In meinem Buch „Inside Corona“ habe ich die Netzwerke aufgedeckt, die meiner Meinung nach die Pandemie vorbereitet und umgesetzt haben. Ich will darauf hier nicht näher eingehen, wenn Sie nicht wissen, worum es in dem Buch geht, finden Sie hier zwei Artikel (zuerst diesen und dann diesen lesen), die einen ersten Überblick geben. Außerdem finden Sie hier die Buchbeschreibung.

Mit dem Buch scheine ich ins Schwarze getroffen zu haben, denn unmittelbar nach seiner Veröffentlichung sind dem Verlag einige sehr merkwürdige Dinge passiert. Ich kann hier (noch) nicht über alle Widerstände berichten, denen der Verlag nun ausgesetzt ist, aber über zwei Beispiele darf ich nun berichten.

PayPal „sperrt“ dem Verlag das Konto

Der J.K. Fischer Verlag existiert seit vielen Jahren und hat für seinen Online-Shop ein Konto bei PayPal, über das Kunden Bücher kaufen können und über das er auch andere normale Verlagsgeschäfte abwickelt. Probleme gab es nie, der Verlag ist ein erfolgreicher Familienbetrieb, der mit Kundenreklamationen, die vor allem vorkommen, wenn beim Versand was nicht klappt (Buch beim Versand beschädigt oder verschwunden, etc.) sehr kulant umgeht, weil der Eigentümer weiß, dass zufriedene Kunden das wichtigste sind, wenn man einen guten Ruf als Verlag haben und behalten möchte. Entsprechend gab es bei PayPal so gut wie nie Beschwerden über irgendeine Abwicklung. Die Zusammenarbeit mit PayPal ist stets reibungslos gelaufen.

Aber nur kurze Zeit nachdem „Inside Corona“ erschienen ist, hat der Verlag von PayPal diese Nachricht erhalten.

PayPal hat das Konto mit einem Guthaben von 19.000 Euro ohne Angaben mit einer eingeforderten Sicherheitsleistung belegt und damit de facto für den Verlag unbrauchbar gemacht, da die Auszahlungen verweigert und auch zukünftig eingehende Zahlungen festgehalten werden, bis ein Guthaben von einer Million Euro aufgelaufen ist, ohne Gründe dafür zu nennen! Dies kommt quasi einer Kontosperrung gleich.

Die Prüfung

PayPal hat dann mitgeteilt, man brauchte weitere Unterlagen, um zu entscheiden, ob man die die Einbehaltung einer so großen Sicherheit wieder zurücknimmt. Der Verlag hat die Unterlagen eingereicht. Was PayPal alles haben wollte und bekommen hat, sehen Sie hier.

Der Verlag hat dann die Unterlagen eingereicht und auch Kontakt mit PayPal gehabt. Aber schon bald kam von PayPal keine Antwort mehr und am 24. Februar hat der Verlag noch einmal versucht, zu erfahren, wie der Stand der Dinge ist, und an PayPal geschrieben:

„Sehr geehrte Damen und Herren, die letzte Konversation vom 04.02.2022 haben Sie kommentarlos geschlossen, obwohl uns eine Rückmeldung zugesagt wurde. Der ganze Ablauf der Einschränkung des Konto erscheint fragwürdig. Es wurden einfach per sofort alle Beträge einbehalten und eine Sicherheitsleistung von 1 Mio USD. festgesetzt, obwohl wir sämtliche erbetenen Dokumente nachgewiesen haben und es mit den Kunden keine Probleme gibt bzw. wir jederzeit zuverlässig geliefert haben. Damit ist PayPal im Prinzip für uns nicht mehr nutzbar. Auf die versprochene Rückmeldung wurde nicht weiter eingegangen und Sie haben das „Gespräch“ einfach kommentarlos beendet. Weitere 19.000 Euro behalten aber trotzdem noch ein. Dürfen wir davon ausgehen, dass der Vorgang damit für Sie erledigt ist und Sie es damit belassen? Mit freundlichen Grüßen“

Darauf folgte diese Korrespondenz. PayPal antwortete:

Daraufhin schrieb der Verlag:

PayPal war so freundlich, darauf zu antworten:

Darauf der Verlag:

PayPal blieb „kundenfreundlich“:

Der Verlag versucht es noch einmal:

Damit endete die Korrespondenz des Verlages mit PayPal.

