zwei Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen, so EU-Chefdiplomat Josep Borrell. Das Geld wird aus der Europäischen Friedensfazilität bereitgestellt, aus der die EU seit Beginn des Konflikts bereits 3,6 Milliarden Euro für die Ukraine ausgegeben hat.

Die Europäische Verteidigungsbehörde teilte mit, dass 17 EU-Mitgliedstaaten und Norwegen ein Projekt für die gemeinsame Beschaffung von Munition zur Versorgung der Ukraine und zur Wiederauffüllung ihrer eigenen Bestände unterzeichnet hätten.

Ungarn wird sich nicht an der Beschaffung von Munition für die Ukraine beteiligen, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó. Ihm zufolge beabsichtigt Budapest, seinen Beitrag an die EU für andere Zwecke zu verwenden, nämlich für die „Stärkung der Sicherheit in der westlichen Balkanregion“, einschließlich der Bekämpfung der illegalen Migration. Gleichzeitig machte Szijjártó deutlich, dass Ungarn kein Veto gegen die EU-Entscheidung einlegen werde, um die Einheit innerhalb der Organisation nicht zu brechen und gewisse Verpflichtungen gegenüber Verbündeten einzuhalten.

Konfiszierung von Eigentum

Das Oberste Anti-Korruptionsgericht der Ukraine hat das Eigentum an dem großen Einkaufs- und Unterhaltungszentrum Ocean Plaza in Kiew, als dessen Nutznießer die ukrainische Regierung die russischen Geschäftsleute Arkady und Igor Rotenberg betrachten, zugunsten des Staates beschlagnahmt.

Nach Angaben der ukrainischen Zeitung Ekonomitscheskaja Pravda besitzt Arkady Rotenberg das Einkaufszentrum Ocean Plaza über die „Lybid Investment Union“ LLC, deren Aktienkapital zu 100 Prozent von „Avangard-Vilarti“ LLC gehalten wird. Der Wert des Einkaufszentrums wird auf 180 Millionen Dollar geschätzt.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

68 Antworten

  1. Meiner Meinung nach hat sich dieser Prigoschin ein Späßchen erlaubt, als er öffentlich über Munitionsmangel klagte. Das zielte, wenn ich recht habe, auf die leicht Ausrechenbaren in Kiew und die reagierten wie gewünscht. „Bachmut unbedingt halten. Wir schicken Nachschub“

    „Unbedingt halten, keinen Meter zurück“, das war der Befehl, der im Zweiten Weltkrieg die meisten Opfer nach sich zog. Wer sich in aussichtsloser Lage nicht zurückzieht, wird eingekreist. Das erlaubte der deutschen Wehrmacht eine Serie von Kesselschlachten, bei der die Rote Armee astronomische Verluste hatte. Bis diese dann den Spieß nach Stalingrad umdrehte. Dasselbe Spiel nochmal, nur diesmal auf der anderen Seite.

    Prigoschin wird den Sack jetzt wohl zu machen. Mit dem jüngst gelieferten Nachschub drin.

    1. … „astronomische“ also … wie wär’s denn mit „totalsupermegagalaktisch“?.
      Das würde diesbezüglich liberal geordneten Vorstellungen „von den Russen“ für die Jüngeren doch „anschaulicher“ gestalten …

    2. @ Meiner Meinung nach hat sich dieser Prigoschin ein Späßchen erlaubt, als er öffentlich über Munitionsmangel klagte

      Brief von Prigoschin an Schoigu über die Kontrolle von 70% von Artemowsk und die Erkenntnis von Gegenschlägen durch die Streitkräfte der Ukraine zur Beseitigung der operativen Einkesselung der Stadt.

      https://ic.pics.livejournal.com/colonelcassad/19281164/3656505/3656505_900.jpg

      Ich will bestimmt nicht ihre Gedanken als Unsinnig darstellen. Bestimmt liegt auch entsprechend von ihnen dargestellte Berechnung zugrunde, wenn man Briefe veröffentlicht.

      Doch …mit Späßchen hat das nun wirklich sicher nichts zu tun. Eher das Gegenteil.

      Laut Oberstleutnant der Volksmiliz der LVR im Ruhestand Andrej Marotschko. ( Super anerkann informierter Soldat a.D , der ohne Sold jedoch dort ist, wo man keine Infos von anderen braucht), dass in den großen Siedlungen westlich von Artemowsk – Slawjansk, Kramatorsk und Druschkowka – die Zahl der ukrainischen Gruppen deutlich zugenommen habe, und nachts bewegen sich Kolonnen von gepanzerten Rad- und Kettenfahrzeugen durch diese Städte in Richtung Artemovsk.

      Und die noch nicht durch Wagner eben eingenommenen restlichen 30 % sind die schwierigsten. Das sind die bestausgebautesten Befestigungen in 8-jähriger professionell geplant- und gebauter Stahlbeton-Anlagen unter der Erde.

      Um dort nur hundert Meter weiter zu kommen, benötigt man ein Sperrfeuer… zur Unterdrückung aller Nasen unter die Erde… so schnell kannst du gar keinen 20Tonner LKW entaden… ums mal bisschen übertrieben auszudrücken.

      Und… man muss nicht meinen, dass der Wagner-Chef nun bevorzugt behandelt würde, weil er die absolute Drecksarbeit macht…. So ist das nicht. Er muss alle Tricks anwenden die man eben hat. Auch, wenn er manchmal übers Ziel hinaus schießt.

      Zumindest, wie man hört, konnte er die Situation mit der Beerdigung seinetr Kämpfer in Gorjatschij Kljutsch lösen. Der Gouverneur der Region versicherte, dass es in der Region keine Hindernisse mehr für die Beerdigung von Wagner-Kämpfern geben werde.

      Keine Hindernisse…. heißt im Klartext: Sogar darum musste er sich ernsthaft kümmern…

      Aber nochmal:

      Meine Antwort bedeutet keine abwertende Bewertung ihrer Worte. Ganz im Gegenteil. Sie decken klar ihr tiefes Mitgefühl für die Situation aus und die große Hoffnung, dass alles gut wird.

      Die habe ich auch…. Doch, schaun wir mal. In einem Krieg werden Schlachten geschlagen, gewonnen und verloren. Letztendlich zählt nur das Ende als Sieger oder …..

      Die Russen mit russischer- werden letztendlich dann die Russen mit ukrainischer Uniform besiegen und restlos Alle die Polen-Deutschen und weitere NATO-Kämpfer in ukrainischen Uniformen verflüchigen sich dann vermehrt wie heute schon als Rauch in den deutschen bereitgestellten mobilen Krematorien.

      Alles GUT !

      The show must go on…

        1. Was hat der Brief von Prigischin mit ukrainischen Truppenbewegungen zu tun? Bei den vielen Leuten die Sie alle persönlich kennen wundert es mich allerdings ein wenig, dass Sie mit Prigoschin noch nicht telefonisch zr Lagebesprechung telefoniert haben.
          Das die dritte Verteidigungslinie der Ukraine auf Höhe Slawianks/Krematorsk verläuft ist allgemein bekannt, dass es eine Möglichkeit ist, aus dieser Verteidigungslinie eine Offensivaktion zu starten, auch.
          Nach den letzten Kommentaren von den Wagners, dass sie über keine Artilleriemunition mehr verfügen, ging es auch merklich vorwärts, die Fakten sind es die zählen. Ansonsten ist die Operation Bachmut erst einmal abgeschlossen, die 10 … 12000 Mann, die da gefangen sitzen, interessieren operativ keine Sau mehr. Das wird nach und nach geräumt und dnach wird entschieden, ob das Schleppnetz weiter Richtung Tschassow Jar gezogen wird, oder ob erst einmal Sewersk in den Kessel kommt. Dass man dabei die Flanke Richtung Slawiansk/Krematorsk sichern sollte, dürfte in Militärkreisen einschlägig bekannt sein …. vielleicht möchte Prigoschin mit seinen Äußerungen ja die Leopards genau auf diese Richtung locken, damit seine Jungs ordentlich Geld verdienen ….
          In Adejewka liegt operativ geau dasselbe Schleppnetz aus, man könnte die Verläufe der Front bei beiden Städten vergleichen und seine Schlüsse ziehen … man kann aber auch von 30%, die jetzt am Schwierigsten sind faseln, obwohl es kaum noch Nachschub an Munition und Versorgung gibt. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass Bachmut jetzt in Appetitshäppchen geteilt wird, damit man zahlenmässig ukrainische Einheiten abgespalten bekommt, die sich dann auch ergeben können, das ist bei einer Garnision von über 10 00 Mann sehr unwahrscheinlich.
          Man kann allerdings auch mit seinen Beziehungen prahlen und darüber spekulieren, dass Wagners bei Bachmut demnächst zerschlagen wird und Prigoschin dann mit seinen letzten Getreuen Puztin wegputscht, weil man ihm ja nicht geholfen hat …. jeder halt, wie er mag …

          1. @ Ansonsten ist die Operation Bachmut erst einmal abgeschlossen, die 10 … 12000 Mann, die da gefangen sitzen, interessieren operativ keine Sau mehr. Das wird nach und nach geräumt und dnach wird entschieden, ob das Schleppnetz weiter Richtung Tschassow Jar gezogen wird, oder ob erst einmal Sewersk in den Kessel kommt.

