Dass die Ukraine für Joe Biden und sein Team auch aus ganz persönlichen Gründen eine Obsession war, kann jeder in meinem Buch „Das Ukraine-Kartell“ nachlesen. Nachdem Trump gegen USAID vorgeht, werden immer mehr Details darüber bekannt, wie die Biden-Regierung die Ukraine über USAID gelenkt hat.

Defense One hat am Mittwoch gemeldet, dass USAID die Ukraine 2022 bis 2024 mit insgesamt 35 Milliarden Dollar unterstützt hat. Und Defense One hat sich das nicht ausgedacht, sondern als Quelle ein Memo von USAID vom Januar 2025 verlinkt.

Diese Gelder fallen nicht unter die US-Finanz- und Waffenhilfen für Kiew, die vom Kongress genehmigt wurden, sondern sind ein gesonderter Topf, weil USAID seine Zuschüsse selbständig vergibt und dabei dem US-Außenministerium berichtspflichtig ist.

USAID hat mit seinen Geldern unter anderem die ukrainischen Medien unterstützt, wobei diese Finanzierung teilweise 100 Prozent der Kosten von Medien betragen hat. Daher gab es in der Ukraine nach der Sperrung der USAID-Programme einen Aufschrei, weil die ukrainischen Medien ohne die Gelder von USAID gar nicht lebensfähig sind und ihren Betrieb einstellen müssen, wenn die Finanzierung weiter ausbleibt.

Natürlich hat USAID damit auch bestimmt, wie die ukrainischen Medien zu berichten haben, zumal in der Ukraine alle regierungskritischen Medien schon lange verboten sind.

Der ukrainische Abgeordnete Alexander Dubinsky ist Mitglied von Selenskys Partei und über sie ins Parlament gekommen. In der Ukraine ist er bekannt, weil er vorher ein bekannter Journalist und Moderator war. Inzwischen ist Dubinsky zu einem Selensky-Kritiker geworden.

Auf Telegram hat Dubinsky am 5. Februar eine langen Post zu dem Thema veröffentlicht, in dem er schrieb (Link und Hervorhebungen sind aus dem Original):

„Wenn 90 % der ukrainischen Medien unter Biden/Blinken von USAID finanziert wurden, dann bedeutet das, dass sie systematisch finanziert wurden, um den Krieg zu fördern.
Man erinnere sich an diesen Schwall von Siegeswahn, an die Beteuerungen, die ukrainischen Streitkräfte seien unbesiegbar und das Ausland werde uns helfen – und gleichzeitig an die sofortige Zerstörung der Reputation all jener, die über Frieden auch nur sprachen.
Heute veröffentlicht Elon Musks Mitarbeiter Mike Benz erstaunliches Material darüber, wie mit Fördergeldern eine enorme Anzahl von Handbüchern für prodemokratische Medien entwickelt wurde – von „strategischem Schweigen“ bis hin zur CIA-Schulung: Wie man „Volksfeinde“ verleumdet.
Daher kam Soros‘ „Register der Zradniks“ (Ihr ergebener Diener ist Figurant in einem davon), das Verbot der Meinungsäußerung, die Zensur in sozialen Netzwerken und die Unmöglichkeit, den eigenen Standpunkt vor Gerichten zu verteidigen, die ebenfalls von der Soros-Mafia kontrolliert wurden (und werden) – all dies war ein Weg, das Wort „Frieden“ zu verbieten und den Krieg zu fördern.
Im Grunde beschränkte sich die gesamte Rolle von USAID und den Soros-Leuten in der Ukraine (nachdem Medwedtschuks Kanäle sanktioniert worden waren) auf eine zügige Konfrontation mit Russland, indem man die Bevölkerung zum Narren hielt und sie davon überzeugte, dass wir siegen würden.
Biden, Blinken und Soros brauchten den Krieg zwischen der Ukraine und Russland, um Hunderte Milliarden Dollar zu einzustecken und die Energiemärkte neu aufzuteilen. Die Ukraine und die Ukrainer fungierten bei dieser Aufgabe als Köder, als „Regenwurm“ am Haken, der Putin zugeworfen wurde. Und um zu verhindern, dass der Köder sich wehrt, haben sie ihn für Milliarden Dollar einer sorgfältigen Gehirnwäsche unterzogen.
Daher ist für mich die Bezeichnung „unterstützt von USAID/Soros“ gleichbedeutend mit „unterstützt von Nazis/Hitler“. Und deshalb bin ich überzeugt, dass alle „Medien“ und Blogger, die mit diesem Übel kollaboriert haben, verschwinden und verurteilt werden müssen.“

In einem weiteren Post veröffentlichte Dubinsky Dokumente, die belegen sollen, wie Blinken und Biden während der Präsidentschaft von Trump mit Hilfe von USAID und Soros in der Ukraine Konkurrenten ausgeschaltet haben und gegen Kritiker der Firma Burisma, die Hunter Biden bezahlte, vorgegangen sind. Interessanterweise wurde Hunter Biden in den Dokumenten übrigens als Miteigentümer von Burisma bezeichnet.

Das zeigt, dass USAID tatsächlich eine Behörde war, die ihr eigenes politisches Spiel gespielt und beispielsweise den Biden-Clan bei seinen korrupten Geschäften in der Ukraine, die ich in dem Buch „Das Ukraine-Kartell“ im Detail beschreibe, nach Kräften unterstützt hat, während der damalige Präsident Trump versucht hat, die Machenschaften der Bidens aufzudecken.

Und USAID hat ganz offensichtlich die Kontrolle über die ukrainische Medienlandschaft übernommen und dafür gesorgt, dass die Kriegspropaganda dort bis heute weitergeht, obwohl der Krieg längst verloren ist und die ukrainischen Soldaten vollkommen sinnlos für die Interessen des Biden-Clans und seiner Unterstützer verheizt werden.