Die CIA gesteht, dass Russiagate gegen Trump eine Fälschung der US-Demokraten war
Letzte Woche hat der CIA-Chef in einem Interview mitgeteilt, dass „Russiagate“, also Trumps angebliche Russland-Verbindungen, die ab 2016 Schlagzeilen gemacht haben, eine von Präsident Obama und Hillary Clinton erfundene Fälschung war.
Stammleser der Anti-Spiegel wissen es schon lange und ich werde sicher aus diesem aktuellen Anlass noch einmal ausführlich darüber berichten. Russiagte, also Trumps angebliche Russland-Verbindungen, die 2016 Schlagzeilen gemacht haben, war eine frei erfundene Geschichte. Sie wurde im Wahlkampfstab von Hillary Clinton erfunden, die damals US-Präsidentin werden wollte, und wurde auf Anweisung von Obama von der CIA ausgeschmückt und an die Medien durchgestochen. Darüber habe ich oft berichtet, denn Memos darüber sind seit Jahren öffentlich. In meinem Buch „Das Ukraine-Kartell“ finden Sie darüber sehr viele Informationen.
Nun hat der aktuelle CIA-Chef in einem Interview all das eingestanden und auch andere Beteiligte reden inzwischen öffentlich darüber. Bemerkenswert ist, dass ich letzte Woche, als all das bekannt wurde, keine Berichte in deutschen Medien darüber gefunden habe.
Aber in Russland wurde darüber berichtet und ich übersetze hier einen Beitrag, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick veröffentlicht hat.
Beginn der Übersetzung:
Die amerikanische Zeitung „New York Post“ veröffentlichte einen ausführlichen Artikel, der auf einem Interview mit dem derzeitigen CIA-Chef John Ratcliffe basiert. Darin geht es darum, wie Präsident Barack Obama in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft die Anweisung gegeben hat, Donald Trump, seinen Nachfolger im Weißen Haus, zu kompromittieren.
Wie wir uns erinnern, gewann Trump 2016 zum ersten Mal die Präsidentschaftswahlen und die US-Geheimdienste haben damals einen gefälschten Bericht über Trumps Zusammenarbeit mit Russland verfasst, da Russland angeblich auf Trumps Seite in die Wahlen eingegriffen habe, was für den Ausgang der Wahl entscheidend gewesen sei.
Die New York Post zitiert John Ratcliffe und schreibt: „„Sie versuchten, Trumps neue Amtszeit zu zerstören, nachdem bereits alles entschieden war.“ Ratcliffe erklärte außerdem, eine so eklatante Politisierung der Geheimdienste sei „beispiellos in der amerikanischen Geschichte“. „Die Fälschung erfolgte auf Obamas Anweisung. Es gab keinen Grund, warum die Untersuchung vor Obamas Amtszeit hätte durchgeführt werden sollen. Aber Obama sagte: ‚Ich will, dass es jetzt erledigt wird‘“, sagte Ratcliffe. Ratcliffe merkte an, dass Obamas gefälschte Untersuchung eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellte und die ohnehin angespannten Beziehungen zu Russland weiter verschärft habe. „Das Zerstörerischste, was man mit Geheimdienstinformationen anstellen kann, ist, sie als Waffe einzusetzen, um einer politischen Partei Vorteile gegenüber einer anderen zu verschaffen und sie für etwas zu beschuldigen, was sie nicht getan hat“, schloss Ratcliffe.“
Im Grunde ist es lustig und traurig zugleich. Das ist genau so ein Fall, bei dem die Ermittler auf sich selbst gestoßen sind, schließlich war auch die CIA auf Anweisung des scheidenden Obama an den gezielten Fälschungen beteiligt. Insgesamt waren es vier Geheimdienste: die CIA, das FBI, die NSA und die National Intelligence Agency, NIC. Der damalige CIA-Direktor John Brennan koordinierte die Bemühungen, doch FBI-Direktor James Comey und der Direktor der NIC James Clapper waren persönlich involviert. Nun untersucht das Office of Analysis der CIA die schmutzige Geschichte.
Die New York Post schreibt: „Die direkte Beteiligung der Geheimdienstchefs Brennan, Comey und Clapper an der Ausarbeitung der Bewertungen war sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Intensität ihrer Arbeit höchst ungewöhnlich. Eine solche persönliche Beteiligung hochrangiger Beamter hat die Mitarbeiter wahrscheinlich beeinflusst, den normalen Umgang miteinander verändert und letztlich die analytische Unvoreingenommenheit beeinträchtigt. Ein in den Prozess involvierter CIA-Analyst sagte, andere Analysten, die normalerweise Teil der Überprüfungskette waren, hätten sich aufgrund des politisch aufgeladenen Umfelds und der ungewöhnlich aktiven Rolle der Behörde an dem Prozess der Vorbereitung der Dokumente zurückgezogen.“
Das bedeutet, dass die Verleumdungskampagne der amerikanischen Geheimdienste gegen den gewählten US-Präsidenten auf Anweisung des scheidenden Obama, unter dem Druck der Führung der Geheimdienste und in vorweihnachtlicher Eile vorbereitet wurde. Das eilig erstellte Dokument wurde sofort als geheim eingestuft. Dennoch wurde es sofort breit zitiert, was Trump fast die gesamte erste Amtszeit vergiftet hat. John Brennan verschweigt in seinen Memoiren nicht, dass die Richtung der Arbeit der Geheimdienste vom scheidenden Obama bestimmt wurde.