            Uiii … da spricht der Generalstabs-Chef !

            Mensch @ hector2 … Denn entscheiden sie mal und teilen uns den nächsten Schritt mit, damit wir nicht dumm sterben.

            Danke

            1. @Petry

              Vielleicht haben Sie @hector2 nicht richtig verstanden?

              Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie Leute so reagieren…

              Die Westmedien zitieren Prigoschin gerne wenn es ihnen in den Kram passt…..
              Sie müssten doch eher auf die Idee kommen, dass Prigoschon definitiv Putins & Schoigus Privatnummer hat…..
              Halten Sie die Russen wirklich für derart dämlich, dass die wie die westl. Pendants medienwirksam
              solche Briefe schreiben?

              1. @Halten Sie die Russen wirklich für derart dämlich, dass die wie die westl. Pendants medienwirksam solche Briefe schreiben?

                https://colonelcassad.livejournal.com/8237883.html

                Ja. Boris Rozhin veröffentlichte den Brief Medienwirksam. Also der Journalist, welcher täglich schon die Entstehung der Donbass-Republiken begleitete, – verantwortlich für die DVR die erste Website führte – und heute als erste Adresse gilt, an der sämtliche Infos der Gesamtfront zusammenlaufen.

                1. @Petry

                  Aha – glauben Sie, dass Rozhin nicht mit Prigoschin so einen Spaß aushecken kann?

                  Sie sind ja ein Kenner der Russen – deshalb meine Frage an Sie:
                  Glauben Sie wirklich, dass Prigoschin NICHT die private Nummer Putins & Shoigus hat?

                  Sie sollten russ. Humor auch besser kennen als wir alle hier im Wertloswesten, die wir zum lachen in den Keller gehen….
                  Meine Vermutung ist eher, dass Prigoschin & Rozhin Lachkrämpfe bekommen wenn die westl. Reaktionen dazu sehen/hören/lesen…..

                2. GMT sagt:
                  21. März 2023 um 08:23 Uhr
                  @Petry

                  Aha – glauben Sie, dass Rozhin nicht mit Prigoschin so einen Spaß aushecken kann?

                  Sie sind ja ein Kenner der Russen – deshalb meine Frage an Sie:
                  Glauben Sie wirklich, dass Prigoschin NICHT die private Nummer Putins & Shoigus hat?

                  Sie sollten russ. Humor auch besser kennen als wir alle hier im Wertloswesten, die wir zum lachen in den Keller gehen….
                  Meine Vermutung ist eher, dass Prigoschin & Rozhin Lachkrämpfe bekommen wenn die westl. Reaktionen dazu sehen/hören/lesen…..

                  ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
                  Genaralantwort.

                  Glaubt man Eurerseits wirklich, ein Boris Rozhin würde Artikel schreiben, Kontakte innerhalb aller Waffengattungen usw. unterhalten um ein westliches deutsches Publikum zu unterhalten. ? Sorry. Aber ich muss das wirklich nochmals fragen. Glaubt ihr das?

                  Ob ich – Petry – irgendetwas glaube in Verbindung von Telefonnummern ist doch so unwichtig wie als wenn der Biden in seinem Kelletr auf dem Kloo sitzt.

                  Fakt scheint zu sein, dass die Kommunnikation und auch gewisse sonstige Ungereimtheiten früher vorlagen- vorliegen und auch weiter vorliegen werden..

                  Glaubt man wirklich, Boris würde sich einen Spass daraus machen, im gleichen Augenblick seinen Lesern zu erzählen, dass dieser Gouverneur nun ohne zu murren auch die Toten Soldaten der Wagners beerdigt….
                  Eben, macht der das doch erst daraufhin, dass sich gerade Boris sich engagierte….

                  Also Bitt schön….

                  In diesem Krieg sterben verdammt viel Menschen… Auch den kleinsten Spass würden die Russen einem Boris Rozhin und auch dem Wagner Boss nie verzeihen….

                  Im übrigen, was die Russen denken …. Es gibt zu dem Artikel sicher mehr als ein par hundert Kommentare…. Einfach mal lesen.

                3. Es gibt einen Haufen Seiten, Kanäle etc, die ihre Existenz dem Krieg in der Ukraine verdanken oder durch diesen Konflikt groß geworden sind. Sie alle kämpfen um Klickzahlen, Spenden, Verdienst oder einfach Renommee. Dies auf beiden Seiten der Frontlinie.
                  Die Kanäle, die sich auf russischer Seite befinden können leider auch nicht alle nur auf sachlicher Information beruhen, dazu sind es zu viele, der Markt zu klein und das Frontgeschehen manchmal über Tage hinweg einfach zu stupide. Daher gilt es Aufmerksamkeit und Leser zu erhaschen, Klicks zu generieren und dafür versucht man sich reichlich an Spekulationen oder Storys a´la Bildniveau. Die markigen Srprüche und das Auftreten eines Prigoshin helfen da nutürlich, andere spekulieren munter über die nächste Mobilisierungswelle, den Einsatz taktischer Atomwaffen, die ukrainische Offensive und die bevorstehende Zerschlagung der Wagner PMC. „Gäähn“… sag ich dazu, andere, wie Petry finden das toll und verbreiten es weiter. Wobei man sich manchmal schon fragt, ob es nur Dummheit, Denkfaulheit ist oder ob dann doch mehr dahinter steckt.
                  Soso, wenn Herr Prigoshin also nicht gerade Videos in Bachmut aufnimmt, reist er durch die Bergdörfer und muss zusehen, dass seine Gefallenen denn unter die Erde kommen, weil sie keiner will … das könnte man ja aus dem obigen Artikel entnehmen. Eigentlich weiterhin ein herzhafter „Gäähn…“ aber wenn solche Geschichten so penetrant vorgetragen werden, dann beschäftigt man sich halt doch ab und an damit.
                  Gorjatschij Kljutsch heisst das Dörfchen also und weigert sich, Söldner der PMC Wagner zu beerdigen. Davon gleich acht, mmhhh…
                  Das Örtchen ist eine 30 000 Seelen Stadt, macht sehr viel in Tourismus und Sanatorien aber acht Gräber mehr sollten da eigentlich nicht auffallen. Auch gibt es eine wunderschöne kleine russisch-orthodoxe Kapelle mit einem nicht all zu großen Friedhof dran.
                  Die Verweigerung der Bestattung wurde begründet, dass der Ort nicht in ein Massengrab verwandelt werden soll …. nun müsste man mal genau schauen, was denn die PMC Kämpfer bewegt gerade in diesem Nest die letzte Ruhe finden zu wollen. Vielleicht ist der grund banal, irgendwer in der Kompanie hatte ein Bild der Kapelle und weils so toll aussh, wollten im Zweifel alle dahin? Vielleicht spielen auch religiöse Gründe eine Rolle. Zumindest scheinen die Behörden mit acht auf Schlag erst einmal überfordert zu sein und si scheinen tatsächlich noch wesentlich mehr zu befürchten.
                  Man könnte sich auch fragen, warum diese Kämpfer nun nicht in ihrer Heimat bestattet werden wollen, da wo die Familien sind?
                  Und dann kommt man zur Art, wie Wagner eine Weile seine Angehörigen rekrutiert hat, in Gefängnissen. Komm zu Wagner, bleibe mindestens ein halbes Jahr, verdiene viel Geld und sei, wenn Du es überlebst ein freier Mann. Es werden sicherlich nicht alle überleben und die die vorher entwurzelt waren und dann sterben, sich ausgerechnet diese kleine Kapelle und dann auch zu mehreren ausgesucht haben, die sind vielleicht nicht so ganz willkommen…. Es gab einen wesentlich spektakuläreren Fall, wo ein gefallener Wagner Kämpfer in der Allee der Helden beigesetzt werden wollte und dies auf Grund seiner Vorstrafen verweigert werden sollte. Auch er wurde seinem Wunsch entsprechend bestattet, auch hier gab es Kritiker. All dies halte ich für normal und verständlich.
                  Ich will hier gar nix beschönigen oder schön reden oder schlecht machen oder wie auch immer. Ich würde es nur gut finden, wenn Leser bei solchen Geschichten einfach mal versuchen über Hintergründe nachzudenken ohne in das Schema … Wagner toll … kann ja nicht sein oder auch Wagner schlecht, geschieht denen Recht zu verfallen. Und danach vielleicht einmal über die Hintergründe derer, die solche Geschichten in BILD Manier hochbauschen …..
                  Ach Petry, John Player Special blue in der long version rauche ich 😉

