AP: Trump-Regierung kündigt mehr als 90 Prozent der Verträge von USAID

Washington will 60 Milliarden Dollar an Auslandshilfe beenden, stellt Behörde klar

NEW YORK, 27. Februar. /TASS/. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant, mehr als 90 Prozent der Verträge der Agentur für internationale Entwicklung (USAID) und des Außenministeriums zu streichen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press.

In einem der AP vorliegenden Memo werden die Ergebnisse der von Trump angeordneten Überprüfung sämtlicher USAID-Finanzierungen dargelegt. Die USA wollen ihre Hilfen um 60 Milliarden Dollar kürzen. Die Trump-Regierung habe ihre Pläne in einem am Mittwoch eingereichten Memo und Gerichtsdokumenten dargelegt, stellte die Agentur klar.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung aufgrund eines US-Gerichtsurteils getroffen wurde, in dem die Aufhebung des Verbots ausländischer Hilfen vor Ablauf der Frist am 26. Februar angeordnet wurde.

Die Trump-Regierung hat die Tätigkeit von USAID am 3. Februar faktisch gestoppt. Zum vorläufigen Leiter dieser Struktur hat Trump Außenminister Marco Rubio ernannt. Die organisatorischen Schlussfolgerungen bezüglich USAID erfolgten auf Betreiben von Elon Musk, den der Präsident zum Leiter einer neuen Behörde zur Verbesserung der Effizienz der US-Regierung ernannt hat.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

Eine Antwort

  1. Das sind auf zehn Jahre 600 Milliarden, oder bei den üblichen Steigerungsraten auch eine Billion, die die USA nun sparen, und die sie sonst ausgegeben hätten, um sich selber zu schädigen.

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