Auch der Großhandel

Ich habe schon bei Erscheinen meines Buches „Abhängig beschäftigt“ berichtet, dass der Verlag seinen eigenen Vertrieb aufbauen und sich vom Großhandel unabhängig machen wollte, weil der Großhandel dazu übergegangen ist, Bücher, die ihm nicht genehm sind, aus dem Sortiment zu nehmen. Sie sind dann quasi nicht mehr existent, wenn der Verlag keinen eigenen Vertrieb hat. So kann ein Verlag schnell in den Ruin getrieben werden.

Und wie es der Zufall will, hat auch der Großhandel kurz nach Erscheinen von „Inside Corona“ wieder zugeschlagen und das Buch „Die Rothschilds“ von T. Knechtl aus dem Programm genommen. Auch hier gab es keine Begründung, der entsprechende Großhändler hat auf die Frage nach dem Grund lediglich geantwortet:

„Da wir das unstrittige Recht des Sortimentierens haben, machen wir in diesem Fall Gebrauch davon. Den Hintergrund haben wir Ihnen bereits mitgeteilt. Zur Volllistung sind wir keinesfalls verpflichtet und das sieht auch unser Vertrag nicht vor.
Jeder Buchhändler kann das Buch weiterhin bei Ihnen beziehen, wenn gewünscht. Da wir nur ein weiterer Vertriebsweg sind, Sie offensichtlich auch direkt bei Amazon und anderen Barsortimenten gelistet sind, ist der Titel noch breit verfügbar.“

Es gibt in Deutschland nur zwei Großhändler auf dem Buchmarkt, weshalb der deutsche Buchmarkt im Grunde als „kontrolliert“ betrachtet werden kann. Wenn einer der Großhändler ein Buch aus dem Sortiment nimmt, ist das ein schwerer Schlag für einen Verlag. Und wenn sich beide absprechen, können sie einen nicht genehmen Verlag schnell in den Ruin treiben.

Es hat sich ein weiteres Mal gezeigt, dass der Verlag die richtige Entscheidung getroffen hat, als er vor einem Jahr auf den Aufbau eines Eigenvertriebes gesetzt hat. Das gebe ich heute zu, denn intern war ich damals skeptisch, ob das eine gute Idee war, aber heute muss ich sagen, es war eine hervorragende Idee!

Der Stich ins Wespennest

Ob der Vorfall mit dem Großhandel mit „Inside Corona“ zu tun hat, oder ob die zeitliche Nähe ein Zufall ist, kann man nur raten. Es ist ja nicht das erste Mal, dass der Großhandel so etwas tut. Es ist jedoch auffällig, dass der Großhandel nicht etwa erfolglose Bücher aus dem Sortiment nimmt, sondern erfolgreiche Bücher, die „kritische“ Themen behandeln. Der Großhandel verzichtet also offensichtlich aus politischen Gründen auf Einnahmen.

Der Vorfall mit PayPal hängt aber sicher mit dem Erscheinen von „Inside Corona“ zusammen, denn mit PayPal gab es nie Probleme, bis das Buch „Inside Corona“ erschienen ist. Offenbar haben mein Co-Autor, der anonym bleiben möchte, und ich mit „Inside Corona“ in ein Wespennest gestochen, denn der Verlag ist nach der Veröffentlichung noch auf andere Widerstände gestoßen.

Über die darf ich jedoch noch nicht berichten, denn manche können zu Rechtsstreitigkeiten führen. Ich werde aber, sobald der Verlag es mir erlaubt, über weitere Probleme berichten, die der Verlag nach dem Erscheinen des Buches zu ersten Mal in seiner Geschichte bekommen hat und die seine Arbeit teilweise sehr erschweren.