            2. Nun jedenfalls, so scheint mir, hat Meister hector, der 2., mehr Ahnung von der Materie als ich.
              Ich kenne seine Quellen nicht, ich wüßte auch gar nicht, wo ich da suchen müßte, und welcher ich vertrauen dürfte – schon die Zahlen, die da außerhalb der Berichte des russischen VM in der Welt herum geistern, unterscheiden sich doch erheblich, etc. etc. …
              Und mit telegram u.ä., wo jeder mal darf, fangen wir gar nicht erst an.

              Daher halte ich mich weitgehend raus und vertraue Gerassimow.
              Den und einige andere der russischen Führung hat man zwar auch hier bereits auf dem Schleudersitz gesehen (ein Schelm, wer Arges dabei denkt) – nun die sind alle immer noch da …

              Der Mann hat den Apparat und die unbestrittene und unbestreitbare Qualifikation, die Geschichte zu händeln – und das nicht alle Pläne (die nebenbei niemand von außerhalb wirklich kennt) in jeder Hinsicht aufgehen, ist ein alter Hut.
              Das ist auch kein Problem, wenn die „Strategie“ stimmt … und da sehe bisher nix, was mir, aus Sicht der RF, größere Sorgen bereiten könnte … Zumal, daß sollte man doch immer im Hinterkopf behalten, der RF überhaupt keine Wahl gelassen wurde – und das weiß auch jeder, der über eine Resthirn verfügt.

              Daher ist die derzeitige historische Situation vergleichsweise komfortabel. Denn zur Zeit gibt es grundsätzlich nur zwei alternative Standpunkte, und jeder offene oder verschleierte Eiertanz dazwischen ist im günstigsten Falle einfach nur lächerlich …

          2. @ Was hat der Brief von Prigischin mit ukrainischen Truppenbewegungen zu tun?

            🙁 🙂 Man fragt allen Ernstes was der Brief mit Truppenbewegungen zu tun hat um den dringenden Bedarf an weiterer- zusätzlicher – Bereitstellung eben GESTEIGERTEN Bedarfs.weil die Ukras eben NICHT gedenken, sich zurückzuziehen , sondern eben (gegen jede Erwartung) vor Ort zu bleiben zu gedenken…

            hector 2 Weiter:

            (..) Man kann allerdings auch mit seinen Beziehungen prahlen und darüber spekulieren, dass Wagners bei Bachmut demnächst zerschlagen wird und Prigoschin dann mit seinen letzten Getreuen Puztin wegputscht, weil man ihm ja nicht geholfen hat …. jeder halt, wie er mag … (..)

            @ hector… man sollte nicht so dolles Zeugs rauchen oder sich NICHT mehr Alkohol genehmigen, als man vertragen kann… ( Ernst gemeinter Ratschlag. )

            1. Prigoshin ist ein Großmeister in besonderer Kriegsführung und absolut loyal. Da sind die Kämpfer, die so beliebt sind, daß ihnen in Bangui ein Denkmal aufgestellt wurde: „E bata siriri na Béafrica“, „Bewahren wir den Frieden in der Zentralafrikanischen Republik“. So professionell und diszipliniert, daß sie als Beschützer und Befrieder gesehen werden, und das unter sehr verwilderten Verhältnissen, die dort zunächst geherrscht haben. Aber die sind nur ein Teil. Weit bedeutender sind bei Prigoshin nicht gewalttätige Mittel, Informationskrieg, bis hin zu Ideologiesynthese, wofür er einen Philosophen, Dugin, hat. In ihrer Gesamtheit sind die Methoden äußerst raffiniert. Man kann davon ausgehen, daß Prigoshin und seine Partner in den Rollenspielen eine erstklassige Show liefern und einen Lauf der Dinge steuern.

      1. @petry
        >>Das sind die bestausgebautesten Befestigungen in 8-jähriger professionell geplant- und gebauter Stahlbeton-Anlagen unter der Erde.<<
        Immer wenn ich sowas lese, frage ich mich, ob im Russischen Arsenal keine „wirklich großen“ bunkerbrechenden Waffen vorhanden sind, um solche Festungssysteme mit ein paar großen Schlägen sturmreif zu schießen.

    3. @„Prigoschin wird den Sack jetzt wohl zu machen. Mit dem jüngst gelieferten Nachschub drin.“

      Hoffentlich bald – die 70% Einnahme von Bachmut habe ich bereits letzte Woche gelesen. Die Nachricht vom Fall der Festung könnte viele Kriegshetzende Westler abkühlen. Erst jetzt, wo Schnorrlensky so sehr die Bedeutung dieser Schlacht hochpushte.

      Bei Gelegenheit:

      „Podoljakas Wochenrückblick: Ukrainische Truppen bei Artjomowsk erfolglos“

      https://de.rt.com/europa/165830-podoljakas-wochenrueckblick-ukrainische-truppen-bei/

  2. An Russland:
    „Wer für eine Gerechte Sache kämpft, braucht das Schicksal nicht zu fürchten.“

    An den Westen:
    „Solange noch ein Mensch auf der Erde verhungert, ist jede Waffe eine Gotteslästerung.“
    (Heinrich Böll)

    An Deutschland:
    „Alle Menschen haben ein Recht auf Revolution,
    wenn sie unerträglicher Unterjochung unterworfen sind.
    (Thomas Jefferson sagte diesen Satz im Jahr 1776)
    (Abraham Lincoln wiederholte ihn 1861)

    An die Deutsche Regierung im Allgemeinen:
    „Selbst der Dümmste findet immer noch irgendjemanden, der ihn bewundert.“
    &
    „Politiker sind wie Windeln. Man muss sie oft und immer aus demselben Grund wechseln.“

    An die Außenministerin der Bundesrepublik Deutschland:
    „Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend große Ausmaße angenommen hat.“
    (Berthold Brecht)

    … mehr ist zu dem Thema nicht zu sagen.

  3. Zum obigen Kommentar: man wird sehen, ob die Westwaffen in der Nähe von Artemovsk etwas ausrichten können. Die Russen haben nun die Chance, sich ausreichend auf diese Quasioffensive vorzubereiten. M.E. tun Sie das auch schon!

    Ich hoffe hier aber auch bald ein paar neue bedeutende Informationen zu dem Treffen zwischen Xi und Putin zu hören. Da wird heute Frieden besprochen und auch bald wieder hergestellt. Deutschland und die EU wäre gut beraten dort genauso gut zuzuhören!