Die New York Post schreibt dazu: „Die Untersuchung zitiert auch aus Brennans Memoiren „Undaunted“. Darin schreibt er, er habe die Schlüsselelemente der Arbeit an dem Dokument gemeinsam mit dem Weißen Haus festgelegt, bevor der Nationale Geheimdienstrat einbezogen wurde, und erklärte, die CIA werde die Federführung bei der Erstellung des Abschlussberichts übernehmen.“
Das Trump diskreditierende Dokument, das von den Geheimdiensten abgesegnet wurde, war nötig, damit die Presse und liberale Aktivisten es aufgreifen würden. Und so geschah es.
Die Teilnehmer der Anti-Trump-Verschwörung in den Geheimdiensten haben die Presse aufgehetzt. Auch Hollywood durfte nicht fehlen, Robert De Niro sagte damals beispielsweise in Talkshows: „Wir haben einen Gangster im Weißen Haus.“
Der damalige Direktor des NIC James Clapper sagte damals im US-Fernsehen: „Das Wahlergebnis wurde in drei Schlüsselstaaten durch weniger als 80.000 Stimmen entschieden. Und es ist logisch anzunehmen, dass der russische Angriff große Auswirkungen hatte.“
2017 wurde Sonderermittler Robert Mueller beauftragt, die „russische Spur“ des frisch vereidigten Präsidenten Trump zu untersuchen. Drei Jahre lang grub er mit einem Team aus 40 FBI-Agenten und zwei Dutzend Anwälten nach Dreck. Hunderte Zeugen wurden befragt und Hunderte Durchsuchungen durchgeführt, viel Geld wurde ausgegeben, doch am Ende gab Mueller zähneknirschend zu, dass Trump keine schädlichen Verbindungen zu Moskau habe.
Aber woher stammt diese Geschichte, wie entstand die Idee dazu? Aus dem guten, alten England.
Der ehemalige englische Geheimdienstoffizier Christopher Steele wurde von Hillary Clintons Wahlkampfzentrale beauftragt. Sie plante, den Demokraten Obama im Weißen Haus abzulösen und bestellte die Informationen über das sogenannte Russland-Dossier über Trump. Clintons Wahlkampfzentrale heuerte den Engländer Christopher Steele für das sogenannte Russland-Dossier über Trump an und bezahlte ihn dafür.
Christopher Steele dachte sich die Geschichte aus, in der Trump während seines Moskau-Besuchs vom rechten Weg abkam, auf eine Honigfalle hereinfiel und seitdem wegen des Drecks, den Moskau noch nicht veröffentlicht hat, am Haken der russischen Geheimdienste hängt und von Russland erpresst wird.
Trump kam 1996 tatsächlich als Geschäftsmann und Bauunternehmer nach Moskau. Es gibt sogar unscharfes Filmmaterial davon. Er verhandelte mit Moskaus erstem Vizebürgermeister Pasinym. Trump war auch früher in Russland, hier sind Bilder, wie er mit seiner ersten Frau Ivana St. Petersburg und Peterhof besucht. Zuletzt flog er 2013 zur Miss-Universe-Wahl nach Moskau.
Kurz und gut, der schmutzige Engländer Christopher Steele hat all seine Fantasien vermischt und behauptet, Trump wäre in Moskau wegen Frauengeschichten unter Druck. Seine Fälschung hat Steele an Hillary Clintons Wahlkampfzentrale verkauft und von dort ging sie direkt an Obama. Der ordnete an, das „Steele-Dossier“ den offiziellen Ermittlungen von CIA, FBI, NSA und NIC beizufügen. Und so geschah es.
Jetzt hat die CIA auf Trumps Befehl alles aufgedeckt und beichtet es nach dem Motto, heute sind wir ganz anders…
Doch lange Zeit haben sowohl das sogenannte „Steele-Dossier“, die im Auftrag der Demokraten erstellten gefälschten amerikanischen Geheimdienste und die langwierigen Ermittlungen von Sonderermittler Mueller nicht nur Trumps Leben vergiftet, sondern auch die russisch-amerikanischen Beziehungen.
Wladimir Putin sagte dazu schon 17. Januar 2017: „Diese Leaks sind offensichtlich eine Fälschung. Er war kein Politiker, sondern nur ein Geschäftsmann. Glauben Sie, unsere Geheimdienste würden jeden amerikanischen Milliardär jagen? Natürlich nicht, das ist völliger Unsinn. Zweitens: Trump ist nach Moskau gekommen und sofort zu Moskauer Prostituierten gerannt? Erstens ist er ein erwachsener Mann, und zweitens organisiert er seit Jahren Schönheitswettbewerbe und spricht mit den schönsten Frauen der Welt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er in ein Hotel gerannt ist, um unsere leichten Mädchen kennenzulernen. Selbst wenn sie die besten der Welt sind. Aber ich bezweifle, dass Trump sich darauf eingelassen hat.“
Tatsächlich hat er das nicht. Das hat die CIA nun bewiesen.
Ende der Übersetzung