Warum wird es im Westen eigentlich gefördert, fett zu sein?
Im Westen wird das Fett-sein gefördert, indem plötzlich von „Body-positive“ die Rede ist und „Plus-Size-Models“ sogar für Unterwäsche werben, was politisch zwar korrekt sein mag, optisch für die meisten aber kaum ansprechend ist. Warum ist das so?
Im Westen gibt es seit Jahren den Trend, die Fettleibigkeit zu fördern. Trotz aller schönen Worte der Politik über gesunde Ernährung dürfen Lebensmittelkonzerne noch immer Produkte herstellen, deren schädliche – weil dick machende – Inhaltsstoffe nicht deutlich genug gekennzeichnet werden müssen. Anstatt gegen die Fettleibigkeit vorzugehen, werden neue Begriffe, wie zum Beispiel „Body-positive“ erfunden, die suggerieren sollen, dass fette Menschen sich in ihrem Körper wohl fühlen.
Ich will hier keineswegs lästern, schlielich gehöre ich selbst zu denen, die 20 Kilo abnehmen sollten. Und ich weiss, dass an meinem Bauch nichts Positives ist, woran ich immer dann erinnert werde, wenn ich mir zum Beispiel die Schuhe zubinden möchte. „Body-positive“ gehört zu den dümmsten Wortschöpfungen, die westliche Propagandisten sich ausgedacht haben.
Neulich wurde sogar ein Bundestagsabgeordneter zur Ordnung gerufen, als er es hinterfragte, ob die offensichtlich viel zu fette Ricarda Lang wirklich Ratschläge für gesunde Ernährung geben sollte, oder ob sie aufgrund ihrer offensichtlichen Fehlbesetzung als Vorbild bei diesem Thema dazu lieber schweigen sollte.
Im Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens gab es zu dem Thema am Sonntag einen sehr interessanten Kommentar, den ich als Denkanstoß empfinde und daher übersetzt habe.
Beginn der Übersetzung:
Warum Fettleibigkeit in den USA zur Norm gemacht wird
Vor kurzem bin ich auf einen Werbespot des amerikanischen Unternehmens Nike gestoßen, das Sportbekleidung und Schuhe herstellt. In der Werbung ist Anna O’Brien zu sehen. Über sie ist bekannt, dass sie 150 Kilo wiegt.
Offensichtlich ist sie weit entfernt von jeder Art von Sport. Die Diagnose lautet: Fettleibigkeit vierten Grades. Das bedeutet, dass die Körpermasse um ein Vielfaches höher ist als normal. Fettleibigkeit fünften Grades gibt es nicht.
Es gibt einen alten Witz: Die Hälfte der Männer liebt offen üppige Frauen, und die andere Hälfte liebt sie heimlich. Aber hier passt nicht mal der. Ja, in letzter Zeit gibt es immer mehr Plus-Size-Models. Zum Beispiel die Amerikanerin Precious Lee. Sie ist auf Werbung für Unterwäsche spezialisiert, obwohl sie auch für andere Dinge ausgezeichnete Werbung macht, zum Beispiel für Diamanten. Aber das berühmteste Plus-Size-Model der Welt ist die Amerikanerin Paloma Elsesser. Im Sommer spielte sie die Hauptrolle in einem Werbespot für ein bekanntes Dessous-Unternehmen, das ist gut gelungen. Zuvor warb sie für verschiedene Dinge, darunter Autos, aber auch für die Sportfirma Nike. Nike hat jetzt andere Vorstellungen von Schönheit.
All das hat einen klaren sozialen Hintergrund. Die Amerikaner sind die fetteste Nation unter der so genannten „goldenen Milliarde“. Nur die Einwohner einiger kleiner Inselstaaten liegen in Sachen Fettleibigkeit noch vor den USA. Hier ist eine Rangliste der Länder mit Übergewicht. Nauru liegt an der Spitze, gefolgt von den Cookinseln, Palau, den Marshallinseln und Tuvalu. Das sind die ersten fünf. Und so geht es weiter. An 11. Stelle liegt Kuwait, mit geringem Abstand gefolgt von den USA. Russland ist nicht einmal unter den ersten 25.
Allerdings ist das Problem der Fettleibigkeit auch für uns aktuell. Aber wir haben andere Ideale. Unser Ideal ist eine gesunde Lebensweise, aber in Amerika gilt das für die überwältigende Zahl der Menschen nicht. Das Durchschnittsgewicht eines amerikanischen Mannes beträgt fast 91 Kilo. Das Durchschnittsgewicht eines russischen Mannes liegt bei 84 Kilo, was schon gesünder ist. Das Durchschnittsgewicht einer amerikanischen Frau liegt bei 77,5 Kilo, während unsere Damen mit 72,5 Kilo um 5 Kilo schlanker sind.
Die fetten Amerikaner sind überwiegend arme Amerikaner. Die Armen werden fett, weil sie sich von Fast Food ernähren. Die ökonomischen und soziologischen Aspekte des Übergewichts in den USA sind so, dass eine fettleibige Bevölkerung einer Elite zugute kommt, die sich um die Verringerung der Bevölkerung sorgt, denn die Armen haben eine höhere Sterblichkeit. Der wohl berühmteste Anhänger der Idee der Entvölkerung auf Kosten „überflüssiger Menschen“ ist der Multimilliardär Bill Gates.
Die Armen brauchen Sozialhilfe, was unrentabel ist. Übergewichtige Menschen leben durchschnittlich 10 Jahre weniger, was profitabel ist. Die Kosten für die Krankenversicherung steigen mit der Gewichtszunahme, was ebenfalls profitabel ist. Sie leben also kürzer, bezahlen aber mehr.
Wenn wir zur Nike-Werbung mit der 150 Kilo schweren Anna O’Brien zurückkommen, stellt sich eine Frage: Wohin werden die Menschen überhaupt geführt? Unter dem Deckmantel der Idee des Sports für alle, versuchen sie die Idee hineinzuschieben, dass alles auch so gut und schön ist, auch so kann man ziemlich glücklich leben. Allerdings garantiert ein solcher Körperbau nahezu Diabetes, koronare Herzkrankheiten und darüber hinaus Verformungen der Gelenke bis hin zur Unbeweglichkeit. Objektiv gesehen, ist das nichts Gutes.
Ende der Übersetzung
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