    1. @wodkaontherocks
      „… man wird sehen, ob die Westwaffen in der Nähe von Artemovsk etwas ausrichten können.“

      Durch das Dekret von Selensky & den Haftbefehl gegen Putin wurden mögliche Friedensgespräche nachhaltig sabotiert. Der Wertewesten™ will das tatsächlich im Rausch des Größenwahns auf dem Schlachtfeld klären. Sie wissen was das bedeutet …

  4. Russische Diplomatie macht es vor, wie man einen ganzen Kontinent „erobert“.
    Im Rahmen der Russisch-Afrikanischen Parlamentarischen Konferenz, die derzeit in Moskau stattfindet, kündigte Präs. Putin neben kostenlosen Weizenlieferungen einen Schuldenerlass i.H.v. 20 Milliarden USD an sowie Handelsverträge und den Ausbau von Infrastruktur/Logistik an.

    https://twitter.com/Trollstoy88/status/1637855040382590985/photo/1

    So geht Diplomatie, ohne Drohungen, Fallstricke und vom Westen durchgeführte Kriege – dafür aber zum Vorteil aller Beteiligten.

    Die neokonservativen Marionetten unserer Regierungen sitzen auf dem Scheiterhaufen der Geschichte, den sie gerade selber anzünden. Wäre ja toll zu beobachten, wenn nicht gleichzeitig dieselben Personen die Deindustrialisierung und Massenverarmung der EU-Länder weiter voran treiben würden.

  5. @Maningi

    Der Hacken an ihrer Aussage ist der, Russland unter Putin ist bekannt dafür viel zu geben (was man erst von seinen Leuten nehmen muss) und dafür nichts oder sehr wenig zurück zu bekommen
    Zb die ODKB Staaten die offen Kiev unterstützen
    Die USA geben niemanden etwas und ein Wort von ihnen zwing ganze Länder willenlos in die Knie das ist kein Spaß die USA zum Feind zu haben
    Das ist wahre Macht und echter Einfluss

    Ob es einen nun gefällt oder nicht

    1. Das Böse hatte schon immer willfährige Helfer und „echte Macht“, während Milliarden von Menschen auf den „Sieg des Guten“ warten.
      Leider wird in dieser besch … Welt auch „der Gute“ eine Waffe in die Hand nehmen müssen, wenn er „dem Bösen“ gegenübertritt.

  6. Prigoschin, der Chef von Wagner PMC, schreibt an Schoigu, den russischen Verteidigungsminister, über doch recht sensible militärische Angelegenheiten (jedenfalls war das mal so) einen quasi „offenen Brief „… Hmm … nu ja …

    1. Bestehen da Zweifel an der Authentizität `? des Schreibens an sich ?

      Zweifel an https://t.me/s/boris_rozhin – ?

      Ich habe absolut keine ! Nicht nur wegen unserer seit 2014/15 „gemeinsamen Aktivitäten“. Auch schon deshalb, da Boris sicher nicht entgangen ist, dass jede Falschinformation zu Lasten eines Miltärs ein nach der neuen Gesetzgebung als strafrechtlich zu bewertender Umstand darstellt…

      mit all seinen Konsequenzen…

  7. @Yr
    Da haben sie wohl eine Menge missverstanden, oder sind hungrig und wollen einen 🐟 abstauben.

    … Russland unter Putin ist bekannt dafür viel zu geben (was man erst von seinen Leuten nehmen muss) und dafür nichts oder sehr wenig zurück zu bekommen

    Was man erst von seinen Leuten nehmen muss? Das mag im kapitalistischen Wertewesten™ so üblich sein, weil „der Staat“ ja nichts besitzen darf was von Wert ist. Also muss dort der Bürger die Zeche zahlen. Russland sieht seine Bodenschätze als Eigentum des Volkes an und hat somit keinerlei Veranlassung den Bürger bluten zu lassen. Aber es ist sehr freundlich von ihnen, daß sie anerkennen daß Russland gibt, ohne nehmen zu wollen.

    Die USA geben niemanden etwas und ein Wort von ihnen zwing ganze Länder willenlos in die Knie das ist kein Spaß die USA zum Feind zu haben

    Ein einziger rabiater Schulhofschläger ist in der Lage eine komplette Schule zu terrorisieren. Und das ist kein Spaß den zum Feind zu haben. Aber was sagt das über ihn aus?

    Das ist wahre Macht und echter Einfluss. Ob es einen nun gefällt oder nicht

    Nein. Das ist Schulhofschläger.

    Wahre Macht erwächst aus Unterstützung.
    Wahrer Einfluss erwächst aus Respekt und Vertrauen.

    Wer „respektiert“ einen Schulhofschläger“? Wer „vertraut“ ihm? Wer „unterstützt“ ihn?

    Eine der obersten Lehren im Karate ist simpel und ergreifend:
    „Es gibt immer einen, der stärker oder geschickter ist als du“.

    Wie will man also mit jemandem umgehen, der offensichtlich sowohl stärker, als auch geschickter ist?

  8. …gehört doch irgendwie dazu… ….in Moskau, haben Präsident Wladimir Putin und Präsident Xi Jinping, das „ENDE der Unipolaren US – Welt – Diktatur“ eingeläutet !!.. …dieser Prozess wurde ganz „unauffällig“ gemacht, nur durch den Besuch des Chinesischen Präsidenten XI Jinping, in Moskau, „sichtbar“ !!…
    …die brd – Scholzemarionette ist mit seinen Untermarionetten derweil in Japan, um den Japaner zu „helfen“, gegen „Rot – China“ und „Nordkorea“ !!..
    …nächstes Jahr, will der Scholzemann, ein „Ostasiengeschwader“, angetrieben mit „Sonnenkollektoren“ zum „Schutz der freien Meere“ dahin schicken !!..
    ….zur Erinnerung, das „Ostasiengeschwader“ des Deutschen Kaiserreiches, versank am 08. Dezember 1914, vor den Falklandinseln in der Schlacht gegen die Engländer !!.. .Schiff, Ahoi !! 🤣🙈😈

  9. @Yr
    Der jährliche Handelsumsatz der Russischen Föderation mit Afrika entspricht in etwa dem Schuldenerlass. Und er wird in den kommenden Jahren kräftig steigen und Russland entsprechendes Vermögen in die Kassen spülen und zugleich die afrikanischen Staaten wirtschaftlich und politisch stabilisieren.
    Die Zeit der unipolaren Welt ist vorbei, sogar der eins engste US-Verbündete Saudi Arabien aber auch alle weiteren BRICS Staaten werden ihren Handel jenseits vom USD, sondern mit eigenen Währungen abwickeln – der Petrodollar und die damit verbundenen leistungslosen Einnahmen bzw. ungedeckte Verschuldung der USA sind Geschichte.
    Die einzige Region, welche die USA noch willenlos kontrolliert, ist die EU, was einen einzigartigen wirtschaftlichen Niedergang in die Bedeutungslosigkeit zur Folge hat und weiter noch haben wird. In den vergangenen 20 Jahren ist das BSP der EU von ca. 35% weltweit auf 13% gefallen, und der Sinkflug hat rasant an Fahrt zugenommen. Wir verarmen unter der Fuchtel der US-Neokonservativen und Soros-Marionetten immer schneller und Sie merken es nicht einmal.

    Vergleichen sie mal die Inflation in der RF mit der derzeit in Europa oder die industrielle Produktionskapazität der Russen. Da muss man nicht einmal den derzeitigen US/EU-Bankenzusammenbruch erwähnen.
    Und genau da finden sie die Antwort.

    1. @maningi
      Die Zahlen die sie nennen werden so schon in etwas stimmten
      Und das diese zahle doch eine deutliche Tendenz zeigen die sich so interpretieren lässt, wer steigt auf wer steigt ab …alles richtig
      Die Welt in 5/10/15 Jahren wird eine andere sein das denke ich auch
      Aber hier und heute um es salopp ausdrücken traut sich niemand den USA so in die Suppe zu spucken das diese ohne Rücksicht auf alle Kosten und Verluste gegen einen zurück schlagen
      Wirtschaftlich/ Millitärisch egal …
      Die USA sind ohne wenn und aber die supermacht Nummer 1 auf der Welt
      Eine die so scheint es ihre beste Zeit hinter sich hat trozdem ist das doch Irrsinn zu glaube das heute jemand den USA das Wasser reichen kann egal wie man selber dazu steht …
      Ich finde auch die Politik Ru u. Ch spricht eine ganz klare Sprache
      Am Stuhl der USA sägen ja
      Die USA dabei in die Enge treiben auf kein Fall…
      Weil man die Antwort höchstwahrscheinlich nicht verkraftet

      Ich persönlich bin auch kein Fan von dem was die USA so auf der Welt treiben
      Aber deren Möglichkeiten klein zu reden ist doch Blödsinn

      1. @Yr
        „Aber deren Möglichkeiten klein zu reden ist doch Blödsinn“.

        Man sollte vor der Realität nicht die Augen verschließe.
        Daher empfehle ich zum Thema die Blogs und Bücher von:

        a) Andrej Martyanov zu finden unter https://smoothiex12.blogspot.com/ und
        b) den Blog von Larry Johnson.
        Wahlweise kann man sich auch die Beiträge von Scott Retter oder Brian Berletic anschauen bzw. lesen.

        Der Westen ist derzeit nicht fähig für mehr als wenige Monate eine industriellen Krieg (den wir in der Ukraine sehen – 20.000 bis 60.000 Artilleriegranaten täglich seitens der russ. Armee, 10x weniger von der Ukrainischen Armee).

        Hier mal eine Einschätzung dazu von RUSI, Royal United Service Institute, dem ältesten Thinktank in UK, der sich mit militärisch geopolitischenFragen beschäftigt:
        https://www.rusi.org/explore-our-research/publications/commentary/return-industrial-warfare

  10. Ist schon ein schlauer Fuchs, der Präsident Russlands. Das mit dem Getreideabkommen hebelt einiges für Afrika an Nötigung und Erpressung durch die Aasgeier des Westens aus. Geben und Nehmen, war schon immer die beste Methode um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. China ist nicht mehr die große Unbekannte, Peking hat sich schon lange entschieden, mit welchen Partnern sie in Zukunft zusammenarbeiten und wachsen wollen. Die USA und die EU gehören nur als Produktendlager dazu. Helmut Schmidt hat es vor Jahren gesagt „Europa wird an Bedeutung verlieren, die Zukunft liegt in Asien“. Medial sind wir noch von Bedeutung, geostrategisch pfeifen wir aber auf dem letzten Loch. Der Kanzler muss zum Befehlsempfang nach Washington und die Außenministerin such in Indien verzweifelnd nach einem Staatsempfang. Deutschland geht es wie unseren Stars beim ESC, zero points, zu lange den Zuchtmeister in Europa gespielt und jetzt wundert man sich das keiner mehr mit uns „spielen“ will. Mal ehrlich, wer will soviel fachliche Inkompetenz und sinnfreies Gerede unserer „Volksvertreter“ in der Regierung und den Medien noch ernst nehmen. Um das zu ertragen, müsste man sich jeden Tag volldröhnen.

  11. @„In seiner Rede auf der parlamentarischen Konferenz Russland-Afrika versicherte der russische Staatschef, dass Moskau im Falle eines Rückzugs Russlands aus dem Getreideabkommen „die gesamte Menge [an Getreide], die in der vorangegangenen Periode geliefert wurde“, kostenlos an bedürftige afrikanische Länder liefern werde.“

    Einige Reden vom Gipfel kann man ausschnittweise hier sehen:

    https://de.rt.com/kurzclips/video/165845-internationale-parlamentarische-konferenz-russland-afrika/

    Darunter über die Rolle der westlichen NGOs beim Neokolonialismus – ob die Länder Afrikas sich all die Handlangernden:innen von Soros, Gates & Co vorknüpfen werden?

    Ein Wort fiel in keiner der Reden, obwohl im Westen dominierend – „Klima“. Dafür sah ich gerade auf CGTN, dass ein Herr Sozialist Guiterrez von der UNO von den einstigen Industrienationen „Klimaneutralität“ bis 2040 will – obwohl ihm bewusst sein müsste, wo die restliche Welt die Klimaindustrie-Gewinne hat. Als ob die Verarmung bei uns nicht heftig genug wäre.

    1. Zum Gipfel Xi-Putin kann man hier lesen:

      https://de.rt.com/international/165791-riesieger-potential-fuer-zusammenarbeit-was/

      „Im Namen des Wohlstands und der Prosperität“

      Die richtige Zielsetzung – während im Westen nur noch vom Wohlstandsverzicht gebrabbelt wird. Wenn wir nicht verzichten – wird uns auch so genommen. Auch in diesem Artikel fand ich das Heilige Wort des Westens „Klima“ nicht – dafür:

      „… Er berichtete, dass China als Russlands größter Außenhandelspartner gemeinsam mit Russland den Umfang der gegenseitigen Investitionen steigere und an einer Reihe von strategisch wichtigen Projekten im Bereich der Energie, Weltraumforschung, Luftfahrt und Transport zusammenarbeite. …“

      Während der Westen wohl auf Lastenfahrräder umsteigt. Es werden aber so viele Flugreisen gebucht, dass die Lufthansa wieder mal die Preise erhöhen will – alleine durch gestiegene Nachfrage begründet, während das Angebot seit Corona zurück bleibt.

  12. „Russland ist bereit, sein Getreide an die 3. Welt zu verschenken.“
    Das wird den Westen aber gar nicht gefallen, da das die Preise kaputt macht. Cash ist die einzige moralische Größe im Westen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn das Getreide dann über Umwege in EU Biogasanlagen wiederzufinden ist.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass damit die Probleme im wahrsten Sinne vergrößert werden, ohne eine Geburtenkontrolle macht diese Humanität keinen Sinn.

    1. Entschuldige, aber schau Dir mal an, was die beste Geburtenkontrolle ist: eine gute und solide Entwicklung der Staaten. Wo die Kindersterblichkeit sinkt, die Hygiene, Arbeitssituation, gesellschaftlicher Wohlstand steigt, sinkt automatisch die Geburtenrate.

    2. Es ist besonders von Afrika die Rede. Viele Länder dort haben das Problem, daß eine moderne Infrastruktur bei ihrer dünnen Besiedlung recht teuer für die wenigen Einwohner ist, sie können eine hohe Geburtenrate gut brauchen. Im übervölkerten Westeuropa wäre das anders, aber wir haben ja niedrige Geburtenraten.

  13. „Ich möchte darauf hinweisen, dass damit die Probleme im wahrsten Sinne vergrößert werden, ohne eine Geburtenkontrolle macht diese Humanität keinen Sinn.“

    was für ein Zynismus am frühesten Morgen !

  14. @Schnippdistel
    Die genetisch applizierte „Plörre“ der vergangenen Jahre reichert sich insbesondere in den Keimzellen (Ovarien/Testis) an und hat zu einem dramatischen Geburten-Rückgang in den verspritzten Ländern geführt (siehe letzten Report vom Pathologen Arne Burghardt oder offizielle OSCE Statistik).
    Ist gleich Geburtenkontrolle durch von jeder Haftung freigestellte mafiöse Pharmakonzerne.
    Was ihr Vorredner, der offensichtlich der Eugenik huldigt, nur nicht schnallt ist, dass diese gerade bei uns, d.h. insbesondere in den westlichen Gesellschaften stattgefunden hat – dumm gelaufen!
    Wir werden gerade abgeschafft, wirtschaftlich und auch physiologisch.
    Aber Hauptsache Woke u. LGBTQ.

    1. Wow. Das ist ja mal wieder eine faszinierende Theorie.

      Jetzt bitte hinsetzen und kurz nachdenken, nachdem Sie sich die Bevölkerungspyramiden von z. B. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien,…. und….. Russland einfach ergoogled haben.

      Jetzt aufpassen: wie kann es sein, dass sich so eine Alterstruktur über 50 Jahre herausbildet, wenn die schlimme Spritzerei vor keine 2 oder 3 Jahren war?

      Bähm. Ihr Arne ist ein Volldepp.

      Danke, ihre Theorie wird der Lacher in det Kantine heute.

      Junge, junge. Ihr seid hier wirklich eine einmalige Kuriositätensammlung. Sorry

    2. Derlei Effekte sind frühestens in 20 Jahren festzustellen. Und dann werden sie immer noch durch andere gesellschaftliche Effekte, Armut, Einflüsse der zutiefst inhumanen Lebensweise, Zukunftsängste und Vertwufelung von Heterosexualität… überdeckt.

      1. @Gunther
        „Derlei Effekte sind frühestens in 20 Jahren festzustellen.“
        Unsinn.
        Sie wollen uns tatsächlich weismachen, dass sich die Plörre lediglich in den Keimzellen von Kindern anreichert, hingegen in erwachsenen fertilen Menschen mit Kinderwunsch nicht?
        Wie blöd muss man sein so etwas zu glauben …

  15. So oft schrieb ich, Russland sollte westliche woke Narrationen wie den „Great Reset“ zerpflücken:

    „Wirtschaftspolitische Transformation – Der „Great Reset“ des Kanzlers Scholz“

    https://de.rt.com/meinung/165786-great-reset-kanzlers/

    „… In seiner Regierungserklärung vergangene Woche bekannte sich der Bundeskanzler zum wiederholten Mal zu einer Politik der unumkehrbaren wirtschaftspolitischen Transformation. Die Parallelen zur Agenda des WEF lassen sich kaum leugnen, müssen aber noch entschlüsselt werden. …“

    Auch wenn ich dafür zuerst angepoltert wurde, habe ich hier viel über die WEF-Agenda geschrieben – jetzt wird sie so richtig zum Thema… schön, dass RT es anspricht.

    „… Erinnern Sie sich noch an „The Great Reset“? In diesem Buch plädierte der WEF-Chef Klaus Schwab dafür, die Corona-Krise für eine globale wirtschaftspolitische Transformation zu nutzen, hin zu mehr Nachhaltigkeit, mehr Digitalisierung und mehr öffentlich-private Zusammenarbeit. In der deutschen Übersetzung hieß Schwabs Buch „Der Große Umbruch“. Dass die Corona-Krise eigens dafür initiiert wurde, um das Zeitfenster einer Krise für den Großen Umbruch erst zu schaffen, ist selbstverständlich nur eine Verschwörungstheorie. …“

    Höchstens noch, ob die Plandemie künstlich erzeugt wurde – dass sie zum Framing genutzt wurde, sollte sicher sein. So oft musste ich lesen, nach der Erfahrung dieser Grippe-Epidemie müssten die 99,9% Überlebenden so glücklich sein, dass alles anders sein müsste… Tatsächlich wollen die Leute wieder fliegen und Fleisch essen.

    „… Die Ideen des WEF scheinen aber fortzubestehen, wie die Regierungserklärung des Bundeskanzlers vergangene Woche zeigt: … „Ja, es ist möglich. Wir werden den Großen Umbruch hinbekommen, der vor uns liegt. Und dieser Große Umbruch wird gut ausgehen, für uns hier in Deutschland und in Europa.“ …“

    Der geht schon jetzt denkbar katastrophal aus – zur Inflation trägt weiter stark Greenflation von CO2-Abgaben und kostentreibenden „Öko“-Vorschriften bei.

    „… Die Liebe des Kanzlers zum WEF ist hinlänglich bekannt. Kein Monat nach seiner Vereidigung wurde Scholz auf einem digitalen WEF-Format bei Schwab vorstellig und legte sein Bekenntnis zur Davos-Agenda ab. Im Mai 2022 erschien Scholz vorbildlich in persona auf dem Weltwirtschaftsforum und auch zum WEF 2023 reiste er noch an, als viele andere Staatschefs aufgrund des bröselnden Rufs des Forums lieber fernblieben. …“

    „… So scheint aktuell der Krieg in der Ukraine ein ebenso willkommener Stimulus für Klimaneutralität zu sein wie zuvor die Corona-Krise für die Digitalisierung. Plant der Kanzler womöglich seinen eigenen Großen Umbruch? …“

    Nicht nur er alleine – ich glaube, die Rufe Schnorrlenskys zur Abkehr von Kohle, Öl und Gas (aus Russland) sollten schaffen, was Gretas Hysterie-Gebrabble nicht gelang. Der beriet sich ja damals oft mit den Grün:innen. Jetzt reichen andere Quellen nicht und wir werden „dekarbonisiert“.

    „… Es ist ein typischer Anspruch des WEF, zum Wohle der Menschheit zu handeln und die große Katastrophe abzuwenden. Denselben Messianismus, an den sich die Öffentlichkeit mittlerweile gewöhnt hat, erkennen wir auch in der Regierungserklärung des Kanzlers. Scholz begann sogar seine Regierungszeit mit der Ankündigung einer gewaltigen Transformation, die unser Leben auf Jahrzehnte verändern soll. Die europäische Wirtschaft soll klimaneutral umgekrempelt werden und Deutschland soll hier den Anfang machen. Für Deutschland bedeutet das Deindustrialisierung. …“

    „… Denn zum einen kommt man durch die Senkung des Energieverbrauchs den Vorgaben der EU-Kommission nach, die 80 Prozent des Stroms aus der Produktion erneuerbarer Energien fördert und Klimaneutralität bis 2045. …“

    Der Sozialist Guterrez von der westlich beherrschten UN brabbelt inzwischen von 2040 als Ziel – noch schnellere Deindustrialisierung und Verarmung, zum Wohl einzig der Klimaindustrie-Gewinne. All die Windräder, EFuels, CO2-Filter…

    „… Zum anderen stärkt die Deindustrialisierung Deutschlands die Integration in die EU. An die Stelle der früheren Wirtschaftsmacht Deutschland soll im globalen Wettbewerb künftig „Europa“ treten. …“

    Im Wettbewerb, den Schland/„EU“ längst verliert…

    „… Vor diesem Hintergrund macht es auch Sinn, den Krieg in der Ukraine durch die Unterstützung Kiews am Laufen zu halten und für Russland unerfüllbare Bedingungen für einen Frieden zu stellen. Das Ziel der EU-Kommission und der Bundesregierung ist natürlich nicht, die „Demokratie“ zu retten, sondern den Krieg so lange fortzusetzen, bis die Abkehr von Russlands Erdgasressourcen unumkehrbar geworden ist. …“

    Egal, wieviel Verarmung es uns Untertanen bringt.

    „… Dass eine solche Transformation Deutschlands zugunsten der EU und zum Nachteil der Deutschen nicht ohne Reibung funktionieren wird, ist klar. Eine weitere typische Einstellung des WEF ist es, Krisen als etwas Positives, ja Wünschenswertes zu sehen. So heißt es in The Great Reset: … „Eine der großen Lehren der letzten fünf Jahrhunderte in Europa und Amerika lautet: Akute Krisen tragen dazu bei, die Macht des Staates zu stärken.“ …“

    „… Auch der WEF versteht, wie wichtig die Ressource Vertrauen im Zusammenspiel mit der Ressource Macht ist; Vertrauen der Untertanen in ihre Führer, damit sie gemeinsam die Härten der krisenförmigen Transformation aushalten. …“

    Umso wichtiger die Aufklärung über den Ökofaschismus, durch die nicht mehr so blind dem Führer gefolgt wird … dem:der Führenden*In, um es politisch korrekt zu formulieren.

    Wirklich gut, dass RT darüber schreibt.

  16. @ Ustdigital
    Guter Beitrag.
    Das westliche Mediensüppchen köchelt mit Minimalzutaten vor sich und wird uns als alternativlos serviert. Leider mag wohl ein Teil der Restwelt die deutsche wertewestliche Wassersuppe nicht.
    Waren der Un-Wirtschaftliche und der Balkon-Hanfzüchter jetzt zum Soma-Test in Brasilien um vor Ort neue Volksdrogen für die deutsche Resterampe zu einzuhandeln?
    Nötig wäre es…..😉😉😉

  17. „Russland ist bereit, sein Getreide an die 3. Welt zu
    verschenken.“

    Und die EU ist bereit, mit weiteren Milliarden
    Euro (abgepresstes Steuergeld) die Rüstungs-
    industrie zu pimpen und in Krieg zu investieren.

    Die Kriegsgeilheit und Entmenschlichung trieft
    dem Politisch-Medialen-Komplex, also seinen
    Protagonisten, aus allen Poren. Sie sind happy
    und glauben in ihrer Blase „hier geht was“, um
    nicht zu sagen „Jetzt geht´s loos!“ „Wir sind
    wieder wer!“ Eine Fehleinschätzung, die ein
    vernunftbegabtes Wesen nicht nachvollziehen
    kann. Als wenn Drogen im „Spiel“ wären.

    Leider sieht es derzeit nicht danach aus, als
    bewirke die RAND-Studie ein Umdenken der
    US-Administration. Im Gegenteil. So können
    wir nur hoffen, dass Russland, China, Indien,
    der Iran und Saudi-Arabien weiter zusammen-
    rücken und die westlichen Aggressoren in die
    Schranken weisen.

  18. Die woke Kriegswirtschaft stockt:

    „Mangel an Schießpulver und Sprengstoffen bedroht EU-Waffenlieferungen an Ukraine“

    https://de.rt.com/international/165846-mangel-an-schiesspulver-und-sprengstoffen/

    „… Die Pläne der EU-Länder, in großem Maße Waffen für die Ukraine herzustellen, werden Medienberichten zufolge durch einen Mangel an Schießpulver und Sprengstoff behindert. Gegenüber der Financial Times äußerten Industrie-Insider die Befürchtung, dass sich die Bemühungen zur Steigerung der Granatenproduktion um bis zu drei Jahre verzögern könnte. Knappe Lieferungen von Schießpulver, Plastiksprengstoff und TNT weisen darauf hin, dass die Industrie nicht in der Lage ist, die erwarteten EU-Aufträge für die Ukraine rasch zu erfüllen, egal, wie viel Geld auch immer in das Problem gesteckt wird …“

    Die planen, dass der Banderastan-Krieg noch mindestens drei Jahre dauert?

    1. @Hannibal

      Was ist wenn es gar nicht so sehr um Waffen usw. geht? Könnte ja auch einfach nur ein super Geschäftsmodell sein um an Geldohne Ende zu kommen?
      Es ist doch nichts einfacher geworden als Gelder zu erhalten wenn man verspricht Waffen gegen Russland produzieren zu wollen…..Hütchenspieler waren schon immer cleverer als ihre Kunden!

      1. Wenn man gar nicht produzieren kann, wird es schwieriger, dafür Geld zu verlangen. Der Vorwand würde auch entfallen, würde Russland endlich den Vorschlaghammer holen und den Krieg beenden – derzeit scheint es, die warten auf die Ukro-Offensive. Die müsste es bald bei Bachmut geben – RT berichtet ständig, dass dorthin immer mehr Banderas verlegt werden. (Der US-Auftraggeber bestellte allerdings eine andere Richtung…)

        Parallel wollen die Oligarchen verstärkt mit Klimagedöns kassieren – CGTN berichtete gestern, dass UN-Guterres westliche Länder aufruft, bereits 2040 „klimaneutral“ zu werden. Reichlich gespenstisch, wenn die restliche Welt nicht mal das Wort „Klima“ in den Mund nimmt – und fleißig Kohlekraftwerke baut. Es wäre kaum idiotischer, würden westliche Oligarchen mit dem Pyramiden-Bau kassieren wollen – solche könnten zumindest in 3000 Jahren als touristische Attraktionen dienen, da hätte man mehr als von all den 3/4 der Zeit still stehenden Windrädern, CO2-Filtern usw. Zeugs.

  19. Im Handelsblatt versuchen sich der „Brussels Bureau Chief“ und ein weiterer „Chefreporter“ erneut in deutscher Lyrik. Da tun sich journalistische Abgründe auf, dass sich einem die Zehennägel aufwickeln ..

    Wird das Nord-Stream-Rätsel je gelöst? Fragen und Antworten zum Sabotagefall. Wer hat die Ostseepipelines gesprengt? Indizien deuten auf eine kleine Gruppe von Saboteuren hin. Doch die Ermittler stehen vor vielen kaum lösbaren Fragen.

    Aktuell wird von proukrainischen Kräften ausgegangen, nachdem zunächst Russland im Verdacht stand. Das Handelsblatt gibt einen Überblick über den Stand der Ermittlungen, gestützt auf Einschätzungen von Experten und Geheimdienstlern – und erklärt, was den Ermittlern die größten Rätsel aufgibt.

    (21.03.2023)

    Ich kenne da einen Informanten, der dazu am 8. Februar 2023 einen Insider-Bericht verfasst hat: „How America Took Out the Nord Stream Pipeline“, was dieses Jammerblatt (und andere) wohl nicht interessiert. Ganz offensichtlich verfolgen beide stramm auf Linie befindlichen sogenannten „Journalisten“ anderweitige Interessen.

    1. @mechter,
      was haben Sie erwartet? Die Schreiberlinge pinkeln doch nicht in das eigene Netzwerk. Sie erwarten Wahrhaftigkeit der Medien?, eher bekommen sie die Lottozahlen für den nächsten Samstag. Wenn jetzt Biden die Untersuchungsergebnisse zu Corona veröffentlichen will (natürlich ohne Details wegen der nationalen Sicherheit) werden Sie wieder feststellen, dass die sogenannte 4. Macht im Ländle schon lange die Regierung abgelöst hat. Die Verteilung, Steuerung und Kontrolle von Information ist 100-mal effektiver und zerstörerischer als ein Leo2.

    2. Es gibt weitere Insider-Berichte mit einer wichtigen Information über das Selbstverständnis der „Vierten Gewalt“, besonders wenn es um Verfehlungen der eigenen Leute geht. Viele Journalisten neigen dann zum Schleimen bis zur totalen Verleugnung der Realitäten durch Zünden von Nebelkerzen und gezieltem Streuen von Falschinformationen.

      Damit machen sie sich zu bezahlten Mittäteren (neudeutsch „nützliche Idioten“), die das schmutzige Geschäft ihrer Herren betreiben.

      „First, many thanks for your interest in what the pipeline story was all about: a very dangerous Presidential decision. You are careful readers.“

      „It dates back to my breakthrough story: the My Lai massacre revelation. That story was published in five installments, over five weeks in 1969, by the underground media group Dispatch News. I had tried to get the two most important magazines in America, Life and Look, to publish the story, with no success.“

      „I also had tracked Calley, the Army’s only suspect, and interviewed him at a base in Georgia—he was tucked away—and gotten his assertion that he was merely doing what he was ordered to do. Given all this, I was more than a little rattled—make that terrified—by the failure of senior editors at prominent magazines to jump at a story that would get international attention, especially when those editors professed to deplore the war and want it to end.“

      08.02.2023 How America Took Out The Nord Stream Pipeline [https://seymourhersh.substack.com/p/how-america-took-out-the-nord-stream] / [https://archive.is/Livhd]
      15.02.2023 The Crap on the Wall [https://seymourhersh.substack.com/p/the-crap-on-the-wall] / [https://archive.is/gWLLn]
      22.02.2023 FROM THE GULF OF TONKIN TO THE BALTIC SEA [https://seymourhersh.substack.com/p/from-the-gulf-of-tonkin-to-the-baltic]
      01.03.2023 DOES IT TAKE A WAR? [https://seymourhersh.substack.com/p/does-it-take-a-war] / [https://archive.is/v1wUW]

      Übersetzung obiger Zitate:

      „Zunächst vielen Dank für Ihr Interesse an der Pipeline-Geschichte: eine sehr gefährliche Entscheidung des Präsidenten. Sie sind aufmerksame Leser.“

      „Es geht auf meine bahnbrechende Geschichte zurück: die Enthüllung des Massakers von My Lai. Diese Geschichte wurde 1969 in fünf Teilen über fünf Wochen hinweg von der Untergrundmediengruppe Dispatch News veröffentlicht. Ich hatte versucht, die beiden wichtigsten Magazine in Amerika, Life und Look, dazu zu bringen, die Geschichte zu veröffentlichen, ohne Erfolg.“

      „Ich hatte auch Calley, den einzigen Verdächtigen der Armee, ausfindig gemacht und ihn auf einem Stützpunkt in Georgia befragt – er war untergetaucht – und erhielt seine Behauptung, dass er lediglich tat, was ihm befohlen wurde. In Anbetracht all dessen war ich mehr als nur ein wenig verunsichert – um nicht zu sagen erschrocken – über das Versäumnis leitender Redakteure prominenter Zeitschriften, sich auf eine Geschichte zu stürzen, die internationale Aufmerksamkeit erregen würde, vor allem, wenn diese Redakteure erklärten, dass sie den Krieg bedauerten und sein Ende wünschten.“

  20. Wenn es so ist (wie im Titel angekündigt): warum exportiert dann Russland nicht das Getreide über seine eigenen Häfen im Norden und Süden des Landes, oder lässt es von den besagten Drittweltländern abholen? Mittler sollte es auch genug geben. Wo ist das Problem?

    1. Welche Häfen? Wladiwostok? Im Schwarzen Meer liegen die Dardanellen, in der Ostsee der Oeresund, im Nordmeer die norwegischen Hoheitsgewässer im Weg, die jederzeit dicht gemacht werden können. Russland hat nur Wladiwostok als Ei zeigen freien Hafen und vor allem die Landwege über die Turkstaaten und Pakistan für den Export, alternativ das Kaspische Meer und den Iran zur Verfügung.

      1. Bosphorus ist nur für Kriegsschiffe gesperrt und auch Oeresund kann als internationaler Weg nicht einfach so gesperrt werden – das wäre ein Kriegsakt.
        Irgendwie kommen ja auch die 600 Tanker mit dem russischen Öl durch.

      2. @Gunther: Also etwas Geographie ist immer nützlich. Ganz weit im Norden gibt es Murmansk und Archangelsk, sodann die Ostseehäfen und die an der Schwarzmeerküste (diese liegen vermutlich am günstigsten).
        Von Wladiwostok redet keiner, da die Hauptanbaugebiete von dort viel zu weit weg liegen.
        Eisfreie Häfen benötigt man nur im Winter, wir gehen aber auf die warme Jahreszeit zu.
        Auf das übrige möchte ich nicht antworten, hat @Hannibal schon gemacht.
        Es gibt wirklich keinen Grund, nicht morgen schon mit der Ausfuhr des Getreides zu beginnen, egal ob zum Unkostenpreis oder als Schenkung.

        1. Das Problem liegt nicht an den Häfen, sondern in der Logistik. Verkehr und Logistik nach Afrika etc. sind eben seit Kolonialzeiten in westeuropäischer Hand. Die Russen haben ihre Waren in die Nordseehäfen geliefert, und dort wurden sie konfektioniert und auf die Afrikaschiffe verteilt. Ein gut eingespieltes System, die haben ihre Kunden, Ladungen, Rückfrachten. Wegen der EU-Sanktionen geht das nicht mehr.

          Die Akteure im „westlichen System“ können keine russischen Häfen mehr anlaufen und keine russischen Waren mehr transportieren und umgekehrt. Da auch Häfen und Verkehrsanlagen in Afrika oft zum EU-System gehören und sanktioniert werden können, wenn sie mit Russen in Kontakt kommen, muß also ein in allen Einzelheiten komplett auf Sanktionsfestigkeit überprüftes neues Transport- und Logistiksystem aufgebaut werden.

          EU-Eigentümer afrikanischer Anlagen, chinesische Firmen mit Eigentum oder Geschäft in der EU – die alle bekommen bei Verstößen gegen die EU-Sanktionen ruinöse Folgen. Es wird alles gemieden, was vielleicht sanktioniert sein könnte, weil da keiner mehr durchschaut, die Folgen aber schon bei Verdacht auf Verstöße ruinös sind.

          Überall sind sozusagen Schilder: „Keine Russen!“. „Kontakt zu Russen: Gefahr! Ruin!“ Und selbst wenn Nachweise vorgelegt werden, daß alles erlaubt ist: Stimmt das? Wer soll das überprüfen? Das Risiko ist zu hoch, daß „Brüssel“ doch was findet, was verboten ist. Da es oft um Teilladungen geht und auch die Verlader Russen meiden, bekommen russische Schiffe keine Zuladungen und Rückladungen und fahren mehr leeren Laderaum als Ladung. Bei dem Anteil an Leerfahrten werden für die ware viel mehr Schiffe gebraucht als wenn sie immer gut gefüllt unterwegs sind, und so viele Schiffe haben die Russen nun doch nicht. Dazu die Kosten. Und in Wirklichkeit sind die Schwierigkeiten noch viel größer als so ein kurzer Text das ahnen läßt.

          Deshalb sind die Russen dazu übergegangen, Dünger und Weizen zu verschenken und mit „UNO-Etikett“ transportieren zu lassen, dann sind es ja keine sanktionierten Handelsgeschäfte. Aber selbst das blockiert die EU mit allen Tricks.

          Wenn das vorbei ist, wird ein Fluch auf uns liegen.

          1. Das wird dann die Zeit sein, wo ganz viele ganz schnell die Seite wechseln
            und überhaupt von all dem so ganz und gar nichts gewusst haben und nur
            irgendwelche Befehle befolgt haben.
            Wieder einmal……………….

          2. @„Die Russen haben ihre Waren in die Nordseehäfen geliefert, und dort wurden sie konfektioniert und auf die Afrikaschiffe verteilt. Ein gut eingespieltes System, die haben ihre Kunden, Ladungen, Rückfrachten. Wegen der EU-Sanktionen geht das nicht mehr.“

            Wenn man in wenigen Monaten für Ölexporte 600 Tanker, Versicherungen usw. organisieren konnte, ginge es sicherlich auch mit Getreide. Will Russland den Transport eigener Produkte in westlichen Händen belassen?

          3. @John: Und wenn ich dann (wiederholt und aus gutem Grund) behaupte, dass wir von Verbrechern „regiert“ werden, herrscht eisige Stille im Karton. Haben alle Schiss davor, dass morgen jemand bei ihnen anklopft? So wie damals?
            Falls die Russen es ehrlich meinen, sollten sie trotzdem vor aller Welt ein paar Schiffe mit Weizen beladen und nach Afrika schippern. Oder wohin es immer nötig ist. Natürlich mit Kamerateams an Bord. Auch solchen aus den Abnehmerländern. Möchte wissen, wer so ein Schiff stoppt und wie.

  21. „Transnistrien: Rumänien bereit für ein militärisches Abenteuer?“

    https://de.rt.com/europa/165840-transnistrien-rumaenien-bereit-fuer-militaerisches-abenteuer/

    „… Schon lange trachten die Eliten in Moldawien und Rumänien nach einem Groß-Rumänien. Ein Stolperstein ist hierbei die Unabhängigkeit Transnistriens. Derzeit sind die russischen Streitkräfte durch die Spezialoperation in der Ukraine gebunden. Ist das die Gelegenheit für Chișinău und Bukarest? …“

    Wieso sollte Transnistrien sie stören? Die können einfach fusionieren und kleines Transnistrien links liegen lassen.

  22. „Ungarischer Premierminister Orbán: „Europa leidet unter Kriegspsychose““

    https://uncutnews.ch/ungarischer-premierminister-orban-europa-leidet-unter-kriegspsychose/

    Auf einem Treffen in Ankara:

    „… Der Premierminister betonte, dass Europa leider an einer „Kriegspsychose“ leide und der Kontinent Tag für Tag weiter in den Krieg abdrifte. Orbán dankte den Führern der türkischen Staaten für die Stärkung der Stimme des Friedens. … Gleichzeitig vertrat der Premierminister die Ansicht, dass es sich bei den Ereignissen in Europa um mehr als nur einen Krieg handele, denn „ganz Europa wird in Bezug auf die Machtverhältnisse umgestaltet“, was auch Auswirkungen auf die Türkei haben werde. …“

    Ob es eine Bedrohung oder eher Chance ist – wenn nur der Westen sich wegsegmentiert?

    „… „In der Weltwirtschaft sind Prozesse im Gange, die zu einem neuen globalen Gleichgewicht führen könnten.“ … Die Segmentierung der Weltwirtschaft sei gegen Ungarns Interessen, und Ungarn sehe seine Zukunft nicht in der Segmentierung, sondern darin, im kollektiven Interesse zu handeln und die Interkonnektivität zu verbessern. …“

    Es wäre natürlich besser, würde der Woke Westen genauso Wirtschaftskriege wie Klimagedöns aufgeben.

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